Winter 2020/21 MUC Lufthansa

Netto

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Der Februar 21 wird mit April und Mai 2020 wohl einer der drei schwächsten Monate in der Geschichte des Airports sein.
Bei Lufthansa in Frankfurt gibt es immer noch deutlich über 100 tägliche Flüge. So sehen aktuell der Verhältnisse aus.
Vergleichbar mit der Situation zwischen München und Nürnberg in normalen Zeiten.
Ende der Fahnenstange noch nicht absehbar. Bleibende Schäden werden durch die Länge der Krise unabdingbar sein.
 

MatthiasKNU

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Laut Lufthansa Group Fleet eben
3x A32N, 4x A319, 2x A350 = 9 aktive Flugzeuge in MUC.

Zum Vergleich FRA:
11x A319, 17x A320, 6x A321, 12x A330-300, 12x A340-300, 9x A350-900, 5x 747-8I = 72 Flugzeuge.
:(:eek:
 

nopilot

Mitglied
Laut Lufthansa Group Fleet eben
3x A32N, 4x A319, 2x A350 = 9 aktive Flugzeuge in MUC.

Zum Vergleich FRA:
11x A319, 17x A320, 6x A321, 12x A330-300, 12x A340-300, 9x A350-900, 5x 747-8I = 72 Flugzeuge.
:(:eek:
sehr krass. wobei man der Fairness halber die Regionalflotten dazurechnen sollte: 14 CRJ900 in MUC, 10 in FRA und 9ERJ190 in FRA. In MUC werden dazu noch mehrere der ERJ von EN eingesetzt.
 

#Dani

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Naja, einfach mal so hinnehmen, ändern können wir aktuell sowieso nichts, aber wer weiß, vielleicht sieht das ganze ein Paar Jahre nachdem wieder Normalität eingekehrt ist dann ja genau anders rum aus (in Sachen Kranich am Leitwerk) ;)
 

Jetstream

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M. E. seit langem überfällig:
„Die Deutsche Lufthansa hat wegen der strengeren Einreiseregeln Flugverbindungen in Länder gestrichen, wo ansteckendere Varianten des Coronavirus grassieren. Verbindungen nach Südafrika, Brasilien, Großbritannien, Irland und Portugal seien "temporär" reduziert. Grund seien fehlende Buchungen. Die BuReg hatte zum 30. Januar strenge Einreiseregeln für Gebiete erlassen, in denen besonders ansteckende Virusmutanten grassieren. Vollständig gestrichen werden die Flugverbindungen aber nicht.“

Q: ntv
 

YHZ

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Das Problem mit den Einreiseverboten ist, dass man aus Südafrika weiterhin problemlos via DOH, DXB oder IST nach DE fliegen kann ... vielleicht sollte man darüber nachdenken, dass alle Airlines der Einflug nach DE verweigert wird, die im Passagierverkehr in Risikoländer fliegen. Das wäre wirtschaftlich gesehen vernünftiger, rechtlich sauberer und aus pandemietechnischer Überlegung wesentlich effizienter!!!
 

Jetstream

Mitglied
Das Problem mit den Einreiseverboten ist, dass man aus Südafrika weiterhin problemlos via DOH, DXB oder IST nach DE fliegen kann
Problemlos? Eben nicht (mehr). Die BPOL kontrolliert mittlerweile konsequent alle Einreisenden auf solchen Fliegern und ist - wie nicht anders zu erwarten- in mehreren Fällen auch bereits „fündig“ geworden. Die Regularien sind eindeutig: Der Transport von Fluggästen aus Hochrisikogebieten ist diesen (wie auch allen anderen) Airlines strikt untersagt und wird bei Zuwiderhandlung entsprechend geahndet.
 

Viel_Flieger

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Problemlos? Eben nicht (mehr). Die BPOL kontrolliert mittlerweile konsequent alle Einreisenden auf solchen Fliegern und ist - wie nicht anders zu erwarten- in mehreren Fällen auch bereits „fündig“ geworden. Die Regularien sind eindeutig: Der Transport von Fluggästen aus Hochrisikogebieten ist diesen (wie auch allen anderen) Airlines strikt untersagt und wird bei Zuwiderhandlung entsprechend geahndet.
Das stimmt so nicht. Die Airlines dürfen immer noch deutsche Staatsbürger (und diejenigen die zur Einreise hier berechtigt sind) zwischen besagten Ländern befördern. Ein Einreiseverbot gibt es nicht, sondern nur ein Beförderungsverbot. Und Transit via Drittstaaten ist von dieser Regelung nicht betroffen.
 

Jetstream

Mitglied
Das Beförderungsverbot von Reisenden aus Hochinzidenzgebieten bzw. aus Ländern mit hoher Verbreitung der Mutationen, die die Voraussetzungen zur Einreise nach D nicht erfüllen (Deutsche Nationalität/ständiger Wohnsitz in D, Einreiseanmeldung, Nachweis über Nichtinfektion) gilt m. W. auch für Drittstaaten (zB. VAE) bzw. den dort ansässigen Airlines. Die Airlines müssen die Erfüllung der Voraussetzungen am Abgangsflughafen (also zB. auch vor einem Abflug in Brasilien mit Transit in DXB) überprüfen, bevor ein Passagier überhaupt an Bord gelassen werden darf.
 

Viel_Flieger

Mitglied
Das Beförderungsverbot von Reisenden aus Hochinzidenzgebieten bzw. aus Ländern mit hoher Verbreitung der Mutationen, die die Voraussetzungen zur Einreise nach D nicht erfüllen (Deutsche Nationalität/ständiger Wohnsitz in D, Einreiseanmeldung, Nachweis über Nichtinfektion) gilt m. W. auch für Drittstaaten (zB. VAE) bzw. den dort ansässigen Airlines.

Die meisten Drittstaaten, im übrigen auch Deutschland, machen eine Ausnahme beim Transit:

CoronaSchV §1 (2) 2:
Das Beförderungsverbot gilt nicht für:
- die Beförderung von Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland lediglich in einem Transitbereich eines Verkehrsflughafens umsteigen

Unabhängig davon wo der Passagier herkommt, ist die Einreise für Personen aus Drittstaaten in den Schengenraum immer noch nur in Ausnahmefällen möglich.

Die Airlines müssen die Erfüllung der Voraussetzungen am Abgangsflughafen [...] überprüfen, bevor ein Passagier überhaupt an Bord gelassen werden darf.

Das müssen sie so oder so. Das war vor Corona nicht anders.
 

YVR

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BIslang war die Überprüfung durch die Airlines aber eher nachlässig, daher sind nun Strafen von bis zu 10.000€ pro Passagier im Gespräch.
 

Jetstream

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Das müssen sie so oder so. Das war vor Corona nicht anders.
Hat jetzt aber unter Corona und den damit verbundenen verschärften Bestimmungen deutlich an Brisanz gewonnen und die Einhaltung wird dementsprechend auch vermehrt kontrolliert, und zwar direkt beim Aussteigen am Flieger. In der vergangenen Woche sind allein in FRA über dreihundert solcher Vorkommnisse registriert worden, was jetzt wohl endlich dazu führt auch die in diesem Zusammenhang auffällig gewordenen Fluggesellschaften in Regress zu nehmen und intensiver zu beobachten.
 

moddin

Mitglied
Hat jetzt aber unter Corona und den damit verbundenen verschärften Bestimmungen deutlich an Brisanz gewonnen und die Einhaltung wird dementsprechend auch vermehrt kontrolliert, und zwar direkt beim Aussteigen am Flieger. In der vergangenen Woche sind allein in FRA über dreihundert solcher Vorkommnisse registriert worden, was jetzt wohl endlich dazu führt auch die in diesem Zusammenhang auffällig gewordenen Fluggesellschaften in Regress zu nehmen und intensiver zu beobachten.

In MUC gab es über 500 solcher Fälle in der letzten Woche.
 
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