Ausbaustop und dessen negative Folgen für den Flughafen München

Frage: Warum haben die Gesellschafter mit der Abstimung über die 3. Bahn übehaupt so lange gewartet?

Frage: Wann hat dich das letzte mal bei einer Infrastrukturmassnahme irgendwer um deine Meinung gefragt (z.B. Strassen- und U-bahnen, Handymasten, Windrad, ...)?

Niemand hat sich um die Belange der armen Freimanner geschert und nun haben sie ein Luxusklärwerk (das deutlich über ihren BEdarf hinaus geht) und eine Luxusdeponie vor der Haustüre und müssen darunter leiden.

Für die Belange der Attachinger hat sich dann aber plötzlich jeder interessiert.....komisch.
 
Soviel mal noch zum Thema steuern durch Steuern geht nicht:

Flugticketsteuer

Quelle: www.handelsblatt.de
Auszüge daraus:
"Ursprünglich als Lenkungsabgabe konzipiert, sollte sie dazu beitragen, dass Anbieter und Nutzer im Luftverkehr die Allgemeinheit wenigstens teilweise für die Kosten entschädigen müssen, die sie ihr in Form von Lärm und Umweltverschmutzung aufbürden. So sollten Flüge unterbunden werden, die den Nutzern weniger wert sind als sie insgesamt an Kosten verursachen."

"Wenn Fluglinien mit Ticketpreisen im niedrigen zweistelligen Eurobereich werben können, zeigt das, dass Korrektur nötig ist. ... Sie hat in gewissem Sinne den Charakter einer Luxussteuer, da niemand, der es sich nicht wirklich leisten kann, fliegen muss."

"Allein die Steuerbefreiung des Flugbenzins und der Verzicht auf Mehrwertsteuer für Auslandsflüge bringen der Luftfahrtbranche ...das Zwölffache der knappen Milliarde Euro, mit der sie die Flugticketsteuer belastet. Der Staat muss und sollte es nicht weiter hinnehmen, dass solche wertvollen Vergünstigungen... für inländische Kurzstreckenflüge oder subventionierte Ballermann-Kurztrips missbraucht werden. "


Der Kommentar hätte von mir sein können, guter Mann das!


Es geht also und die Ticketsteuer wirkt wie ursprünglich gewünscht. Sie ist höchst sinnvoll, aber offensichtlich noch viel zu niedrig.

Und eine Lärmabgabe gibt es in Wien auch schon und der Flughafen dort ist gar nicht pleite :o.

Zum Rest sage ich vorerst nichts mehr, mir fehlt die Zeit aber auch die Motivation. Andere mögliche Lösungen als die 3. Startbahn um jeden Preis und ohne Kompromisse durchzusetzen scheinen hier absolut unerwünscht, ja noch nicht mal diskussionswürdig zu sein, wozu dann noch was reinstecken hier.
 
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Soviel mal noch zum Thema steuern durch Steuern geht nicht:
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"Wenn Fluglinien mit Ticketpreisen im niedrigen zweistelligen Eurobereich werben können, zeigt das, dass Korrektur nötig ist. ... Sie hat in gewissem Sinne den Charakter einer Luxussteuer, da niemand, der es sich nicht wirklich leisten kann, fliegen muss."

"Allein die Steuerbefreiung des Flugbenzins und der Verzicht auf Mehrwertsteuer für Auslandsflüge bringen der Luftfahrtbranche ...das Zwölffache der knappen Milliarde Euro, mit der sie die Flugticketsteuer belastet. Der Staat muss und sollte es nicht weiter hinnehmen, dass solche wertvollen Vergünstigungen... für inländische Kurzstreckenflüge oder subventionierte Ballermann-Kurztrips missbraucht werden. "[/I]

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Es geht also und die Ticketsteuer wirkt wie ursprünglich gewünscht. Sie ist höchst sinnvoll, aber offensichtlich noch viel zu niedrig.

Und eine Lärmabgabe gibt es in Wien auch schon und der Flughafen dort ist gar nicht pleite :o.

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Ahh - ha. Es ist aber bekannt, das in MUC schon heute lärmabhängige Entgelte anfallen? Wieso sollte eigentlich ein Staat über das Angebot eines privaten Unternehmens bestimmen? Ist es bekannt, das auf Exporte generell keine USt erhoben wird?
 
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Soviel mal noch zum Thema steuern durch Steuern geht nicht:

Flugticketsteuer

Quelle: www.handelsblatt.de
Auszüge daraus:
"Ursprünglich als Lenkungsabgabe konzipiert, sollte sie dazu beitragen, dass Anbieter und Nutzer im Luftverkehr die Allgemeinheit wenigstens teilweise für die Kosten entschädigen müssen, die sie ihr in Form von Lärm und Umweltverschmutzung aufbürden. So sollten Flüge unterbunden werden, die den Nutzern weniger wert sind als sie insgesamt an Kosten verursachen."

"Wenn Fluglinien mit Ticketpreisen im niedrigen zweistelligen Eurobereich werben können, zeigt das, dass Korrektur nötig ist. ... Sie hat in gewissem Sinne den Charakter einer Luxussteuer, da niemand, der es sich nicht wirklich leisten kann, fliegen muss."

"Allein die Steuerbefreiung des Flugbenzins und der Verzicht auf Mehrwertsteuer für Auslandsflüge bringen der Luftfahrtbranche ...das Zwölffache der knappen Milliarde Euro, mit der sie die Flugticketsteuer belastet. Der Staat muss und sollte es nicht weiter hinnehmen, dass solche wertvollen Vergünstigungen... für inländische Kurzstreckenflüge oder subventionierte Ballermann-Kurztrips missbraucht werden. "

Der Kommentar hätte von mir sein können, guter Mann das!

Nein, der Mann ist nicht gut und offenbar auch nur wenig Ahnung von Luftfahrt (insofern hast du recht, das könnte auch von dir sein) - alleine wieder die bösen Ballermänner..... ts ts ts.

Zum Thema "Subventionen" hat z.B. Fraunhofer festgestellt, dass die Luftfahrt der am WENIGSTEN subventionierte Verkehrssektor ist.
Und das die Steuer nur Geld abgreifen soll und nicht "steuern" soll, liegt klar auf der Hand. Warum hat man erst letztlich die Sätze REDUZIERT? Möchte man nun WENIGER steuern als bisher?

Warum steuert man nicht in anderen Bereichen durch Aufschläge (etwas bei Bahntickets, nochmals erhöhter Mineralölsteuer oder auch nur Steuern auf "zu große" Wohnungen, "zu viel" Urlaub oder was auch immer)? Natürlich alles unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes......
 
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Zum Rest sage ich vorerst nichts mehr, mir fehlt die Zeit

Echt? Schaut nicht so aus, wenn man in in diversen Foren fleissig Kommentieren kann...

Es geht also und die Ticketsteuer wirkt wie ursprünglich gewünscht. Sie ist höchst sinnvoll, aber offensichtlich noch viel zu niedrig.

Die Steuer wirkt aber nur in Dtld.! Dann wird in Zukunft eben über Istanbul, Dubai, Abu Dhabi nach Asien geflogen. Die sind eh schon aggresiv ohne Ende! Der Umwelt bring es gar nichts! Aber Sie wissen schon was ein LH Pilot verdient? Oder die Wartungstechniker. Die Emirates Piloten zahlen keine Steuern in Dtld. und der Gewinn wird hier schon gleich gar nicht versteuert!

Übrigens, das selbe Prinzip beim EEG! Die Firmen sind im Internationalen Wettbewerb, da dürfen die Energiekosten nicht davon laufen! Und ganz nebenbei: WER WOLLTE DENN DIE ENERGIEWENDE?
Die Unternehmen bestimt nicht! Gut also wenn wenigstens die bezahlen müssen, die es auch wollen! Wobei auch hier viele "Unschuldige" mit bluten müssen....
 
Zumindest letzteres KÖNNTEST du ja beantworten, und zum ersten, das wird von der LH immer mit 60.000 EInstiegsgehalt kommuniziert....

http://www.lufthansa-pilot.de/ >>> "Ihre Ausbildung" >>> "Finanzierung"

Eigenanteil an der Ausbildung: 60.000€
Einstiegsgehalt (schon während der Ausbildung ?): 60.000€/ Jahr
Kredit bis 25.000€ für Lebenshaltungskosten während der Ausbildung


Laut Zeitung hat die Stadt Freising den Bau von ein paar Hochäusern im Norden von MUC abgelehnt, oder lehnt sie ab, weil sie nicht sicher sind, ob die nicht mit der 3. Bahn verbunden sind. :mad: Oder vielleicht doch nur, damit man gegen den Flughafen sein kann ?:dead:
 
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Eigenanteil an der Ausbildung: 60.000€
Einstiegsgehalt (schon während der Ausbildung ?): 60.000€/ Jahr
Kredit bis 25.000€ für Lebenshaltungskosten während der Ausbildung
Ja, das meinte ich ja, Einstiegsgehalt 60.000/Jahr, Brutto! Man kann das ganze aber etwas aufschieben, bis man mit den Zahlungen anfängt (mind. 300€mpnatl.)!
Während der Ausbildung gibts nichts, aber das wurde ja schon gesagt.

EDIT: Achso, und das mit "Das könntest du uns ja sagen", war auf Moddin bezogen, der sich ja in diesem Metier auskennt, Flugzeugmechaniker oä.
Laut Zeitung hat die Stadt Freising den Bau von ein paar Hochäusern im Norden von MUC abgelehnt, oder lehnt sie ab, weil sie nicht sicher sind, ob die nicht mit der 3. Bahn verbunden sind. :mad: Oder vielleicht doch nur, damit man gegen den Flughafen sein kann ?:dead:
Naja, wer baut denn freiwillig ein Hochhaus in der Einflugsschneise ? Das macht man nur, wenn man will, dass das keine Einflugschneiße wird! BÖSE MENSCHEN! :thbdwn::mad:
Die nerven mich langsam! :mad:
Ach echt, nur dich ??? Denkst du, uns nicht ? ;)
 
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Der Titel dieser Diskussion ist definitiv falsch.

Man müsste dringend "negativ" durch "positiv" ersetzen!

Wertverluste von Immobilien durch den Flughafen werden hier ja immer bestritten.

Wie das DIW in seinem aktuellen Wochenbericht eindrücklich darlegt, wird den Anwohnern von neuen Flughäfen ein Zwangsopfer auferlegt, das mehrere Hundertausend EUR pro Haus betragen dürfte.

Fluglärm kommt Hausbesitzer teuer zu stehen

Zwangsopfer ist dabei noch beschönigend beschrieben. Ich persönlich nenne das noch ganz anders.
 
Der Titel dieser Diskussion ist definitiv falsch.

Man müsste dringend "negativ" durch "positiv" ersetzen!

Wertverluste von Immobilien durch den Flughafen werden hier ja immer bestritten.

Wie das DIW in seinem aktuellen Wochenbericht eindrücklich darlegt, wird den Anwohnern von neuen Flughäfen ein Zwangsopfer auferlegt, das mehrere Hundertausend EUR pro Haus betragen dürfte.

Fluglärm kommt Hausbesitzer teuer zu stehen

Zwangsopfer ist dabei noch beschönigend beschrieben. Ich persönlich nenne das noch ganz anders.

Sind die Wertverluste rund um den Münchner Flughafen nicht landesweit an Flughäfen die mit Abstand die Niedrigsten. Laut neutralen Beobachter sogar keine Verluste, sondern "nur" geringe Wertgewinne, die aber richtigerweise niedriger als in anderen Regionen rund um München sind.
 
Der Titel dieser Diskussion ist definitiv falsch.

Man müsste dringend "negativ" durch "positiv" ersetzen!

Wertverluste von Immobilien durch den Flughafen werden hier ja immer bestritten.

Für den Flughafen München ergeben sich aber negative Auswirkungen. Von demher ist der Titel durchaus korrekt.

Gruß
T.H.
 
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