mucplane
Mitglied
Da wird jetzt langsam von Interessenverbänden ( hier eine Gewerkschaft) etwas aufgebauscht. Was genau hätte die Feuerwehr isoliert tun können? Angenommen die Feuerwehr wäre mit einer Treppe gekommen. Was dann? Sie ist sicher nicht befugt, sich Schlüssel für die Busse aus den Büros zu holen und diese dann zu fahren. Und auch nicht, die Passagiere einfach in irgend ein Gebäude zu lassen. Zumal sie für andere Aufgaben am Flughafen bereit sein muss. Und bis irgendwelche Feuerwehrbusse aus irgendwelchen Wachen weit ausserhalb gekommen wären, wär vermutlich die Frühschicht der Bussfahrer auch schon wieder da gewesen.Laut Medienberichten (ja, von der bösen Zeitung mit den vier Buchstaben) hat übrigens niemand der Flughafenfeuerwehr über die Lage Bescheid gegeben. Und wenn ihr Bescheid gegeben worden wäre, wäre sie absolut nicht abgeneigt gewesen, Abhilfe zu schaffen.
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Flughafen München: Feuerwehr wirft Airport Versagen vor
600 Passagiere saßen stundenlang in Flugzeugen fest. Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft kritisiert den Münchner Flughafen scharf.www.bild.de
Sollte das stimmen, ist das die nächste Stufe der Peinlichkeit. Da kommen wir dann langsam in einen Bereich, wo man sich fragen muss, ob die Ernsthaftigkeit der Situation bewusst verschwiegen und verschleppt wurde.
Der Fehler liegt im offensichtlichen mangelhaften Notfall-Management und offensichtlich fehlenden klaren Anweisungen und Telefonketten bzw Bereitschaftsdiensten des Flughafens.
Zumal ja offensichtlich weder Besatzungen noch Passagiere die Notwendigkeit eines Notrufes gesehen haben.