Sonstiges rund um MUC

Der Bericht ist schon interessant, aber die Bildunterschrift vom ersten Bild "Schneebedecktes Vorfeld am Flughafen München mit mehreren geparkten Flugzeugen und Blick auf den Tower" ist schon eine Verarsche. Man sieht sogar die Grashalme durch den Schnee:

 
In MUC ist wohl auch eher begrenzt ohne dritte Bahn. Ein T-Stiel würde ja lediglich die Abfertigungsqualität erhöhen.
Ich denke da ist noch Luft nach oben, das Vorcorona Niveau ist noch nicht erreicht, weswegen noch einiges an Wachstum möglich ist. Die beiden Bahnen sind ja auch noch ein Stück von ihrer maximalen Kapazitätsgrenze entfernt. Weiterhin ist das Joint Venture hier schon etabliert während man in FRA nicht vom Fleck kommt.
 
Ich persönlich tippe darauf, dass MUC den Zuschlag erhält. Der Wunsch des Kranichs nach einem Terminal-JV mit dem Flughafenbetreiber lag bereits bei Errichtung des T2 in FRA auf dem Tisch. Interesse seitens der FAG (heute Fraport) bestand damals schon nicht. Ich vermag keinen Grund zu erkennen, weshalb sich an dieser Grundhaltung aktuell etwas geändert haben sollte. Die stockenden Gespräche in dieser Richtung sind ja ein Indiz, dass Fraport für sich offensichtlich keinen (operativen und/oder finanziellen) Zusatznutzen aus solch einem engen Konstrukt erkennt… Man wird sich das Ganze bereits durchgerechnet haben und wissen warum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich tippe darauf, dass MUC den Zuschlag erhält. Der Wunsch des Kranichs nach einem Terminal-JV mit dem Flughafenbetreiber lag bereits bei Errichtung des T2 in FRA auf dem Tisch. Interesse seitens der FAG (heute Fraport) bestand damals schon nicht. Ich vermag keinen Grund zu erkennen, weshalb sich an dieser Grundhaltung aktuell etwas geändert haben sollte. Die stockenden Gespräche in dieser Richtung sind ja ein Indiz, dass Fraport für sich offensichtlich keinen (operativen und/oder finanziellen) Zusatznutzen aus solch einem engen Konstrukt erkennt… Man wird sich das Ganze bereits durchgerechnet haben und wissen warum.
Zumal in MUC jetzt schon mal einen eigenen Abfertiger etabliert hat mit dem etwaige Performance-Schwächen die gegen MUC sprechen würden mehr oder weniger vom Tisch sind und man die Hochskallierung selber kontrollieren kann.
 
Der Flughafen München hat heute den 1.000.000.000 Passagier seit Inbetriebnahmen im Mai 1992 empfangen.

Es wird leider in dem Artikel nicht erwähnt, mit welchem Flieger die Familie gelandet ist, aber anhand der Uhrzeit der Aufnahmen, welche zumindest auf Windows angezeigt wird, der Position des Gates auf den Fotos und dem englischsprachigen Namen der Passagiere vermute ich, das sie an Gate H2 auf der Lh435 aus ORD ankam.
 
Nun ja, was man von den Skytrax-Awards halten sollte, ist auch in Fachkreisen hinlänglich bekannt.
Nur kein Neid, werter Jetstream!
Auch wenn die eine oder andere Kritik sicherlich berechtigt ist, so ist es immerhin eine Auswertung von Meinungen von Flugreisenden - und die sollte oder kann man nicht so ohne weiteres vom Tisch wischen. Soweit meine Meinung.

Nachdem ich aber wissen wollte, ob ich damit vielleicht wirklich falsch liege, habe ich mal folgende Frage bei der KI (perplexity.ai) eingegeben:

Wie bewerten Fachkreise Skytrax Awards? Sind das ernst zu nehmende Auszeichnungen?​

Folgende Antwort kam zurück:

10 Quellen geprüft >
Fachkreise sehen die Skytrax Awards als teils nützliche, aber klar nicht unumstrittene Marketing‑ und Stimmungsbarometer, nicht als neutrale wissenschaftliche Qualitätsinstanz. Sie gelten eher als „Publikumspreis“ mit Imagewirkung, dessen Aussagekraft man einordnen und mit anderen Daten abgleichen sollte.

Was Skytrax auszeichnet

Skytrax basiert vor allem auf großen weltweiten Passagierumfragen, in denen Millionen Reisende Airlines und Flughäfen nach vielen Servicekriterien bewerten. Die Ergebnisse münden in Rankings, Sternebewertungen und Awards, die in der Branche sehr sichtbar sind und von Airlines intensiv kommuniziert werden.

Viele Airlines sehen die Auszeichnungen als externes Qualitätslabel und nutzen sie in PR, Investor Relations und Produktvermarktung. In Medien werden die Preise oft als eine Art „Oscars der Luftfahrt“ bezeichnet, was die Wahrnehmung als wichtiger Branchenevent verstärkt.

Kritikpunkte von Experten

Ein zentraler Vorwurf betrifft Interessenkonflikte, weil Skytrax einerseits Ratings und Awards vergibt, andererseits Airlines als Beraterkunden betreut und auf der eigenen Plattform Airline‑Werbung platziert. Das weckt Zweifel, ob Rankings völlig unabhängig zustande kommen, auch wenn Skytrax Unabhängigkeit betont.

Zudem wurde die Methodik und Transparenz mehrfach kritisiert: Die genaue Gewichtung der Kriterien ist nicht öffentlich, und es gab Recherchen sowie Beschwerden bei der britischen Werbeaufsicht, die mangelnde Belege für die behauptete Robustheit und Echtheit aller Bewertungen rügten. Branchenkommentare bemängeln außerdem, dass einzelne überraschende Up- und Downgrades (z.B. Sterneklassifizierungen) nicht nachvollziehbar erklärt werden.

Wie Fachkreise die Awards einordnen

In der Airline‑Szene werden Skytrax‑Preise durchaus wahrgenommen, aber eher als Indikator für Kundenzufriedenheit und Markenimage als für harte, objektive Qualität oder Sicherheit. Viele Vielflieger‑Communities und einige Analysten empfehlen, Skytrax eher als eine Datenquelle neben anderen (On‑Time‑Performance, Unfallerstatistik, eigene Erfahrung, andere Review‑Plattformen) zu betrachten.

In Fachdiskussionen wird auch darauf hingewiesen, dass die große Zahl an Unterkategorien und Awards die Signalkraft verwässern kann. Gleichzeitig bleibt der PR‑Wert hoch, insbesondere für Airlines aus Regionen, die ihr Premium‑Image ausbauen wollen.

Fazit für die Praxis

Skytrax Awards sind als Marketing‑wirksame Passagierumfrage‑Auszeichnungen ernst zu nehmen, wenn es um Kundenerlebnis und Markenwahrnehmung geht. Sie sollten aber nicht als alleinige, „objektiv wissenschaftliche“ Qualitäts‑ oder Sicherheitsbewertung verwendet werden, sondern immer im Kontext anderer unabhängiger Kennzahlen stehen.
 
Neid, worauf? Auf ein willkürlich eingesetztes, massiv durch „Sponsorengelder“ verwässertes und over the top gehyptes Marketinginstrument? Genauso irrelevant wie die inflationäre Nutzung des Begriffs „Premium“- Airport, „Premium“- Airline und ähnlichem Nonsens.
Allein der feste Glaube daran versetzt Berge… ;)
 
Neid, worauf? Auf ein willkürlich eingesetztes, massiv durch „Sponsorengelder“ verwässertes und over the top gehyptes Marketinginstrument? Genauso irrelevant wie die inflationäre Nutzung des Begriffs „Premium“- Airport, „Premium“- Airline und ähnlichem Nonsens.
Allein der feste Glaube daran versetzt Berge… ;)

Würdest du ernsthaft anders reden, wenn FRA statt MUC per SkyTrax-Befragungen als 5-Star-Airport ausgezeichnet werden würde? Ich vermute, da würdest du (und andere FRAler) viel besser über SkyTrax reden.

Und ist doch auch klar, dass du in einem Lokalforum da wie eine Hornisse im Bienenstock umhereierst. Und ich hab das Gefühl, dir macht es Spaß, Leute mit deinen (zu MUC) abneigenden Aussagen im MUC-Forum zu 'provozieren'. In anderen Foren bist du ja genauso provokant zu nicht FRAlern (wobei, auch da hast du so deine 'Freundschaften') unterwegs und stößt doch auf etliche Gegenwehr.
 
Nun, die Einen deuten meine Auseinandersetzung mit manchen Themen vielleicht als „provozierend“ oder gar als Bashing, die Anderen hingegen als „Zurechtrücken“ einer oftmals doch von völliger Selbstüberschätzung und Verklärung geprägten Münchner Sichtweise auf die Dinge. Aber klar, das muss man halt aushalten können. Kann offensichtlich nicht Jeder.

Zurück zum Ursprung dieses Diskurses: Ich reibe mir im Zusammenhang mit der Verleihung der Skytrax-Awards nur einmal mehr verwundert die Augen, dass der Münchner CEO bei solch freudigen Anlässen offenbar immer gerne bereit ist sein Antlitz in die Armada von Fotokameras zu halten, während des wetterbedingten Chaos‘ vor wenigen Wochen medial aber komplett abgetaucht ist… Auch das sagt leider viel über die Grundhaltung in diesen Hierarchien aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück zum Ursprung dieses Diskurses: Ich reibe mir im Zusammenhang mit der Verleihung der Skytrax-Awards nur einmal mehr verwundert die Augen, dass der Münchner CEO bei solch freudigen Anlässen offenbar immer gerne bereit ist sein Antlitz in die Armada von Fotokameras zu halten, während des wetterbedingten Chaos‘ vor wenigen Wochen medial aber komplett abgetaucht ist… Auch das sagt leider viel über die Grundhaltung in diesen Hierarchien aus.

Da bin ich bei dir. Und er ist auch nicht sonderlich beliebt bei der Belegschaft.
 
Zurück
Oben