Zukunft der Lufthansa

Netto

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Solange am Dienstag auf der Hauptversammlung nicht das vorzeitige Ende der A380 Ops verkündet wird können alle Maschinen nochmal zum Einsatz kommen. Da aber nicht mal sicher ist, wie die Lage in vier Wochen ist, werden wir uns gedulden müssen.
Mich wundert auch eher wie ruhig die Lage bei der 744 Flotte ist, da wurde ja bisher noch keine ausgeflogen.
Hier der Text für die JHV 2020. Zum A380 wird nichts gesagt.

 

starflyer

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Die Rede habe ich schon gelesen. Am Tag vor der Hauptversammlung tagen aber auch immer nochmal der Vorstand und der Aufsichtsrat.
 

Machrihanish

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Wahr spricht der Narr dann und wann ...

Lufthansa-CEO Carsten Spohr denkt konsequenter: Er will in Zukunft auf Passagierflügen ausschließlich den mittleren Platz besetzen, und zwar lediglich in jeder zweiten Sitzreihe.
... doch wären bei näherem Hinsehen jeweils abwechselnd Wand-, dann Mittelplätze zu besetzen, in jeder übernächsten Reihe.

Nun denn.
 

thg

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Es muss nicht nur CS zusagen sondern auch 2/3 der Aktionäre auf einer einzuberufenden a.o. Hauptversammlung. Und das ist nicht ohne, nachdem ja durch den Staatseinstieg die Anteile der übrigen Aktionäre verwässern.
 

moddin

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Jetzt ist nur noch die Rede von 20% Beteiligung sowie 5% Wandelanleihe plus eine Aktie statt 25% Beteiligung plus eine Aktie. Dazu 3 Mrd Euro KfW-Kredit.

 

ZRHMD11

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Interessanter Artikel, LH soll alle Airbus Bestellungen pünktlich abnehmen!!

 

Machrihanish

Global Moderator
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Damit wäre eine Mindestkonzerngröße schon einmal regierungsamtlich verbrieft.

Die benannten 147 Airbus sind terminiert & kalkuliert bis Ende 2025, oder rund 27 Maschinen pro Jahr. (Allerdings sind die nicht billigen A350 nicht vollständig durchterminiert.)

Zum letzten Bilanzstichtag waren 763 Maschinen verbucht, weniger der angekündigten 100 Abgänge verblieben rund 650.

Bilanziertes Nutzungsintervall von 20 Jahren ergibt rund 32 zu tauschende Maschinen im Jahr.

Wo ist der schädliche Eingriff?
 

Raptor

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Bevor die Steuergelder erhalten, sollten die erst einmal ihre Firmen aus Steuer Oasen zurück nach BRD holen.
 

Machrihanish

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Wollte die Bundesregierung mit der Rettung globalisierter Unternehmen abwarten, bis diese sich deglobalisiert haben, würde sie Zeuge des Zusammenbruchs der deutschen Wirtschaft. Da ist dann nichts mehr zu retten, und wir sparen natürlich ein Maximum an Geld. Kamikaze economics.
 

PlaneHunter

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hierzu gab es ja ein paar Infos der LH - alles Tochterfirmen der LSG Group: https://www.aero.de/news-35366/Die-Steueroasen-der-Lufthansa.html
Ja, hier geht es um eben jene LSG-Töchter mit operativem Betrieb, die ich gemeint hatte. Über Firmen, die in Steueroasen kein operatives Geschäft betreiben - deren dortige Existenz also fragwürdig wäre - habe ich aber noch nichts gelesen. Wer behauptet, dass solche Firmen aus Gründen der Steuervermeidung existieren, muss das mit harten Fakten belegen.
 

AlexKa

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Laut Handelsblatt stimmt die EU-Kommission der Rettung nur zu, wenn Slots der LH in FRA und MUC an die Konkurrenz übertragen werden.

"Die Brüsseler Wettbewerbshüter fordern nach Handelsblatt-Informationen, der Lufthansa wertvolle Start- und Landerechte an den Hauptstandorten Frankfurt und München zu nehmen und an Konkurrenten zu übertragen."

 

Netto

Mitglied
Laut Handelsblatt stimmt die EU-Kommission der Rettung nur zu, wenn Slots der LH in FRA und MUC an die Konkurrenz übertragen werden.

"Die Brüsseler Wettbewerbshüter fordern nach Handelsblatt-Informationen, der Lufthansa wertvolle Start- und Landerechte an den Hauptstandorten Frankfurt und München zu nehmen und an Konkurrenten zu übertragen."

Oha, dürfte in Frankfurt weniger Auswirkungen haben, weil ja deutlich mehr Reserve als in München vorhanden.
Die Frage ist halt jetzt die genaue Auslegung speziell in den Rushzeiten.
 

moddin

Mitglied
Laut Handelsblatt stimmt die EU-Kommission der Rettung nur zu, wenn Slots der LH in FRA und MUC an die Konkurrenz übertragen werden.

"Die Brüsseler Wettbewerbshüter fordern nach Handelsblatt-Informationen, der Lufthansa wertvolle Start- und Landerechte an den Hauptstandorten Frankfurt und München zu nehmen und an Konkurrenten zu übertragen."

Bei AF wurden die 7 Mrd Euro ohne solche Handicaps bewilligt. Hab langsam das Gefühl, die EU unternimmt alles, um der deutschen (und auch österreichischen) Wirtschaft zu schaden, siehe auch Air Berlin und Niki, wo die Arbeitsplätze nix wert waren.
 

muc-driver

Mitglied
AF hat aber auch Auflagen bekommen.
Aber LH verstehe ich nicht. Geld haben wollen, aber keine Mitsprache oder Auflagen haben wollen.
Ich kaufe doch nicht bei einem Unternehmen in großem Stil Aktien und möchte dann kein Mitspracherecht haben, wie mein Geld verwendt werden soll.
 
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