Dritte Startbahn das endgültige Ende naht?

Demokratie dauert !
Das wird oft behauptet, aber das ist sicherlich kein gegebenes Naturgesetz!
Auch wenn es nie die Geschwindigkeit und Agilität von Autokratien erreichen kann (und auch nicht muss), ist diese massive Verschwendung von Zeit und Ressourcen bei uns schon der Wahnsinn. Hier muss man ansetzen!

Edit: Außerdem ist Demokratie v.a. bei der Gesetzgebung relevant. Und dort dauert es eben länger als bei Diktatoren. Aber das ist auch ein zentraler Bestandteil, der Diskussionen, Meinungsbildung und Kompromisse erlaubt.
Jetzt am Beispiel des Flughafens ist vielmehr die Rechtsstaatlichkeit relevant! Der Flughafen muss sich auf Genehmigungen verlassen können. Und absehbar Planungssicherheit erhalten. Nicht überall (ob nun bei Vorhaben von Privatpersonen, Firmen oder öffentlichen Institutionen) muss die gesamte Bevölkerung jederzeit fortlaufend mitschnabeln können, wenn doch schon die Gesetze und Vorgänge bereits durch demokratische Prozesse erarbeitet und realisiert wurden. Der vorhandene Klageweg ist sinnvoll und wichtig. Aber dann doch nicht über zig Instanzen, sondern max. 1-2 Gerichtsverfahren.
 
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Demokratie dauert !
provokant gesagt: Wer es schneller haben will, muss stramm alternativ wählen. Darf sich aber nicht wundern, wenn er/sie seine/ihre Meinung irgendwann aber eben nicht mehr einfach so bekanntgeben kann, ohne mindestens drangsaliert zu werden
Mehr Drangsaliererei als in "unserer Demokratie" gibt es selbst in China nicht! Aber macht ruhig weiter so, die anderen Länder freuen sich ein Loch in den Bauch und lachen sich halbtod über die dummen Deutschen, die aber weiterhin versuchen, sich deren Wohlwollen zu erkaufen.
 
Demokratie dauert !
provokant gesagt: Wer es schneller haben will, muss stramm alternativ wählen. Darf sich aber nicht wundern, wenn er seine Meinung irgendwann aber eben nicht mehr einfach so bekanntgeben kann, ohne mindestens drangsaliert zu werden
Nicht "Demokratie" dauert, sondern die Art und Weise, wie wir uns unsere Demokratie eingerichtet haben, dauert.

Demokratie bedeutet ja nicht automatisch, dass es jahrzehntelange Verfahren geben muss, wenn man 4km Beton bauen will. Das machen nur wir in unserer Demokratie so, weil wir uns eine überbordende Politik und Bürokratie herangezüchtet haben auf allen Ebenen und weil wir glauben und es uns lange Zeit leisten konnten, alles so lange zu bereden, zu diskutieren, zu planen und jeden noch so irrelevanten Betroffenen oder Verband zu Stellungnahmen und Klagen zu ermuntern, bis man den kleinsten alle Kompromisse gefunden hat.
Dafür brauchen wir dann auch das größte (demokratisch gewählte) Parlament der Welt und auch noch einen Bundessrat und Länderparlamente und natürlich Millionen an Beamten und Juristen, weil natürlich über jedes Komma gestritten werden muss und jeder Grashalm reglementiert werden muss.

Kann man machen.

Das Problem ist, wenn die Prozesse zu lange dauern, um zu einem Ergebnis zu kommen, dann kann es auch passieren, dass die Menschen das Vertrauen in die Demokratie und ihre Prozesse verlieren. Es ist also ein zweischneidiges Schwert.
 
Und trotzdem führt der Laden in den Umfragen.

Sie machen genau ds, was sie anderen vorwerfen: Sie betreiben mit hohem Aufwand eine Desinformationkampange, und allein durch stetes Wiederholen der gleichen, infamen Lügen sollen diese als "alternative Wahrheit" verfestigt werden.
Ich glaube nicht, dass all diejenigen, die für diese Partei stimmen wollen, nun plötzlich zu Nazis geworden sind. Also ich hoffe es.
Schon Einstein sagte: Die Menge an Intelligenz bleibt. Die BEvölkerung wächst.
Das bedeutet aber, dass irgendwas sie in die Arme der AfD treibt. Und was kann es dann anderes sein als - zumindest das Gefühl -, dass die etablierten Parteien die (gefühlten) Probleme nicht lösen. Das heißt nun keinesfalls, dass man das der AfD zutraut.
Das ist der Witz der Sache: Man muss nicht zeigen, wie es besser geht, um alles andere madig zu machen. Und irgendwas herum zu kritteln gibt es immer. Zunächst erfolgt die Gleichschaltung aller demokratischen Parteien zu einem homogenen Block, um nicht mehr viele Gegner zu haben, sondern nur noch einen. Egal welches Problem du hast, egal welchen Unbill du glaubst, zu erleben. "Die Altparteien" sind schuld. Wenn nicht die Linken, dann eben die SPD, oder die CDU: Es ist vollkommen egal, welcher Paertei du früher gefolgt bist; Mindestens einer deiner bisherigen Gegenparteien wird sich auch auf der "Gegnerliste" der Afd finden. Nun muss man dein Feindbild nur noch weiter schüren.

Aber bei einer SPD, die seit 2013 ununterbrochen regiert, weiß man halt, dass sie für die Zustände, die man kritisiert, massiv Verantwortung trägt. Und irgendwann sagt man sich dann möglicherweise, dass es einfach mal andere versuchen sollen. Und die anderen, das ist halt im Moment leider die AfD.
Wo genau regiert die SPD denn seit 2013 ununterbrochen? Wenn eine Partri, oder eine Parteiführung über die Legislaturperionen mehrmals wiedergewählt wurde, dann muss auch irgendetwas gut und richtig gelaufen sein. Nimm meinet wegen die Dauerregierung der CSU in Bayern: Ja und? Ist Bayern das Schlusslicht im Länderfinanzausgleich? Oder steht Bayern in sonst einer Statisk auf dem letzten Platz der 16 Bundesländer? Hohe SChulenquote, hohe Arbeitsllosigkeit , irgned etwas? Oder geht is im groben und ganzen den Leuten in Bayern gut?

Gleiches gilt für Ba.-Wü: Schon seit einiger Zeit von den Grünen regiert. Und irgendwas scheint auch dort ganz gut zu laufen, denn sonst hätten sie inzwischen keinen grünen MP mehr. Das gilt sogar auch für Bremen, obwohl man dort weiß Gott wirklich einige Probleme zu lösen hat.

Nur eines ist sicher: Durch die rechtsextremistische Afd wird jedes Problem größer, und kein einziges kleiner.
 
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