MUCFLYER
Mitglied
Kürzere Start- und Landebahnen verursachen mehr Lärm sollte eigentlich selbstverständlich sein, die Gegnerschaft hat einen permanenten Drang die Tatsachen zu verdrehen. Wer erzählt Euch überhaupt den ganzen Mist was ihr hier reinschreibt. Der Freisinger Bürgermeister, Hr. Magerl oder welcher sonstige Unwissende.
Durchschnaufen, die momentane Schärfe im Ton braucht kein Mensch und ist der weiteren Diskussion nicht dienlich...
Unabhängig davon, jeder Fachmann den ich zum Thema Runwaylänge mittlerweile gehört habe, meint, 3400-3500 Meter wären völlig ausreichend!?
- Die required landing distance berechnet sich stets ohne die Schubumkehr. Ideal für Verschleiß und Bremstemperatur (davon abhängige min. Turnaroundzeiten im Transit) wäre es theoretisch besser den Flieger auf einer langen Bahn gemütlich ausrollen zu lassen. Dagegen spricht auf vollgestopften Airports aber die Bahnbelegungszeit. Entweder hängt der nächste Landende direkt dahinter und/oder es muss noch ein Takeoff dazwischen gequetscht werden. Eine A380 benötigt übrigens nur 2000 Meter zum landen...
- Wichtiger, die Starts der Widebodys. Eine nur 3000 Meter lange Bahn wäre in der Tat in einigen Fällen unter heißen/nassen Wetterbedingungen zu wenig. Gerade bei unserem Underperformer A343 (die A343 gehen übrigens alle nach FRA, wir erhalten die A346) Aber mit 3400 Metern wäre wiederum alles machbar. Normalerweise auch mit allen Derate Startleistungen.
- Daher auch hier nochmal ganz entspannt die sachliche Frage, welche Gründe gäbe es um auf 4000 Meter zu beharren?
Spontan fallen mir Intersection Takeoffs ein die einen Mixbetrieb beim Start beschleunigen würden.
Sonst noch?
Mir sind als Kompromiss (um auch Attaching bei Starts und Landungen höher zu überfliegen) 3400 Meter lieber als gar keine Bahn, oder?
Zuletzt bearbeitet: