Fraport hält an der prognostizierten Passagierentwicklung fest

Jetstream

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Trotz aller nicht zu leugnender negativer Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die Verkehrszahlen, rechnet der Fraport Konzernchef für dieses Jahr nach wie vor mit 65 bis 66 Mio. Passagieren am größten deutschen Flughafen. Das Verkehrsaufkommen in Richtung/über die bekannten Drehkreuze in den Emiraten und Qatar betrage weniger als 5% des Gesamtvolumens am Standort. Der Rückgang des Verkehrs dorthin sei zwar bemerkbar, werde derzeit aber durch die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen (teilweise 20% plus in Richtung Afrika und Südostasien) überkompensiert. Mit dem vorgenannten Jahresziel werde man 95% des Pre-Corona-Niveaus erreichen, „mehr als alle anderen großen deutschen Flughäfen“.

Auch die Entscheidung des größten Kunden Lufthansa für eine Investition in die Infrastruktur am zweiten Hub in München, sieht man auf Fraport Management-Ebene offenbar gelassen. Aus heutiger Sicht gehe man davon aus, dass Lufthansa insbesondere im Terminal 1 weiter wachsen werde. Die Airlines im Star-Alliance-Verbund würden sowohl das Terminal 1 als auch das (dann rundum modernisierte) Terminal 2 nutzen.
 
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