Operative Unregelmäßigkeiten 2026

Der Flughafen schreibt selbst, dass der Engpass bei den Bussen lag. Wenn dem nicht so ist, hat der Flughafen nach drei Tagen immer noch keinen Überblick, was mindestens genauso schlimm ist.

Ich lese hier, dass Passagiere nur 2 - 3 Stunden im Flieger gewesen seinen. Dies denkt aber nicht alles ab. Im Video von Aeronews Germany wird Anhand von Flightradar gezeigt, dass es teils deutlich länger war. Im Falle des Skandinavien-Fluges waren es wohl 6 Stunden. Und das ist ein inakzeptabler Zustand.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Flughafen schreibt selbst, dass der Engpass bei den Bussen lag.
Auch laut tz.de:
„Aufgrund einer ungenügenden Kapazität an Vorfeldbussen des Flughafens München konnten die Passagiere von drei Lufthansa-Flügen (Singapur, Kopenhagen, Danzig) und zwei Air Dolomiti-Flügen (Graz, Venedig) zunächst nicht das Flugzeug verlassen“, meldete die Lufthansa am Wochenende noch. Und: „Insgesamt waren hiervon rund 500 Passagiere betroffen.“

Und das ist ein inakzeptabler Zustand.

Das sehen auch Vereinigung Cockpit
Für den Flughafen, die Airline und die Passagiere beginnt jetzt eine Zeit mit vielen offenen Fragen und Themen, die strukturiert abgearbeitet werden müssen. Das Ziel dabei sollte sein, dass ein derartiger Vorfall nicht noch einmal vorkommt.
und Lufthansa offenbar so:
Das Unternehmen bat für die "unzumutbare Situation" ausdrücklich um Entschuldigung. Man setze gemeinsam mit dem Flughafen München alles daran, dass sich solche Fehler nicht wiederholten.
 
Und mit wievielen Bussen und Busfahrern plant man das unter normalen Bedingungen um 3 Uhr nachts?
Das kann ich leider nicht beantworten, da ich von der Bussparte der AeroGround keine Ahnung habe. Aber aus eigenen Beobachtungen kann ich sagen, dass min. 2 Busfahrer über Nacht anwesend sind.

Natürlich würden auf einen A380 mitten in der Nacht auf einer Außenposition nicht 6 Busse warten. Aber auch mit 2 Bussen ist ein A380 in einem einigermaßen akzeptablen Zeitraum entleert.

Zumal unter normalen Bedingungen aber auch genug Terminalpositionen zur Verfügung stünden und man nicht als Option A auf Busse angewiesen ist.
 
Ich lese hier, dass Passagiere nur 2 - 3 Stunden im Flieger gewesen seinen. Dies denkt aber nicht alles ab. Im Video von Aeronews Germany wird Anhand von Flightradar gezeigt, dass es teils deutlich länger war. Im Falle des Skandinavien-Fluges waren es wohl 6 Stunden. Und das ist ein inakzeptabler Zustand.
Dein Kontext ist falsch/mißverständlich:
Nicht 2 - 3 Stunden im Flieger, sondern 2 - 3 Stunden (im Flieger) auf den Bus gewartet.

Die bis zu 3 Stunden davor hätten (wie die anschließende Flugzeit) kaum interessiert, wenn die Maschine um 0:55 Uhr noch raus gegangen wäre. Da hätten die Passagiere m.E. eher gejubelt doch noch wegzukommen.

Natürlich sind in Summe 6 Stunden im Flieger auf dem Boden zu viel, keine Frage.

Bei den 2 - 3 Stunden vs. "die ganze Nacht" ging es rein um die Wartezeit auf den Bus.
Beim Warten auf den Abflug ist die Maschine natürlich auch schon zu, aber da ist es noch "nur" ein einggeengt oder ein eingepfercht, jedoch kein eingesperrt, weil von allen gewollt/akzeptiert.

Der Frust über das eingesperrt sein begann beim Erreichen der Parkposition. An der Stelle summiert sich die Zeit natürlich. Jedoch wartete keiner 6 Stunden auf den Bus.

Ansonsten wäre jeder Flug eine Freiheitsberaubung.
 
Aber aus eigenen Beobachtungen kann ich sagen, dass min. 2 Busfahrer über Nacht anwesend sind.
Auch aus dem Link, den ich gepostet hatte, zu der misglückten Landung, entsteht für mich der Eindruck, dass 2 Busse für einen solchen Fall eine sinnvolle Mindestanzahl sind und verfügbar sein sollten. Es wäre also möglich, auch gemäß deiner Beobachtungen, dass dies der normal geplanten Sollstärke entspricht, die dann eben auch in der Schnee-Nacht durchgehend vorhanden gewesen sein sollte.

Die bereits gepostete Schilderung beschreibt etwas anderes:
So kam es, dass ab 1 Uhr nur noch ein Busfahrer da war, und auch die Treppen erst gegen 2 Uhr am letzten Remote-Flieger angestellt werden konnten. Der Busfahrer hat zu erst die Gäste der beiden Air Dolomitis abgeholt, bevor eine Pause eingelegt hat. Ab 4 Uhr war dann der Frühdienst da und hat die restlichen Paxe 'befreit'.

Wenn dies zutrifft, müssten daher genau die Fragen geklärt werden, die ich oben geschrieben habe. Wenn mind. 2 Busfahrer die planmäßige Dienstbesetzung (insbesondere für Notfälle) in der Nacht sind, waren sie auch in der Schneenacht im Dienst? Wieso ergibt sich der Eindruck, es wäre nur einer ab 1 Uhr gewesen, der dann auch noch Pause gemacht hat? Wieso konnten 2 Busfahrer zwischen 2 und 4 Uhr nicht 6 Maschinen anfahren und die Passagier zum Terminal fahren?
Und dann kann man sich überlegen, ob die bisherigen Prozesse ausreichen, oder ob sich die Notwendigkeiten zur Anpassung gibt.
 
Auch aus dem Link, den ich gepostet hatte, zu der misglückten Landung, entsteht für mich der Eindruck, dass 2 Busse für einen solchen Fall eine sinnvolle Mindestanzahl sind und verfügbar sein sollten. Es wäre also möglich, auch gemäß deiner Beobachtungen, dass dies der normal geplanten Sollstärke entspricht, die dann eben auch in der Schnee-Nacht durchgehend vorhanden gewesen sein sollte.

Ganz genau: "sollte". Obs den wirklich so war, weiß ich nicht und vermutlich die meisten Anderen (inkl. Medien) auch nicht. Und es weiß auch keiner, obs nicht andere Gründe gab, warum es bei den Air Dolomitis geklappt hat und bei anderen nicht.

Wenn dies zutrifft, müssten daher genau die Fragen geklärt werden, die ich oben geschrieben habe. Wenn mind. 2 Busfahrer die planmäßige Dienstbesetzung (insbesondere für Notfälle) in der Nacht sind, waren sie auch in der Schneenacht im Dienst? Wieso ergibt sich der Eindruck, es wäre nur einer ab 1 Uhr gewesen, der dann auch noch Pause gemacht hat? Wieso konnten 2 Busfahrer zwischen 2 und 4 Uhr nicht 6 Maschinen anfahren und die Passagier zum Terminal fahren?
Und dann kann man sich überlegen, ob die bisherigen Prozesse ausreichen, oder ob sich die Notwendigkeiten zur Anpassung gibt.

Richtig. Genau diese Fragen stellen sich für jemanden der etwas Ahnung von der Thematik hat. Aber der 0815 Bürger und Journalist hört nur "Busfahrer haben Feierabend gemacht", hinterfragen aber kein bisschen ob das überhaupt realistisch ist oder der einzige Grund gewesen sein kann.t
 
Dein Kontext ist falsch/mißverständlich:
Nicht 2 - 3 Stunden im Flieger, sondern 2 - 3 Stunden (im Flieger) auf den Bus gewartet.

Die bis zu 3 Stunden davor hätten (wie die anschließende Flugzeit) kaum interessiert, wenn die Maschine um 0:55 Uhr noch raus gegangen wäre. Da hätten die Passagiere m.E. eher gejubelt doch noch wegzukommen.

Natürlich sind in Summe 6 Stunden im Flieger auf dem Boden zu viel, keine Frage.

Bei den 2 - 3 Stunden vs. "die ganze Nacht" ging es rein um die Wartezeit auf den Bus.
Beim Warten auf den Abflug ist die Maschine natürlich auch schon zu, aber da ist es noch "nur" ein einggeengt oder ein eingepfercht, jedoch kein eingesperrt, weil von allen gewollt/akzeptiert.

Der Frust über das eingesperrt sein begann beim Erreichen der Parkposition. An der Stelle summiert sich die Zeit natürlich. Jedoch wartete keiner 6 Stunden auf den Bus.

Ansonsten wäre jeder Flug eine Freiheitsberaubung.

Ich teile diese zergliederte Betrachtung nicht. Als Flugpassagier und Kunde des Flughafens sitze ich 6 Stunden im Flieger ohne in der Luft gewesen zu sein - das geht so nicht! Wir haben sicher ein Medienproblem in Deutschland. Aber in diesem Fall ist es gut und richtig, dass der Flughafen hier unter Druck gesetzt wird und vielleicht sogar personelle Konsequenzen folgen.
 
Ich teile diese zergliederte Betrachtung nicht. Als Flugpassagier und Kunde des Flughafens sitze ich 6 Stunden im Flieger ohne in der Luft gewesen zu sein - das geht so nicht! Wir haben sicher ein Medienproblem in Deutschland. Aber in diesem Fall ist es gut und richtig, dass der Flughafen hier unter Druck gesetzt wird und vielleicht sogar personelle Konsequenzen folgen.
Leider trifft es meist nicht die wirklich Verantwortlichen.
 
AeroTelegraph hat wegen der (oben skizzierten) Unklarheiten erneut nachgehakt und bekommt von der Pressestelle folgende Antwort:
«Aufgrund der nächtlichen Uhrzeit und Defiziten bei der Kommunikation war der Busverkehr stark eingeschränkt.»
Heißt konkret was? Fehlten Busse, fehlten die Fahrer? Waren die Fahrstraßen nicht geräumt? Wenig Erhellendes bislang…

Also, entweder befindet man sich hinsichtlich der Ereignisse vom vergangenen Donnerstag nach fünf Tagen immer noch im „Blindflug“ (was schon traurig genug wäre), oder man versucht ganz vorsätzlich Zeit zu gewinnen, in der Hoffnung, dass sich der Shitstorm irgendwann legt (was maximal unprofessionell wäre).
…”Defiziten bei der Kommunikation” finde ich eine unglückliche Wortwahl. Hört sich so an, als hätten die verschieden Sprachen gesprochen.
 
Hier sind einige echt schon wieder auf einem sehr interessanten Apologeten-Film unterwegs. Herzbrechend: Eure Arbeitgeber lieben euch nicht annähernd so sehr, wie ihr sie.

Ich habe selbst bis 2019 am Flughafen bei dem Handling Agent mit drei Buchstaben gearbeitet. (Sogar bei beiden mit drei Buchstaben.) Ich habe während dieser Zeit auch mehr als genügend Schneechaos-Szenarien selbst live im Betrieb mitbekommen. Inklusive einer XQ-737, die die Verkehrszentrale irgendwann ans T1A an einen Schengen-Finger gestellt hat, weil alle Remote-Positionen belegt waren.

Und eines steht fest: Bei allem Verständnis für schwierige Wetterlagen und Schneechaos - wenn man mich drei Stunden lang am Boden in einer engen Metallröhre sitzen gelassen hätte, ohne jede Aussicht auf einen Abflug, während in 400 Meter Entfernung das erleuchtete Terminalgebäude steht, wäre ich komplett Crashout gegangen. Das ist - man kann es nicht anders sagen - ein astronomisches Organisationsversagen und eine Frechheit sondergleichen.

Jetzt langts langsam!

Busfahrer wären sicherlich verfügbar gewesen. Zur Not würde halt mehrmals gefahren werden.

Wenn keine Treppe ans Flugzeug gestellt wird weil nicht mehr enteist wird, dann helfen auch keine 100 Busfahrer!

Weil die Leute auch immer das glauben was irgendwelche Zeitungen schreiben!
Ich liebs, wenn Leute so unglaublich confident so monumental danebenhauen. Schaum im Mund, aber keine Substanz.

Treppen standen an den Flugzeugen. Was dort nicht stand, waren Busse. Insofern sind die Medienberichte faktisch zutreffend. Vielleicht nicht immer das glauben, was irgendwelche Skyhiase im Internet schreiben.

Ich find die Debatte aber sowieso mühselig. Weil für mich dreht sich die Frage nicht darum, wer jetzt wo wie zu verantworten hat, dass zu wenig Busfahrer da waren. Sondern eher, ob wir uns noch mit Selbstachtung in die Augen schauen können, wenn 400 Meter flacher Asphalt ein betriebs- und versicherungsregulatorisch unüberwindbares Hindernis darstellen.

Mir kann keiner erzählen, dass es organisatorisch und sicherheitstechnisch ein völlig undarstellbares Szenario gewesen wäre, nach der Erkenntnis, dass kaum mehr Busfahrer da sind, und wegen des Nachtflugverbots der Flugbetrieb am Hafen sowieso eingestellt wurde, die Leute im Gänselauf über den Apron marschieren zu lassen. Wenn man vorher noch mal ein Räumfahrzeug drüber schickt, müssten sie nicht mal durch den Tiefschnee waten.

Wenn man sichergehen will, dass keiner abhanden kommt, begleitet man die Gruppen halt mit einem Verkehrsleiter, einem Bundespolizisten oder einem Feuerwehrmann.

Aber diese Entscheidung will keiner treffen. Niemand will Verantwortung für den unwahrscheinlichen Fall übernehmen, dass etwas schief geht. Dann lieber Dienst nach Vorschrift und es geht völlig absehbar schief - aber dann war es immerhin nicht der persönliche Fehler.

Ich verstehe natürlich immer für den einzelnen diese Cover My Ass Attitüde. Niemand setzt gerne seine Karriere und seine Straffreiheit aufs Spiel. Aber es kann nicht sein, dass wir an 400 Meter flachem Asphalt scheitern, weil Betriebs- und Versicherungsregeln das so sagen. Willkommen in Absurdistan. Habe fertig.
 
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Ich teile diese zergliederte Betrachtung nicht. Als Flugpassagier und Kunde des Flughafens sitze ich 6 Stunden im Flieger ohne in der Luft gewesen zu sein - das geht so nicht! Wir haben sicher ein Medienproblem in Deutschland. Aber in diesem Fall ist es gut und richtig, dass der Flughafen hier unter Druck gesetzt wird und vielleicht sogar personelle Konsequenzen folgen.
Es ging mir nicht so sehr ums Zergliedern, sondern es ging mir darum zu erklären, warum unterschiedliche Zeiten genannt wurden.
Bei den einen war es die Zeit im Flieger, bei den anderen "nur" die Zeit des Wartens auf den Bus.

Selbst die "nur" 2-3 Strunden reines Warten auf den Bus sind viel zu viel.
Ich denke bei den meisten Menschen ist nach 45 Minuten des vergeblichen Wartens die absolute Schmerzgrenze erreicht.
 
Ich teile diese zergliederte Betrachtung nicht. Als Flugpassagier und Kunde des Flughafens sitze ich 6 Stunden im Flieger ohne in der Luft gewesen zu sein - das geht so nicht! Wir haben sicher ein Medienproblem in Deutschland. Aber in diesem Fall ist es gut und richtig, dass der Flughafen hier unter Druck gesetzt wird und vielleicht sogar personelle Konsequenzen folgen.
Als Flugpassagier und Kunde des Flughafens sollte in diesem Fall, dein Ärger sich auf das Nachtflugverbot und dessen absolutes verweigern gegenüber jeglichen unvorhersehbaren Ereignissen (was im aktuellen Fall 100% zutrifft), konzentrieren.

PS: natürlich sind die Vorgänge im Hintergrund unentschuldbar und müssen aufgeklärt werden. Aber es wäre alles nicht so gekommen, wenn das Nachtflugverbot nicht so eng(stirnig) abgesteckt wäre.
 
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Hier sind einige echt schon wieder auf einem sehr interessanten Apologeten-Film unterwegs. Herzbrechend: Eure Arbeitgeber lieben euch nicht annähernd so sehr, wie ihr sie.

Ich habe selbst bis 2019 am Flughafen bei dem Handling Agent mit drei Buchstaben gearbeitet. (Sogar bei beiden mit drei Buchstaben.) Ich habe während dieser Zeit auch mehr als genügend Schneechaos-Szenarien selbst live im Betrieb mitbekommen. Inklusive einer XQ-737, die die Verkehrszentrale irgendwann ans T1A an einen Schengen-Finger gestellt hat, weil alle Remote-Positionen belegt waren.

Und eines steht fest: Bei allem Verständnis für schwierige Wetterlagen und Schneechaos - wenn man mich drei Stunden lang am Boden in einer engen Metallröhre sitzen gelassen hätte, ohne jede Aussicht auf einen Abflug, während in 400 Meter Entfernung das erleuchtete Terminalgebäude steht, wäre ich komplett Crashout gegangen. Das ist - man kann es nicht anders sagen - ein astronomisches Organisationsversagen und eine Frechheit sondergleichen.


Ich liebs, wenn Leute so unglaublich confident so monumental danebenhauen. Schaum im Mund, aber keine Substanz.

Treppen standen an den Flugzeugen. Was dort nicht stand, waren Busse. Insofern sind die Medienberichte faktisch zutreffend. Vielleicht nicht immer das glauben, was irgendwelche Skyhiase im Internet schreiben.

Ich find die Debatte aber sowieso mühselig. Weil für mich dreht sich die Frage nicht darum, wer jetzt wo wie zu verantworten hat, dass zu wenig Busfahrer da waren. Sondern eher, ob wir uns noch mit Selbstachtung in die Augen schauen können, wenn 400 Meter flacher Asphalt ein betriebs- und versicherungsregulatorisch unüberwindbares Hindernis darstellen.

Mir kann keiner erzählen, dass es organisatorisch und sicherheitstechnisch ein völlig undarstellbares Szenario gewesen wäre, nach der Erkenntnis, dass kaum mehr Busfahrer da sind, und wegen des Nachtflugverbots der Flugbetrieb am Hafen sowieso eingestellt wurde, die Leute im Gänselauf über den Apron marschieren zu lassen. Wenn man vorher noch mal ein Räumfahrzeug drüber schickt, müssten sie nicht mal durch den Tiefschnee waten.

Wenn man sichergehen will, dass keiner abhanden kommt, begleitet man die Gruppen halt mit einem Verkehrsleiter, einem Bundespolizisten oder einem Feuerwehrmann.

Aber diese Entscheidung will keiner treffen. Niemand will Verantwortung für den unwahrscheinlichen Fall übernehmen, dass etwas schief geht. Dann lieber Dienst nach Vorschrift und es geht völlig absehbar schief - aber dann war es immerhin nicht der persönliche Fehler.

Ich verstehe natürlich immer für den einzelnen diese Cover My Ass Attitüde. Niemand setzt gerne seine Karriere und seine Straffreiheit aufs Spiel. Aber es kann nicht sein, dass wir an 400 Meter flachem Asphalt scheitern, weil Betriebs- und Versicherungsregeln das so sagen. Willkommen in Absurdistan. Habe fertig.
Skyhiase.......

Du warst am Flughafen bis 2019?
Ich bin bei 2 Firmen am Flughafen beschäftigt!

Es waren Busfahrer bis 02:30 Uhr anwesend, danach die Nachtschicht.

Ob wirklich überall Treppen dran standen?
Und wenn......waren diese Schnee- bzw. Eisfrei?

Deboarding, wenn auch verzögert, ist möglich gewesen.

Und dann sind wir wieder bei Deutschland mit seinen Regeln und Gesetzen:
Nach 10 Stunden netto Arbeitszeit ist halt einfach Schluss!
 
Zuletzt bearbeitet:
Und dann sind wir wieder bei Deutschland mit seinen Regeln und Gesetzen:
Nach 10 Stunden netto Arbeitszeit ist halt einfach Schluss!

Falsch. Gemäß § 14 (2) ArbZG darf diese 10 Stunden Regel gebrochen werden, wenn

eine verhältnismäßig geringe Zahl von Arbeitnehmern vorübergehend mit Arbeiten beschäftigt wird, deren Nichterledigung das Ergebnis der Arbeiten gefährden oder einen unverhältnismäßigen Schaden zur Folge haben würden,

 
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