Laudamotion schließt Wien

gexx

Mitglied
Also ich bin total gegen die Art wie dort Personal behandelt wird (und Gottfroh, dass ich da letztes Jahr nicht vor lauter Verzweiflung hin bin :p).
Aber was der da verzapft, hört sich mehr an als hätte er den Laden nicht im Guten verlassen „dürfen“, und tritt jetzt nochmal nach. Zu den technischen Problemen will ich mich nicht äußern, da sollte man schon dabei gewesen sein um das bewerten zu können. Aber die Meinung eines Flugbegleiters, wirft zumindest Fragen auf. Und das Techniker in der Dokumentation nachlesen ist nicht ungewöhnlich.
Aber die Aussage über Bargeld, dass am Fiskus „vorbeigeflogen“ wird ist haarsträubende und zeigt, dass er entweder garkeine Ahnung hat oder seine Geschichten „aufwerten“ möchte. Bei jeder Airline mit Boardverkauf, wo ich bisher war, wird das Geld mitgenommen und in einen Tresor eingeschmissen oder bei einer Bank direkt eingezahlt. Die Abrechnung mit dem Fiskus läuft über den Caterer. Das ist ja vom Finanzamt logischerweise so gewollt. Der weiß was er geladen hat und was nachher fehlt (=verkauft wurde). Deswegen werden die Artikel in den Trolleys von den FA‘s auch immer gezählt und kontrolliert. Ich hoffe er weiß, warum er das immer machen musste:p
Ich will LDM garnicht in Schutz nehmen, nur das man die Aussagen hinterfragen sollte!
Einsteigen würde ich bei LDM und RYR schon aus personalpolitischen Gründen auf jeden Fall nicht! Fliegt lieber alle Eurowings(-Langstrecke, da wäre ich dafür;))!
 

Jetstream

Mitglied
Und das Techniker in der Dokumentation nachlesen ist nicht ungewöhnlich.
In einer musterspezifischen Dokumentation sicherlich nicht, auf Google allerdings schon...

Ganz allgemein: Natürlich mag da auch die eine oder andere persönliche Enttäuschung bei manchen Statements dieses Herrn mitschwingen. Auch ist nicht völlig abwegig, dass er vielleicht sogar „gegangen wurde“, weil - wie im Bericht erwähnt - er wohl auch gewerkschaftlich recht umtriebig war, was bei RYANAIR grundsätzlich zu „starkem Schnupfen“ führt. Von daher, Grund genug für manchen Ex-Mitarbeiter, noch mal ein Hühnchen mit dem alten Unternehmen zu rupfen. Klar, möglich.

Dennoch, wenn auch nur die Hälfte davon den tatsächlichen Gegebenheiten und Verfahrensweisen bei der RYANAIR Group entspricht, ist dies schon schlimm genug. Zumal er mit solchen Vorwürfen beileibe nicht alleine steht. Man kann von einigen sog. „Investigativjournalisten“ ja halten was man will, aber es gibt mittlerweile genügend (auch seriös recherchierte) Reportagen über das „System RYANAIR“, die leider sehr häufig in die grundsätzlich gleiche Richtung gehen.

Motivation genug für Jeden, sein eigenes zukünftiges Konsumverhalten dahingehend kritisch zu hinterfragen...
 

oliver2002

Mitglied
Die Flieger sind geleast, die Techniker bzw. das Line Maintainance vertraglich von einem MRO Provider eingekauft. Da spart sich Ryanair bzw. OE gar nichts.
 
Oben