Braucht MUC die 3. Runway und den Satelliten? (bis 12/2013)

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Es hält sich hartnäckig das Gerücht in der Stadt Freising darf man ab 22.00 Uhr wegen Lärmschutz nicht mehr das Haus/Wohnung verlassen. Funkstreifen, Notarzt und Feuerwehr wird im Stadtgebiet das Martinshorn verboten und auch das stündliche Schlagen der Kirchturmglocken steht auf der Streichliste.
Eltern von schreienden Kindern in den Nachtstunden wir mit Ausweisung gedroht und bellende Hunde entsorgt. Die städtische Müllabfuhr beginnt ihre Sicht später und auch der Winterdienst rückt erst um 8.00 Uhr aus. Die Ruhestörungen an den Freisinger Friedhöfen muss ebenfalls gestoppt werden, damit das Biotop FS (Synonym für "fast still") auch zutrifft.
Die Silvesterböller 2012 müssen ebenfalls bis 22.00 Uhr komplett abgeschossen sein, sonst droht der Binner nében Magerl der größte ***** mit Strafanzeige.

Admin Edit:
Ich habe mir mal erlaubt das Wort mit S am Anfang zu zensieren. Ich möchte nicht schon wieder in der SZ oder dem MM von unserem Forum lesen.
 
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Schon in Ordnung @ Alex!

Grundsätzlich kann man aber mittlerweile ganz gut erkennen, dass Aktionsbündnis ist nicht "nur" gegen die dritte Runway, sondern gegen den ganzen Flughafen. Jetzt wird versucht möglichst viel Geld zu bekommen, obwohl man sich vom Flughafenumland längst schon verabschiedet hat. Eine ganz brutale Haltung der Gegnerschaft, die das Allgemeinwohl hier massiv mit Füßen treten.
Der gute Umgangston von den Verantwortlichen des Ausbaus sollte deshalb alsbald in der Schublade verschwinden. Einige Kommunalpolitiker denken doch wirklich, sie können die Welt verändern und sind im gläsernen Landkreis FS!
 
Ausbau T2

Morgen!
Hab heute früh die Baustelle am T2 gesehen und dabei auch, dass die Schneedeponie im Osten auch eingezäunt ist. Wird hier auch der Apron erweitert für den Satelliten oder warum ist dieser Platz eingezäunt?
 
Der südliche Bereich der Schneedeponie wird zur Erweiterung der Abstellpositionen umgebaut und wurde deshalb vom Sicherheitsbereich abgegrenzt. Der nördliche Restteil wird weiterhin als Schneedeponie genutzt und befindet sich damit im Sicherheitsbereich.
 
Am Samstag beim (traurigen) CL-Finale :( haben die Befürworter der 3. Bahn überall (Innenstadt, Olypmpiastadion, AllianzArena, Wiesn) Werbung für die Volksabstimmung gemacht und z.B. EM-Planer verteilt. Nette Aktion und danke an die Aktiven!

Gab es von den Gegnern eigentlich irgendwo ne Blockade oder ne Aktion? Mir ist keine aufgefallen...
 
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Ich dachte immer, in Freising sind alle Unternehmen und vor allem öffentliche Einrichtungen gegen den Bau der 3. Bahn und auch gegen den Flughafen in unmittelbarer Nähe. Wenn es aber um Sponsorengelder geht, dann sind die FMG und die Lufthansa gut zu gebrauchen: http://www.sefreising.de/ Ich hoffe für den Verein, dass keine Gegner dort angemeldet sind.
 

Hier die gekürzten Zitate, rot ergänzt um wahre Aussagen, weil in den Leserbriefen in Prinzip nichts korrekt wiedergegeben ist.

Es wäre schön, wenn Herr Dr. Vogel als Befürworter einer 3. Startbahn erklären könnte, warum er glaubt, dass der Flughafen FJS an seinen Kapazitätsgrenzen ist.
Zur Meinungsbildung ein paar Zahlen: Der Flughafen London-Heathrow hatte 2011 bei zwei Bahnen und bei täglich 24 Stunden (London hat keinen 24h-Betrieb) Betrieb 69 Millionen Passagiere. Es wäre für die Startbahnbefürworter und -gegner doch mal interessant zu erfahren, warum Heathrow bei diesem Aufkommen keine 3. Bahn benötigt (Planung laufen schon seit Jahren für dritte Runway, evtl. auch Neubau an der Themse). Was machen die Engländer falsch, Herr Dr. Vogel? Meines Wissens unterscheiden sich die beiden Flughäfen nur durch das Management und den Aufsichtsrat (hier muss wie schon öfter an anderer Stelle erwähnt auch die Örtlichkeit und Verkehrsart berücksichtig werden. London als Weltstadt hat einfach viel Eigenaufkommen und weniger Drehkreuzverkehr, dadurch größeres Fluggerät und viele Langstrecken. Heathrow hat kaum Inlandverkehr und Charterverkehrs, dafür gibt's die eigenen Flughäfen London City, London Gatwick und London Stansted).

Erich Meier Haag


Über 200 000 unmittelbar Betroffene (seit wann ist Freising von der Einwohnerzahl auf die Größe von Regensburg aufgestiegen?) werden nicht gefragt. Einige Entscheider haben natürlich Verständnis für unsere „Bedenken“. Danke dafür. Aber wir haben keine Bedenken. Wir haben Lärm (auch nachts -> obwohl in der Nacht gar nicht geflogen wird), Abgase, Dreck auf unserem Obst und Fensterbänken, Verkehr, gesundheitliche Belastungen und Wertminderung am immobilen Eigentum. Ich bin Freisinger, meine Vorfahren waren Freisinger. Meiner demokratischen Möglichkeiten beraubt, bleibt mir nur dieser Appell an die Münchner, ja an Sie, die Sie gerade diese Zeilen lesen. Stellen Sie sich bitte vor, wie es wäre, wenn in geringer Entfernung zu Ihrer Wohnung Düsenflieger (ja dieses Szenario gab es bis 1992 tatsächlich mit ca. 10x mehr Betroffen und Flugzeugen, die fast doppelt so laut waren und z. B. Trudering näher als Freising am Airport war) abheben bzw. wenn diese unmittelbar nach dem Start über Ihren Stadtteil fliegen würden.

Hans Fläxl Freising



Wenn der uneinsichtige Bürger mal wieder etwas nicht begreifen will, wird von Politikern gerne der Begriff „Daseinsvorsorge“ als Waffe eingesetzt, z. B. wenn man eine Startbahn bauen möchte. .... In Freilassing sind zirka 15 000 Bürger von Fluglärm betroffen, im Landkreis Waldshut-Tiengen einige tausend Anwohner (richtig, an Flughäfen gibt es immer Betroffene wegen des Fluglärms, aber unvermeidbar und ebenso an Bahnstrecken und Autobahnen usw.). Der Bau einer 3. Start- und Landebahn am Flughafen München würde nach einer Feststellung der Regierung von Oberbayern 260 000 Bürger in 10 Landkreisen (zusammen mit den beiden vorhandenen Start- und Landebahnen und nicht zusätzlich!) mit einem Lärmteppich überziehen, die weniger Betroffenen, zum Beispiel bei wetterbedingten Änderungen der Flugrouten, sind hier noch nicht mitgerechnet.

Dr. Bärbel Rott Freising (wie man bei den Mist einen Dr. Titel erreichen konnte ist mir schleierhaft)

Für Herrn Dr. Kerkloh wäre der Kampf um die Stimmen der Münchner leichter, wenn er diese Fragen beantworten könnte: Wie ist ein Bedarf für eine dritte Bahn bei sinkenden Bewegungszahlen zu rechtfertigen (wer die Entwicklung der Bewegungszahlen genauer betrachtet, konnte seit Eröffnung des Airports immer wieder solche Kurven mit vorrübergehenden leichten Rückgängen beobachten)? Wo bleibt der Jobmotor, wenn bei Luftfahrtgesellschaften (z. B. Lufthansa, Air France) und auch bei der FMG deutlich Personal abgebaut oder in Billiglohnfirmen ausgelagert wird (ohne dritte Runway wird dies der Landkreis schneller als unter allen anderen Szenarien erfahren) ? Wie sicher sind die Arbeitsplätze in der Branche wirklich, wenn fast monatlich eine Fluggesellschaft Insolvenz anmeldet (die Anzahl der Insolvenzen von anderen Branchen ist hier wesentlich besorgniserregender als die Luftfahrtbrance)? ... Bis 2025 wird die europäische Flugzeugflotte großteils durch neue und größere Typen ersetzt werden – bei der Lufthansa altersbedingt sogar kurzfristig (Falsch!). Warum sollte das Wachstum der Flugzeuggrößen – wie Herr Kerkloh behauptet – bereits abgeschlossen sein? Flughäfen wie Frankfurt oder Heathrow haben in 2011 Passagierzahlen von rund 60 Millionen abgewickelt – mit stündlichen Bahnkapazitäten (zur Info, Frankfurt hat 4 Bahnen), die kleiner waren als derzeit in München mit zwei Bahnen. Warum sollten ähnliche Passagierzahlen in 2025 nicht auch in München ohne dritte Bahn möglich sein – insbesondere da absehbare technische Verbesserungen bestehende Kapazitäten deutlich erhöhen werden (dazu ist aber eine Nichtbeachtung von allen Lärmrelevanten Starts- und Landeverfahren mit erheblichen Lärmzuwächsen incl. Nachtflügen)? Wie passt eine angebliche Überlastung des Flughafens mit einer mittleren, kapazitätsbedingten Verspätung von unter einer Minute in 2011 zusammen? Die Kosten beim neuen Flughafen Berlin haben sich zum Teil verdoppelt. Welcher Kostenpuffer ist in den 1,2 Milliarden Euro vorgesehen? Jeder Steuerzahler hat als mittelbarer Eigentümer des Flughafens bei einer 1,2-Milliarden- Investition ein Recht auf Beantwortung dieser Fragen (weitere Verzögerungen erhöhen selbstverständlich die Kosten wie bei allen Bauvorhaben. Gilt übrigens auch für den Bau von Häusern, die sicherlich in 10 Jahren Mehrkosten als aktuell verursachen).

Dr. Josef Felber Hallbergmoos (wie man bei den Mist einen Dr. Titel erreichen konnte ist mir schleierhaft -> wohl ein häufiges Phänomen im LKR Freising)
 
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Was bei den Leserbriefen auffällt ist die Korrelation zwischen Wohnort und Abstreiten des Ausbaubedarfs. Der behauptete fehlende Bedarf ist wohl nichts weiter als ein Vorwand.
Es ist kein Vorwand, sondern das einzig funktionierende Gegenargument, da infantiles Fußaufstampfen bekanntlich zu nichts führt und irgendwelche Umweltfragen ohnehin keinen Einfluß haben.

Zur Zeit haben wir die Situation einer stagnierenden bzw. sogar zurückgehenden Zahl an Flugbewegungen und dazu noch Negativmeldungen von/über die vorherrschende Fluggesellschaft. Warum sollten die Gegner das nicht nutzen?

Wie schön das "Nicht in meinem Garten!"-Prinzip funktioniert, konnte man im BR-Bericht an den früher verbittert streitenden "Franzheimern" sehen, denen der Ausbau als nun "Hallbergmooser" heute völlig egal ist.


Hier die gekürzten Zitate, rot ergänzt um wahre Aussagen, weil in den Leserbriefen in Prinzip nichts korrekt wiedergegeben ist.
Schade um Deine Streichungen, weil ein Schreiber mit einer weggekürzten Aussage einfach Recht hat. Entweder läßt man die angrenzenden Landkreise entscheiden oder könnte ansonsten auch gleich in Helgoland nachfragen:

Liebe Münchner, am 17. Juni dürfen Sie darüber entscheiden, ob bei uns – in unmittelbarer Nähe von Freising – eine dritte Startbahn gebaut wird und ob in naher Zukunft startende Jets in geringer Höhe über das westliche Stadtgebiet fliegen. Wir werden nicht gefragt.
 
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Liebe Münchner, am 17. Juni dürfen Sie darüber entscheiden, ob bei uns – in unmittelbarer Nähe von Freising – eine dritte Startbahn gebaut wird und ob in naher Zukunft startende Jets in geringer Höhe über das westliche Stadtgebiet fliegen. Wir werden nicht gefragt.

Bist du gefragt worden, was mit den Landesbank Milliarden passiert ist?
Bist du gefragt worden, was der Staat mit Euros für Griechenland passiert?

Hier gäbe es jede Menge aufzuzählen, wann der Bürger nicht gefragt wird, aber zugleich tlw. nur Wahlbeteiligung von 50 %. Irgendwie passt dies nicht in das heutige Deutschland, der Bürger ist zu faul, zu arrogant, zu nachlässig geworden. Aber zugleich hintenrum alles Hinterfragen und immer mitbestimmen und nach mehr Rechten für die Bürger schreien.
Lässt sich dies in einer Demokratie in Europa so noch umsetzen ohne erhebliche Mehrkosten für alle Bürger?
 
Kaum sind die neuen Plakate der Befürworter aufgestellt ...

2012-05-25 08.35.15.jpg
der junge Mann hat einen Hitler-Schnäuzer verpasst bekommen.
2012-05-25 08.35.55.jpg
hier wurden die Plakate gleich ganz abgebaut


beides in der Innenstadt am Oberanger, gegenüber Hermann-Sack-Str.
 
YouTube-Beiträge von JaZur3

Die Initiative Ja zur 3. Startbahn hat einen eigenen "Kanal" jazur3 auf youtube und veröffentlicht
dort immer wieder auch recht gute Beiträge (ich muß gestehen, ich kann nicht wirklich an allen
Gefallen finden, aber eben doch an einigen).

Sehr gut finde ich aber den aktuellen Beitrag des Piloten Arno Reichert aus Freising:

[video=youtube;al4qK8KmCeY]http://www.youtube.com/watch?v=al4qK8KmCeY[/video]

der dort u.a. erklärt warum die Dritte gut für die Umwelt sein kann, und welche Vorteile das weiter
unten im Erklärbär-Stil nochmal beschriebene Hub und Spoke System (das Drehkreuz) bringt.

[video=youtube;kf4VzAMBQpQ]http://www.youtube.com/watch?v=kf4VzAMBQpQ[/video]
 
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Heute in der Printausgabe der Merkur endlich mal ein guter Leserbrief pro dritte Bahn.
Vorallem ein netter Hinweis an die Münchner, dass nicht alle im Flughafenumland auch gegen die dritte Bahn sind.....
 
Bist du gefragt worden, was mit den Landesbank Milliarden passiert ist?
Bist du gefragt worden, was der Staat mit Euros für Griechenland passiert?
Ja, und zwar indirekt über Bundestags- und Landtagswahl

Hier gäbe es jede Menge aufzuzählen, wann der Bürger nicht gefragt wird, aber zugleich tlw. nur Wahlbeteiligung von 50 %.
In diesem Fall wird gefragt. Leider aber Leute, denen es egal sein kann, da von einer weiteren Bahn keinerlei Lärmbelastung für München zu erwarten ist.

Irgendwie passt dies nicht in das heutige Deutschland, der Bürger ist zu faul, zu arrogant, zu nachlässig geworden. Aber zugleich hintenrum alles Hinterfragen und immer mitbestimmen und nach mehr Rechten für die Bürger schreien.
Mache ich gar nicht. Aber wenn schon gefragt wird, dann bitte diejenigen, die das Ganze ausbaden müssen
 
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