Zentralbereich und Terminal 1 - Umbau bzw. Neugestaltung

Airdinger

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#1
Auch wenn das Thema hier in Forum schon mehrfach angesprochen wurde... die SZ hat das Thema jetzt als Geheimprojekt der FMG entdeckt: ;)

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/abriss-des-zentralbereichs-shoppen-bis-zum-abheben-1.873697

Und wie pflo777 (Thx!) und andere längst wissen, ist das Projekt nicht wirklich geheim, sondern lediglich eine Studie wie man den Zentralbereich und das T1 nach heutigen Gesichtspunkten für die Zukunft effizient umgestalten könnte.

Darum hier die (für die SZ noch immer?) hochgeheimen Links zu den Studien:

http://www.sacker.de/de/projekte,,zentrale_zone_flughafen_muenchen,43,257.html

http://www.jswd-architekten.de/data/m_verkehr.php?subpage=6#

http://www.seib.de/projekte/wettbewerbe.htm

Damit können News zu dieser Ausschreibung der FMG und Diskussionen zum Thema vollkommen unabhängig von der Diskussion über die Planung der 3. RWY und unabhängig von der Diskussion über den Satelliten zum T2 betrieben werden. :yes:

Und das sind sie letztendlich ja auch... sind es doch nur logische, fast konsequent notwendige Folgeschritte in einem normalen Wachstumsprozeß...

Der Airdinger.
 
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Airdinger

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#2
Derzeit ist das Thema ja nur auf dem Niveau einer Studie für die Zukunft... und von daher eher visionär...
Aber auch das baldige Erreichen der Kapazitätsgrenze von T2 in ein bis zwei Jahren hätte noch 2003 bei der Eröffnung von T2 niemand erwartet. Schon siedeln einige Airlines um von T2 nach T1.

Wie schnell könnte / müßte sich ein derartiges Projekt konkretisieren, wenn eine AI sich für München als europäischen Hub entscheidet?

In wie weit dienen solche Studien als Marketing-Werkzeug um Fluglinien wie die AI auf sich aufmerksam zu machen?

Hat die FMG die verschiedenen Konzepte schon in irgendeiner Form bewertet (und das Ergebnis publiziert)?

Fragen über Fragen... :think:
 
#3
ich denke neben einer Vernünftigen Terminalkapazität benötigt eine AI für einen Europahub besonders eins: Ausreichend Slots!

Und daran sehe ich das Problem an der sache,...
 

flymunich

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#4
Zusammen mit Lufthansa sollte das kein Problem sein.
Sicherlich sind die Slots hinderlich, aber was würde dann Frankfurt sagen, die trotzdem wieder neue EY, JJ, LH-Flüge bekommen. Dort findet man ständig irgendwelche Möglichkeiten. Soll doch der Flugplankoordinator für München genauso kreativ sein, wie an seinem Standort Frankfurt. :think:
 
#6
Nu kurz noch eine AI Frage ganz off topic:

Wieviel Flüge würden die denn dan so pro Tag von MUC aus anbieten, also langstrecke...?
 

Airdinger

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#8
Um mal eine der Ideen (weitere Tunnel für den Schienenverkehr / Transrapid bzw. den Bau unterirdischer Parkhäuser) aufzugreifen, wie im Airliners-Forum (http://www.airliners.de/forum/viewtopic.php?p=394548) diskutiert wurde:

Neben räumlicher Enge würde das meines Wissens auch an dem zwar bereits abgesenkten aber doch noch hohen Grundwasserstand und an dem starken Grundwasserstrom in Nord-Östlicher Richtung (also Quer zu den Verkehrstunneln) scheitern. Der S-Bahn Tunnel wurde - so weit ich mich erinnere - mit ziemlichem Aufwand unter Wasser betoniert und später dann ausgepumpt.

Wenn ich mich nicht ganz arg täusche, dann wird schon heute erheblicher Aufwand betrieben, um den Grundwasserstrom auf der Südseite abzupumpen und das Wasser auf der Nordseite wieder zuzuführen. :think:

Trotz hohem Aufwand konnten die Ziele (Erhaltung des Grundwasserpegels im weiteren Umfeld) nicht wie gewünscht eingehalten werden.
Die entstandene Grundwasserabsenkung und die daraus resultierenden Absenkungen des Bodens in der näheren Umgebung haben zu teils erheblichen Gebäudeschäden geführt. :thbdwn:

Hier noch tiefer ins Grundwaser zu buddeln und den Wasserstrom noch stärker umzuleiten dürfte nicht nur technisch sehr aufwändig werden, sondern auch kaum genehmigungsfähig sein.

Wenn die Pumpen ausfallen, dann gibt es arge Probleme. War da nicht vor wenigen Jahren mal ein Rohrbruch oder Wassereinruch im S-Bahn Tunnel? :eek:
 

Airdinger

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#9
Hat schon der ein oder andere einen Blick auf die Studien geworfen?

Wenn man heute als Passagier am T1 ankommt, dann hat man ja irgendwie das Gefühl der Flughafen wäre bei den Anfahrtszonen zu den einzelnen Modulen zu Ende. Optisch hat man den Eindruck, dass da gegenüber der Strasse nur noch die Parkhäuser und der S-Bahn Zugang im Zentralbereich kommen. :eek:

Alles ist im wesentlichen funktional. Von einem Modul zum nächsten zu gelangen ist eher schwierig, da man sich - wenn Hochbetrieb ist - hinter den Warteschlangen am CheckIn durchquetschen muß. In den Nebenzeiten ist das ganze dafür ein langer menschenleerer Schlauch der auch nicht zum Verweilen einlädt. :eyeb:

Dass eine Ebene tiefer lange Rollbänder quer durch das Terminal alle Module miteinander verbinden, das nimmt niemand wirklich wahr. Kein Wunder, hat man dort unten keine wirkliche Orientierung, kann nicht sehen was sich oberhalb der aktuellen Position befindet. Man geht dort unten auf dem Weg zum Parkhaus oder zur S-Bahn lang, aber sonst auch nichts. :dead:

Es gibt keinen Bereich wo man unten wirklich mal bleiben möchte... Das rauf und runter nur um in diesem unwirtlichen Bereich schneller von einem Modul zum nächsten zu kommen kostet einerseits zu viel Zeit und erschwert andererseits wie schon gesagt die Orienterung.

Eine optisch einladende, offen gestaltete Anbindung zu einem aufgepeppten Zentralbereich und zum MAC wäre echt schön. Derzeit stehen im Erdinger Moos wirklich zwei von einander getrennte Flughäfen... Wüßte man es nicht aus der eigenen Erfahrung (oder aus Infomaterial), so würde man im T1 nicht einmal ahnen, dass man "gegenüber" auch shoppen und verweilen kann. :yes:

Trotzdem sollten die Vorteile, die das T1 heute hat (direkte Anfahrt vor jedem Modul, kurzer Weg zum CheckIn und von dort fast direkt zum Gate) unbedingt erhalten bleiben.

So interessant (und optimal für Umsteiger) T2 auch sein mag... aber der Bereich für die Anfahrt zu Ankunft bzw. Abflug ist viel zu klein. Alleine der Weg bis zum CheckIn in T2 (vom weiteren Weg nach der Security zu den äusseren Gates ganz zu schweigen) entspricht fast der gesamten Distanz von der Anfahrt bis zu einem Gate im jeweiligen Modul von T1. :thbdwn:

Mir gefällt dahingehend fast der Vorschlag von Sacker am besten:
Die Eigenständigkeit der einzelnen Module mit individueller Anfahrt und die kurzen Wegen würde erhalten bleiben, ein transparenter Vorbau würde die Module so miteinander und mit dem Zentralberich verbinden, dass der Verbindungsweg dort hin auch optisch einladend und frei von Gedränge wäre. ;D

Nur für die Anbindung des Zentralbereiches an das MAC (und damit an das T2) sehe ich noch keine zündende Idee... dafür unter der Strasse durch (also in den ungeliebten Untergrund) zu müssen, das gefällt mir nicht wirklich. Meinentwegen könnte man die beide Terminalstrassen auch (zum Teil) eine Ebene tiefer legen, so daß vor beiden Terminals zwar eine Durchfahrt erhalten bleibt, aber man die Fahrbahnen stattdessen oberirdisch und überdacht (evtl. sogar innerhalb des Gebäudes) überqueren könnte.

Wie gefallen Euch die Konzepte der drei Architekturbüros denn so?

Was würdet Ihr Euch von einer Umgestaltung des Zentralbereiches und des T1 erhoffen? :)
Und welche Eigenschaft des T1 dürfte für Euch umgekehrt unter keinen Umständen verloren gehen? :think:

Lesen evtl. auch irgendwelche Planer mal hier und finden dann noch die eine oder andere Idee... und sehen so auch mal die Seite der Paxe?
 

flymunich

Aktives Mitglied
#10
Gut geschrieben @ Airdinger!!! ;)

Ich glaube auch das Hauptproblem wird nach Eröffnung des Satelliten 2011 die An- und Abfahrt der Fluggäste, die ihre Reise in München beginnen oder enden. Deshalb wäre ein echtes Terminal 3 das genauso wie das Terminal 2 den kleineren Satelliten (Gepäcksortieranlage) unterirdisch versorgt wohl eine Alternative. T2 und T3 sollter per Skylink bzw. U-Bahn (egal wie) verbunden werden. Das Terminal 3 wird dann von Osten her bedient mit S-Bahn/Bahnanschluss und Zufahrten von allen Richtungen sowie Parkhäusern und Hotels sowie Shoppingcenter. Nützer könnte die Star Alliance sein sowie einzelne Lufthansa Flüge. Im jetzigen T2 wäre die Lufthansa dann ganz allein beiheimatet.
 
#11
Alles ist im wesentlichen funktional. Von einem Modul zum nächsten zu gelangen ist eher schwierig, da man sich - wenn Hochbetrieb ist - hinter den Warteschlangen am CheckIn durchquetschen muß. In den Nebenzeiten ist das ganze dafür ein langer menschenleerer Schlauch der auch nicht zum Verweilen einlädt. :eyeb:

...

Trotzdem sollten die Vorteile, die das T1 heute hat (direkte Anfahrt vor jedem Modul, kurzer Weg zum CheckIn und von dort fast direkt zum Gate) unbedingt erhalten bleiben.

Du schreibst es völlig richtig, der T1 ist "funktional". Für mich, jemand der einen Flug in MUC startet oder beginnt ist der T1 eigentlich ziemlich gut. Kurze Wege zwischen Anfahrt/Abfahrt und Abflug/Ankunft. Und der Weg zum Zentralbereich geht auch fast komplett über Rollbänder.
Im T2 muss man alles über die Mitte machen und dann die ewigen Fußmärsche zu den weiter außen liegenden Positionen, weil im Innenbereich wegen den ganzen Läden keine Rollbänder sind.

Für mich ist ein Flughafen kein Aufenthaltsraum, sondern das was er ist, der Punkt an dem ich vom Flugzeug komme oder zum Flugzeug gehe. Brauche deswegen selber auch keinerlei teure Läden oder anderen Modekrempel. Deswegen gefällt mir die Struktur des T1 wesentlich besser als die des T2. Da geht man von der Vorfahrt direkt zum Checkin und dann durch die Sicherheit gleich zum Gate. Alles innerhalb von ca. 50m. Aber als Umsteiger sieht man das vielleicht anders, nur werde ich es wohl kaum erleben dass ich in MUC umsteige.

Aber mir wäre eh eine vernünftige Besucherterasse wesentlich lieber als lauter Läden bin eher zum Spotting am Flughafen als zum Shopping ;D
 
#12
Ich bevorzuge mittlerweile auch das T1. Die Wege sind eben erheblich kürzer und durch die Rollbänder in E3 auch sehr viel komfortabler. Ich hoffe nur, dass das durch die Umsetzung solcher Studien nicht kaputt gemacht wird....
 
#13
Meine schon, dass ein Umbau vom Zentralgebäude mit T1 Sinn macht. Nicht jeder hat das große Los gezogen und hat einen nahtlosen Anschlußflug und kann gleich wieder weiterfliegen. Für diese Passagiere wäre es bestimmt angenehmer, sich in einem Bereich bewegen zu können, der nicht wirkt wie das Stachusuntergeschoss, sondern in einer hellen freundlicheren Umgebung.
Wenn man sich die Umsteiger im T1 anschaut, sieht man so gut wie keinen, der den nichtöffentlichen Bereich verläßt, um im öffentlichen Bereich mit dem Laufband von z.B. A bis C zu fahren. Und der Transitgang im nichtöffentlichen Bereich auf Eb.05 mit seinen nicht immer übersichtlichen Abgängen zu den einzelnen Modulen ist in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß.

weiß/blau grüßt
 
#14
Mir gings um die kurzen und komfortablen Wege. So die erhalten bleiben ists mir recht. Aber wenn die Rede davon ist, die vorhandenen Parkhäuser abzureissen, macht mich das skeptisch. Deren Plazierung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Länge oder Kürze der Wege.
 

Airdinger

Global Moderator
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#15
Ganz unbestritten - die kurzen Wege und die daraus resultierende Effizienz müssen unbedingt erhalten bleiben. :yes:

Ich will als Pax, der seine Flüge vorwiegend in MUC startet und beendet, will aus rein funktionaler Sicht nicht unbedingt nochmal einen Giganten wie T2.
Abgesehen davon, dass das T2 schon Thema zweier anderer Threads hier im Forum ist, ist er schon sehr sinnvoll für LH und Star Alliance... speziell dann, wenn man die Hub-Funktionalität und damit einen deutlich höheren Anteil an Umsteigern im Hinterkopf hat, sowie einen oder mehrere (Umsteige-)Satelliten auf dem Vorfeld Ost plant... für die braucht man wohl eine zentrale Monster CheckIn Halle mit zentraler Security und einem Groß-Parkhaus. :think:

Aber T1 ist anders. Die Low Cost Carrier und die "Nicht-Star Alliance-Mitglieder" denken nicht so sehr an eine Hub-Funktionalität, sondern mehr an lokales Fluggastaufkommen. Und wenn doch - die Umsteiger innerhalb der eigenen Gesellschaft kann man auch innerhalb eines Modules locker bewältigen... ging früher ja auch. ;)
Ein umsteigen zur Konkurrenz muß ohnehin nicht wirklich sein. Von daher sind unabhängige, dezentrale Module mit kurzen Wegen hier ideal!

Trotzdem wünsche ich mir die Möglichkeit auch mal in Ruhe einige Zeit verweilen zu können. Vielleicht bin ich ja schon ein bischen in die Jahre gekommen? :yawn:

Ich bin jedenfalls fast 10 Jahre von Termin zu Termin gehetzt, habe aus dem Auto per Telefon eingecheckt, im Parkhaus das Auto abgestellt als das Boarding langsam beginnen sollte, und bin dann durch die Security zum Gate gehechelt um meine 06:25 Maschine zu erwischen... und abends um 21:00 Uhr wollte ich wieder zu Hause sein, obwohl ich tagsüber in der Nähe von DUS, MAM, HAJ oder TXL bei Kunden war (wenn man in Erding wohnt, dann reicht es gerade so 45min vor einem Abflug an T1 das Haus zu verlassen). :shut:

Und in dem Kontext kann ich Dein Statement nur bekräftigen:

Für mich ist ein Flughafen kein Aufenthaltsraum, sondern das was er ist, der Punkt an dem ich vom Flugzeug komme oder zum Flugzeug gehe. Brauche deswegen selber auch keinerlei teure Läden oder anderen Modekrempel. Deswegen gefällt mir die Struktur des T1 wesentlich besser als die des T2. Da geht man von der Vorfahrt direkt zum Checkin und dann durch die Sicherheit gleich zum Gate. Alles innerhalb von ca. 50m. Aber als Umsteiger sieht man das vielleicht anders, nur werde ich es wohl kaum erleben dass ich in MUC umsteige.
Gelegentlich mache ich das immer noch so...

Nicht immer - aber doch immer öfter - will ich diesen Zeitdruck aber nicht haben und reise deshalb schon am Vorabend an (Abflug gegen 20:30 Uhr abends). :eek:
Da mir ein Abendessen am Zielort zu spät (und zu stressig) wird, checke ich dann auch schon etwas früher ein, habe keinerlei Zeitdruck und esse vor dem Abflug noch gemütlich im Airbräu oder einem anderen Lokal (ausserhalb der Security) zu Abend... teils sogar mit Freunden, die dann noch einen Teil des Abends dort verbringen, bevor sie wieder zurückfahren. Klappt mit MAC und T2 in nächster Nachbarschaft ganz wunderbar! :thbup:

Und so einen einladenden Bereich mit Gastronomie, Bars und ein paar Läden im Übergang von Zentralbereich zu den Modulen hätte ich gerne auch im T1.
Ok... es gibt das Il Mondo... und ich könnte vom Airbräu aus eine Wanderung zum Modul A in T1 starten... aber bei der Entfernung verliert die Vorstellung ehrlich gesagt jeden Charme (zumal ich ja vorher an Modul A einchecken und dann zum Airbräu hin schon mal diese Strecke laufen müßte). :dead:

Also im Bereich Service und einladende Atmosphäre könnte man im Bereich T1 und Zentralberich bestimmt was verbessern ohne alle kurzen Wege zu vernichten... und wenn - zumindest weitere 10 Meter wäre mir die Sache schon wert!;D

Das war jetzt mal mein ganz uneigennütziger persönlicher Wunsch und Geschmack... :whistle:

Der Airdinger.
P.S. Ich habe mich auch schon abends mit Abholern im Airbräu getroffen... Es hat einfach was, wenn man vom Gepäckband aus per Handy schon Bier und Essen bestellen kann und das frisch gezapfte Bier bereits am Tisch steht, wenn man das Lokal betritt. :thbup:
 
#16
Der Airdinger.
P.S. Ich habe mich auch schon abends mit Abholern im Airbräu getroffen... Es hat einfach was, wenn man vom Gepäckband aus per Handy schon Bier und Essen bestellen kann und das frisch gezapfte Bier bereits am Tisch steht, wenn man das Lokal betritt. :thbup:
Mit dem Airbräu gebe ich Dir recht, das ist wirklich gelungen. Preise Ok und Ambiente super. Aber solche Lokale wie das Il Mondo finde ich irgendwie zu schnöselig. Eine Airbräu-Filiale im T1 wäre sicher auch eine interessante Alternative.
 
#17
Mir gefällt dahingehend fast der Vorschlag von Sacker am besten:
Die Eigenständigkeit der einzelnen Module mit individueller Anfahrt und die kurzen Wegen würde erhalten bleiben, ein transparenter Vorbau würde die Module so miteinander und mit dem Zentralberich verbinden, dass der Verbindungsweg dort hin auch optisch einladend und frei von Gedränge wäre. ;D
Ja, auch aus meiner Sicht hat Sacker hier das beste Gesamtpaket. Alles ist schnörkellos gehalten und der alte Charakter ist noch weitegehend erhalten. Nur würde ich die beiden Gebäuderiegel des Vorbaus nicht wie eine "52" planen, sondern eher wie "[]". Dadurch hätte man zwar etwas weniger Geschossfläche in den Gebäuseriegeln, aber einen besserer Atriumeffekt mit mehr Raum und damit Offenheit.

Nur für die Anbindung des Zentralbereiches an das MAC (und damit an das T2) sehe ich noch keine zündende Idee... dafür unter der Strasse durch (also in den ungeliebten Untergrund) zu müssen, das gefällt mir nicht wirklich. Meinentwegen könnte man die beide Terminalstrassen auch (zum Teil) eine Ebene tiefer legen, so daß vor beiden Terminals zwar eine Durchfahrt erhalten bleibt, aber man die Fahrbahnen stattdessen oberirdisch und überdacht (evtl. sogar innerhalb des Gebäudes) überqueren könnte.
Mir würde eine breite und leicht gewölbte filigrane Fußgängerbrücke mit etwas Grün über die dann breitere Straße vom neuen Zentralbereich zum MAC gefallen. Evtl. könnten von jedem der beiden Gebäuderiegel des ZB zusätzlich noch je eine mit Stahlseilen abgespannte schlanke Glasbrücke rüber zu den Gebäuderiegeln des MAC gehen. MAC und ZB sollten aus meiner Sicht so weit wie möglich "verschmelzen", um eine wirklich attraktive Brücke zwischen T1 und T2 zu schaffen. Die Straße und die Vorfahrten am MAC könnten dann nahezu so bleiben wie geplant.

Gruß, Hangar7
 
#18
Gut geschrieben @ Airdinger!!! ;)

Ich glaube auch das Hauptproblem wird nach Eröffnung des Satelliten 2011 die An- und Abfahrt der Fluggäste, die ihre Reise in München beginnen oder enden. Deshalb wäre ein echtes Terminal 3 das genauso wie das Terminal 2 den kleineren Satelliten (Gepäcksortieranlage) unterirdisch versorgt wohl eine Alternative. T2 und T3 sollter per Skylink bzw. U-Bahn (egal wie) verbunden werden. Das Terminal 3 wird dann von Osten her bedient mit S-Bahn/Bahnanschluss und Zufahrten von allen Richtungen sowie Parkhäusern und Hotels sowie Shoppingcenter. Nützer könnte die Star Alliance sein sowie einzelne Lufthansa Flüge. Im jetzigen T2 wäre die Lufthansa dann ganz allein beiheimatet.
Der S-Bahn-Tunnel geht doch bereits bis zur GSH (T3).

:think:
 
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