Der AirBerlin / LTU Thread

YHZ

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Es steht zwar auch schon im LCC Thread, aber der Vollständigkeit halber, auch hier:

IAG kauft um ca 36,5 Mio EUR grosse Teile von NIKI und wird diese in eine neu zu gründende Tochter von VY in AT einbringen. Man übernimmt wohl an die 15 A320 und interessante Spots in VIE, ZRH, MUC, DUS & PMI. IAGs CEO Willie Walsh hat schon verlauten lassen, dass man plane in diesen Märkten zu wachsen und neue interessante LCC Angebote fuer die Kunden zu machen ...
 

Altberater

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der Verkauf an die IAG durch den deutschen Insolvenzverwalter gerät offenbar wirklich ins wanken, das LG Berlin sieht offenbar Österreich als zuständiges Land für die Insolvenz, womit der deutsche Verwalter die Verträge nicht unterschreiben könnte.

https://www.datev.de/web/de/aktuelles/nachrichten-steuern-und-recht/recht/internationale-zustaendigkeit-fuer-insolvenzverfahren-ueber-das-vermoegen-der-niki-luftfahrt-gmbh-in-oesterreich/?stat_Mparam=int_rss_datev-de_nachrichten-steuern-und-recht

Revision gegen die Entscheidung ist aber zulässig, es bleibt spannend.
 

Randy

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Die erste Runde der Air Berlin Auktion ist vorbei. 23.219 Euro für 5 Trolleys, Air Berlin Smart für 4600 Euro, 100 Euro für Kaffeebecher, Flugzeugmodell für 7800 Euro, sowie 2kg Air Berlin Schokoherzen für 352 Euro und einiges mehr für teils hohe Gebote: http://www.reisereporter.de/artikel/3176-air-berlin-auktion-fuer-insolvenzmasse-so-viel-boten-fans-fuer-inventar-und-schokoherzen

Die zweite Runde läuft bereits, u.a. sind noch diverse Flugzeugmodelle und Merchandise Artikel zu haben. Schon teilweise verrückt was manche bieten. Einerseits gut für die Insolvenzkasse, andererseits macht es auch ein wenig traurig, dass Air Berlin nin bald endgültig Geschichte ist und das Design aus der Öffentlichkeit komplett verschwindet. Ein kleiner Teil kommt allerdings in Technik Museum Berlin.
 

Machrihanish

Global Moderator
Mitarbeiter
Als eine der Ursachen führte er an, dass die Air Berlin Group in Spitzenzeiten mit bis zu sechs unterschiedlichen Flugbetrieben (AOCs) operiert habe. Diese hätten jeweils unterschiedliche Tarifverträge gehabt, so dass Konflikte vorprogrammiert waren. Es habe ein interner Konkurrenzkampf stattgefunden, wobei Winkelmann auch sagte, dass manche Dienstverträge "wettbewerbsfähig" gewesen wären "und andere nicht". Die Folge daraus wäre gewesen, dass Air Berlin Jahr für Jahr in Tarifverhandlungen gesteckt habe, die das Unternehmen aufgehalten hätten.
Gottlob macht niemand den gleichen Fehler dreimal.
 

YHZ

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Der Masseverwalter hat nun gegen Etihad Klage eingebracht - es geht um zumindest 500 Mio EUR, der Streitwert ist aber zunächst sogar mit 2 Mrd EUR angesetzt.

Konkret geht es um eine Patrontserklärung von EY für AB, die dann nicht eingehalten wurde. Der Wert der Erklärung selbst war mit 300 Mio EUR (wenn ich mich da richtig erinnere) nich dramatisch hoch, aber da es hier dann am Ende wohl auch um Insolvenzauslösung geht, istder Folgeschade umso höher.

In Summe wird das höchst interessant ... :oops:
 
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