Machrihanish
Mitglied
Das klingt nach einem Dilbert-Setup.Erlaubt sind eigentlich nur Erfolgsmeldungen.
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Das klingt nach einem Dilbert-Setup.Erlaubt sind eigentlich nur Erfolgsmeldungen.
Sicher richtig, aber dafür kann man vorab planen (z.B. mit späteren Dienstbeginnen) und ob das jetzt unter dem Strich so viel mehr kostet (ist ja nicht jeden Tag Schneechaos) sei mal dahingestellt. Aber scheinbar gibt es da nicht bei jedem Ground Handler die entsprechende Flexibilität.Fehlende Sicherheitskontrollen ist menschliches Versagen. Starker Schneefall ist höhere Gewalt.
So sollte es sein. Und das Ergebnis einer solchen Planung sollte dann sein, dass das geplante Personal auch dementsprechend vor Ort verfügbar ist.Und genau die sind auch immer eingeplant.
Aber ein Arbeitnehmer, der absehen kann, dass er es nicht zum Dienst schafft, muss sich ja entschuldigen, sodass der Arbeitgeber entsprechend darauf reagieren kann. Und genau um diese Punkte geht es ja: Wieviel ist geplant, was war tatsächlich anwesend, wie hat der Arbeitgeber ggfls. reagiert und möglicherweise fehlendem Personal gegengesteuert zusammen mit der Frage, ob diese Planung grundsätzlich ausreichend ist. Auch speziell für den Fall wenn ggfls. ein vollbesetzer A380 in der Nacht in München notlanden könnte, weil ich denke, dass dies immer sichergestellt sein müsste. Mit dem Wetter hat das erst einmal nichts zu tun und nur das ist mein Punkt.Ob die auch wirklich vor Ort waren aber es nicht zum Flieger geschafft haben oder garnicht erst zum Flughafen kamen wissen wir nicht.
Diesen Eindruck erzeugt die veröffentlichte Stellungnahme aber nicht gerade:Und selbst wenn 2-3 Fahrer da waren, wissen wir nicht wie die Zustände zu dem Zeitpunkt am Vorfeld waren. Ein einzelner Loader kann schon mit seinem Mulag auf Position fahren und die Treppe ran stellen, aber ob ein Busfahrer es riskieren will mit 50 Menschenleben über verschneite Betriebsstraßen zu cruisen ist eine andere Frage.
Aufgrund der nächtlichen Uhrzeit und Defiziten bei der Kommunikation war der Busverkehr stark eingeschränkt.
Wenn dem tatsächlich so wäre, verwundert es doch, dass die gesamte Geschäftsführung des Flughafens seit nunmehr fünf (!!) Tagen komplett auf Tauchstation gegangen sind. Außer einer in kryptischen Worthülsen verpackten Pressemitteilung kam da bislang absolut rein gar nichts. Als verantwortlicher Manager (COO oder CEO) hätte ich schon längst eine faktenbasierte Gegendarstellung verfasst und diese veröffentlicht, allein schon um den „fiesen Schreiberlingen“ den Wind aus den Segeln zu nehmen und weiteren Imageschaden von meinem Unternehmen abzuwenden. Nach den operativen Unzulänglichkeiten, folgt jetzt also der kommunikative Super-Gau…Jetzt langts langsam!
Busfahrer wären sicherlich verfügbar gewesen. Zur Not würde halt mehrmals gefahren werden.
Weil die Leute auch immer das glauben was irgendwelche Zeitungen schreiben!
Ich hab es anders gelesen.Wer behauptet sowas?
Das stimmt halt nicht.
Falsch! Es handelt sich eindeutig um Organisations- bzw. Managementversagen. Genau wie jetzt.Fehlende Sicherheitskontrollen ist menschliches Versagen.
und wenn es noch so oft der eine Bericht von einem anderen abschreibt... Es stimmt nichtIch hab es anders gelesen.
Nein, aber Bereitschaften einplanen. Muss man vergüten, aber wenn man sieht das sowas kommt, muss man diese dann eben aktvieren. Piloten und FBs sind auch auf Standby, also ist sowas schon möglich.Wenn der Flughafen 24/7/365 für solche Fälle Personal einplant, dann vervielfachen sich die Ticketpreise. Kann man machen, ob das den Passagieren aber lieber ist, bezweifle ich.
Was stimmt denn dann?und wenn es noch so oft der eine Bericht von einem anderen abschreibt... Es stimmt nicht
Späterer Dienstbeginm bedeutet dann halt weniger Kapazitäten zu Mittag/Nachmittag und somit entstehen dann bereits dort Verspätungen. Zumal es am Donnerstag ja auch ab 14 Uhr ordentlich geschneit hat.Sicher richtig, aber dafür kann man vorab planen (z.B. mit späteren Dienstbeginnen) und ob das jetzt unter dem Strich so viel mehr kostet (ist ja nicht jeden Tag Schneechaos) sei mal dahingestellt. Aber scheinbar gibt es da nicht bei jedem Ground Handler die entsprechende Flexibilität.
AeroTelegraph hat wegen der (oben skizzierten) Unklarheiten erneut nachgehakt und bekommt von der Pressestelle folgende Antwort:Was stimmt denn dann?
Selbst wenn Personal sich rechtzeitig als verhindert meldet, kann man nicht einfach anderes Personal herzaubern. Wenn man für solche worst case scenarios gewapnet sein möchte, müsste man halt dauerhaft 3-4x so viel Personal einplanen, als es an 360 Tagen im Jahr gebraucht wird. Das ist ganz einfach nicht wirtschaftlich ODER die Preise steigen enorm.So sollte es sein. Und das Ergebnis einer solchen Planung sollte dann sein, dass das geplante Personal auch dementsprechend vor Ort verfügbar ist.
Aber ein Arbeitnehmer, der absehen kann, dass er es nicht zum Dienst schafft, muss sich ja entschuldigen, sodass der Arbeitgeber entsprechend darauf reagieren kann. Und genau um diese Punkte geht es ja: Wieviel ist geplant, was war tatsächlich anwesend, wie hat der Arbeitgeber ggfls. reagiert und möglicherweise fehlendem Personal gegengesteuert zusammen mit der Frage, ob diese Planung grundsätzlich ausreichend ist. Auch speziell für den Fall wenn ggfls. ein vollbesetzer A380 in der Nacht in München notlanden könnte, weil ich denke, dass dies immer sichergestellt sein müsste. Mit dem Wetter hat das erst einmal nichts zu tun und nur das ist mein Punkt.
Diesen Eindruck erzeugt die veröffentlichte Stellungnahme aber nicht gerade:
Es gibt einige Firmen in der Abfertigung von denen ich weiß, dass sie sehr wohl Bereitschaften einplanen und auch an diesem Abend aktiviert haben.Nein, aber Bereitschaften einplanen. Muss man vergüten, aber wenn man sieht das sowas kommt, muss man diese dann eben aktvieren. Piloten und FBs sind auch auf Standby, also ist sowas schon möglich.
Ganz genau. Niemand von uns weiß es, aber Hauptsache in den Medien wird der Feierabend der Busfahrer als einzige große Ursache propagiert.Heißt konkret was? Fehlten Busse, fehlten die Fahrer? Waren die Fahrstraßen nicht geräumt? Wenig Erhellendes bislang…
Dann hat das aber nicht wirklich gut geklappt.Es gibt einige Firmen in der Abfertigung von denen ich weiß, dass sie sehr wohl Bereitschaften einplanen und auch an diesem Abend aktiviert haben.
Ich habe doch geschrieben, dass mein Punkt nichts mit dem Wetter zu tun hat.Wenn man für solche worst case scenarios gewapnet sein möchte,
Woher weißt du das? Weißt du welche Firma, wie viel Bereitschaften geplant, aktiviert und vor Ort hatte? Ich nicht. Wir wissen schlicht und einfach nicht, wo der eine große Fehler lag oder ob es wie so oft in der Luftfahrt einfach zu einer Verkettung von mehrerer Umstände kam. Bei einem absoluten Ausnahmewetter wohlgemerkt. Natürlich kann man alles mit mehr Personal lösen. Aber wollen wir als Passagiere auch die Kosten dafür tragen?Dann hat das aber nicht wirklich gut geklappt.
Und ich hab dir geantwortet, dass zu deinem Punkt (ein voller A380) unter normalen Bedingungen auch problemlos Nachts abgefertigt werden kann.Ich habe doch geschrieben, dass mein Punkt nichts mit dem Wetter zu tun hat.
Lies einfach noch einmal was ich geschrieben habe und versuch es zu verstehen.
1. Vom Feierabend der Busfahrer als einzige große Ursache für das Chaos hat keiner gesprochen, auch die Medien nicht.Niemand von uns weiß es, aber Hauptsache in den Medien wird der Feierabend der Busfahrer als einzige große Ursache propagiert.
Zumindest laut SZ:Heißt konkret was? Fehlten Busse, fehlten die Fahrer? Waren die Fahrstraßen nicht geräumt? Wenig Erhellendes bislang…
Zwar auch nicht eindeutig, aber zumindes Quelle Aussage Lufthansa und konkret geht es um Busse, nicht um sonstiges Abfertigungsgerät wie Schlepper, Treppen oder ähnliches.Betroffen waren nach Angaben der Lufthansa neben drei Lufthansa-Flügen nach Singapur, Kopenhagen und Danzig auch zwei Air-Dolomiti-Flüge nach Graz und Venedig. Erst am frühen Morgen fuhren nach Angaben des Lufthansa-Sprechers wieder Busse, die die Passagiere abholten.
Warum keine Busse vorhanden waren, die die Passagiere zum Terminal bringen konnten, konnte der Sprecher der Lufthansa nicht sagen. Für die Organisation der Busse sei der Flughafen zuständig.
Und mit wievielen Bussen und Busfahrern plant man das unter normalen Bedingungen um 3 Uhr nachts?Und ich hab dir geantwortet, dass zu deinem Punkt (ein voller A380) unter normalen Bedingungen auch problemlos Nachts abgefertigt werden kann.