Bahnanschluss MUC

geminy007

Mitglied
also wenn das die größten technischen Probleme sind, habe ich da überhaupt keine Bedenken. Stromschine gibt es in England schon Ewigkeiten, und ich denke auch schon 2-Systemfahrzeuge, die beides können....
Ne, die gibt´s nicht. 2-Systemfahrzeuge sind kein großes Problem, aber Stromschiene und Oberleitung ist nicht so trivial. Dann ist noch die Nutzenfrage da.... Überlgungen zu so einem 2-Systemer gab es ja bereits beim Arenabau. Da sollten wir uns nicht drauf stürzen, eher das Geld für die Entwicklung vom 2-Systemer in eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zum Fluaghen stecken.
 

Celestar

Mitglied
Flughafen-[Garching FZ/Fröttmaning bei Bedarf)-Münchener Freiheit-Marienplatz-Harras-Fürstenried-West!

spart mir das Umsteigen!

Vom Harras gehts aber nicht mehr nach Fü-West, sondern nur von der Implerstraße :)

Fakt ist doch
1) dass die U2 und U6-Strecken ohnehin schon überlastet sind und dass irgendwann ein Ausbau, in welcher Form auch immer, kommen muss. Bloß weil die Stadt das Problem totschweigt, geht es nicht weg.
2) Die Anbindung der Allianz-Arena an das öffentliche Verkehrsnetz eine Katastrophe ist.
3) Die Anbindung der TU Novogarchinsk auch schlimm ist.
4) Probleme 2)+3) über den Fröttmaning/Frankfurter Ring-Schwenk gelöst werden könnten.
5) mit 4) endlich der Euro-Industriepark eine Anbindung bekommt.
6) Die Attraktivität und deshalb die Fahrgastzahlen des U-Bahn Netzes mit Express-Bahnen auf U2, U3 und U6 dramatisch gesteigert werden könnte
7) Im Ernstfall sogar eine Direkt-Verbindung Flughafen-Messe bestünde.
8) Man den Münchner Norden nicht zwingen müsste, bis zum HbF/Marienplatz zurückzufahen, um zum Flughafen zu gelangen.

Natürlich ist das nicht die mometane Planung, aber ein wenig out-of-the-box-Denken ist manchmal hilfreich.

Was würde das ganze Kosten? Keine Ahnung. Unter 5 Mrd sicher nicht.

Zum Vergleich kostet der Bau der 2nd Avenue Subway in NYC etwa 16 Mrd Dollar, London investiert gerade etwa 30Mrd EUR in die Renovierung der BESTEHENDEN Strecken, Moskau plant neue U-Bahn Strecken für über 10 Mrd EUR.

Celestar
 

geminy007

Mitglied
Fakt ist doch
1) dass die U2 und U6-Strecken ohnehin schon überlastet sind und dass irgendwann ein Ausbau, in welcher Form auch immer, kommen muss. Bloß weil die Stadt das Problem totschweigt, geht es nicht weg.

2) Die Anbindung der Allianz-Arena an das öffentliche Verkehrsnetz eine Katastrophe ist.
3) Die Anbindung der TU Novogarchinsk auch schlimm ist.

Das ist soweit mal unstrittig. Lösungen dazu sind allerdings nur extrem schwierig herbei zuführen. (4 gleisiger Ausbau, oder dergleichen)

4) Probleme 2)+3) über den Fröttmaning/Frankfurter Ring-Schwenk gelöst werden könnten.
5) mit 4) endlich der Euro-Industriepark eine Anbindung bekommt.

siehe meine Posts von vorher. 2-System Fahrzeug notwenig.


6) Die Attraktivität und deshalb die Fahrgastzahlen des U-Bahn Netzes mit Express-Bahnen auf U2, U3 und U6 dramatisch gesteigert werden könnte.
Ja, aber die Trassen dafür nicht da sind....
7) Im Ernstfall sogar eine Direkt-Verbindung Flughafen-Messe bestünde.
Die gibt´s "fast" geschenkt über den Erdinger Ringschluss.
8) Man den Münchner Norden nicht zwingen müsste, bis zum HbF/Marienplatz zurückzufahen, um zum Flughafen zu gelangen.
Feldmoching??? Busse nach Jojo-kirchen / Feldmoching

Was würde das ganze Kosten? Keine Ahnung. Unter 5 Mrd sicher nicht.
Aber ganz locker,.... Entwicklung dieses Fahrzeuges, Streckenbau, Ausbau des güterrings und der S Bahn Strecke Feldmoching Laim, Neubau Garching Flughafen,...
Mal von den Naturschützern ganz zu schweigen, die ja wahrscheinlich explodieren wenn du die Isarauen nochmal belasten willst,.....
Es wär schön, aber wird schwer realisierbar.
 

fluhu

Mitglied
Ne, die gibt´s nicht. 2-Systemfahrzeuge sind kein großes Problem, aber Stromschiene und Oberleitung ist nicht so trivial. Dann ist noch die Nutzenfrage da.... Überlgungen zu so einem 2-Systemer gab es ja bereits beim Arenabau. Da sollten wir uns nicht drauf stürzen, eher das Geld für die Entwicklung vom 2-Systemer in eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zum Fluaghen stecken.
Bei der Hamburger S-Bahn laufen Züge mit Stromschiene und Oberleitung, je nach befahrener Strecke. Allerdings mit größerem Lichtraumprofil als die Münchner U-Bahn.
 

Celestar

Mitglied
Das ist soweit mal unstrittig. Lösungen dazu sind allerdings nur extrem schwierig herbei zuführen. (4 gleisiger Ausbau, oder dergleichen)



siehe meine Posts von vorher. 2-System Fahrzeug notwenig.



Ja, aber die Trassen dafür nicht da sind....

Die gibt´s "fast" geschenkt über den Erdinger Ringschluss.

Feldmoching??? Busse nach Jojo-kirchen / Feldmoching


Aber ganz locker,.... Entwicklung dieses Fahrzeuges, Streckenbau, Ausbau des güterrings und der S Bahn Strecke Feldmoching Laim, Neubau Garching Flughafen,...
Mal von den Naturschützern ganz zu schweigen, die ja wahrscheinlich explodieren wenn du die Isarauen nochmal belasten willst,.....
Es wär schön, aber wird schwer realisierbar.

Alle deine Punkte sind gut. Aber irgendwann wird sich im Kern des U-Bahn-Netzes was tun müssen. Warum also nicht jetzt und das ganze richtig machen? (d.h. 4-Gleisiger Ausbau der U2 und U6 Stammstrecke).

Celestar
 

Kwashiorkor

Mitglied
Warum also nicht jetzt und das ganze richtig machen?

Ähm, weil wir in Deutschland sind? Ich sehe die Linien U2 und U6 auch in 20 Jahren noch mit den Zügen aus den 60iger Jahren auf überlasteten Strecken fahren.

Währenddessen hat Moskau den zweiten U-Bahn-Ring, den überirdischen Ring für den Nahverkehr erschlossen und in China fährt der Transrapid durchs ganze Land.

So schön eure Überlegungen sind, aber es wird sein, wie immer: entweder nix oder ein absolut bescheuerter Kompromiss, bei dem man am besten bei nix geblieben wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:

geminy007

Mitglied
Ähm, weil wir in Deutschland sind? Ich sehe die Linien und U6 auch in 20 Jahren noch mit den Zügen aus den 60iger Jahren auf überlasteten Strecken fahren.

Währenddessen hat Moskau den zweiten U-Bahn-Ring, den überirdischen Ring für den Nahverkehr erschlossen und in China fährt der Transrapid durchs ganze Land.

So schön eure Überlegungen sind, aber es wird sein, wie immer: entweder nix oder ein absolut bescheuerter Kompromiss, bei dem man am besten bei nix geblieben wäre.
:thbup:
Traurig aber wahr!
 

Celestar

Mitglied
Good point, aber ich halt ein Optimist.

Wenn ich mir ansehe, was München in den letzten Jahr(zehnt)en verbockt hat:

Flughafen
Flughafen-Anbindung
Allianz-Arena-Anbindung (Arena auch zu klein, aber nicht Münchner Problem)
Umbau Pasing (jetzt ganz neu)
Messe
Messe-Anbindung
Petueltunnel
S-Bahn-Tunnel
Transrapid

hast du wahrscheinlich Recht.

Celestar
 

geminy007

Mitglied
Good point, aber ich halt ein Optimist.

Wenn ich mir ansehe, was München in den letzten Jahr(zehnt)en verbockt hat:

Flughafen
Flughafen-Anbindung
Allianz-Arena-Anbindung (Arena auch zu klein, aber nicht Münchner Problem)
Umbau Pasing (jetzt ganz neu)
Messe
Messe-Anbindung
Petueltunnel
S-Bahn-Tunnel
Transrapid

hast du wahrscheinlich Recht.

Celestar
da fallen mir noch: Mittlerer Ring Tunnels allgemein.
Straßenbahnnetz (vorallem durch den Englischen Garten)
Busnetz
U5 Pasing
U4 Englschalking für Anbindung zum Flughafen
U1 Klinikum Harlaching
Autobahn SüdRing

usw usw,...
Aber damit laufen wir o.t.
 

Celestar

Mitglied
Klar ist das etwas o.t. Tatsache ist doch, dass in München die Verkehr-Infrastruktur eine nukleare Katastrophe ist und letztlich immer schlimmer wird...

Celestar
 
Zuletzt bearbeitet:

geminy007

Mitglied
Klar ist das etwas o.t. Tatsache ist doch, dass in München die Verkehr-Infrastruktur eine nukleare Katastrophe ist und letztlich immer schlimmer wird...

Celestar
Ja!
Und da treibt´s mir die Tränen in die Augen, wenn der MVV teurer weird, mit der Begründung: "Wir haben höhere Kosten, weil gestiegen Fahrgastzahlen!"
:sstars::cry:
 

707

Mitglied
Infrastruktur in München

Also wenn ich mir den Grossteil der Bevölkerung und Verantwortlichen
anhöre wie sie die Zukunft sehen , dann kommt folgender Vergleich raus :

1. Man Stelle sich einen Zeitstrahl vor
2. Die stehen alle auf dem Gegenwartspunkt
3. Die schauen alle zusammen rückwärts auf den Vergangenheitsteil
des Zeitstrahles
4. Sie klappen dann diesen Vergangenheitsteil nach vorn um
5. Und sie meinen jetzt , dass sie nach "vorn" in die Zukunft blicken .

Achtung , das ist meine persönliche Meinung , die sich aber immer wieder
aufdrängt .

Gruss von 707 !
 

hangar7

Mitglied
Also wenn ich mir den Grossteil der Bevölkerung und Verantwortlichen
anhöre wie sie die Zukunft sehen , dann kommt folgender Vergleich raus :

1. Man Stelle sich einen Zeitstrahl vor
2. Die stehen alle auf dem Gegenwartspunkt
3. Die schauen alle zusammen rückwärts auf den Vergangenheitsteil
des Zeitstrahles
4. Sie klappen dann diesen Vergangenheitsteil nach vorn um
5. Und sie meinen jetzt , dass sie nach "vorn" in die Zukunft blicken .

Achtung , das ist meine persönliche Meinung , die sich aber immer wieder
aufdrängt .

Gruss von 707 !

Was will uns der Verfasser damit genau sagen?:think:

Gruß, Hangar7
 

707

Mitglied
Ich will damit sagen , dass sich der Grossteil unserer Bevölkerung
überhaupt kein Bild von der Zukunft macht , sondern sieht es als
völlig normal an , dass sich nix verändern wird .

Manche Teile der Bevölkerung hält es durchaus für realistisch , dass
es eine Zukunft ohne Industrie und neuer Technik geben wird .

Es hat sich auch noch kein Verantwortlicher getraut zu erklären ,
dass es kein Zurück mehr in die Vergangenheit gibt .

Es gibt sehr viele Verantwortliche , die der Bevölkerung glauben
machen wollen , man könne die Globalisierung aufhalten .

Ich find des persönlich für unverantwortlich !

Gruss von 707 !
 

Justinian

Mitglied
Du hast ja nicht ganz unrecht mit Deiner Aussage, blendest aber das genaue Gegenteil aus, denn nicht jede Innovation ist wirklich der Stein der Weisen und notwendig mit alle Gewalt einzuführen.

Manchmal sind einfach die Kosten zu hoch und der Nutzen zu gering. Klar, werden dies Fans der jeweiligen Technik anders sehen, aber wenn ich die ganzen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte anschaue, die als unbedingt notwendig angepriesen wurden (z.B. auch im Bereich Mobilfunk), so zeigt es sich doch... auch dort wird mit Wasser gekocht.

Kritisch zu sein bedeutet nicht zwangsläufig zukunftsfremd oder -feindlich.
 

707

Mitglied
@Justinian :

Du hast schon Recht mit : Jede Innovation muss man nicht zwangsläufig umsetzen.

Ich mein folgendes :

Wo ist eigentlich eine angemessene Kritikdichte bei :

BND und BKA - Umzug nach Berlin : 1.1 Mrd. Euro

Öffentliche und private Banken investieren massiv in US - Holzhaussiedlungen

mit heut bekannten ca. 7 Mrd. Euro

die ja auch noch energetisch betrachtet fast gar nicht isoliert sind .
Mit Aircoditionanschlusswerten von ca. 6 kW. im Mittel .

- Hört man da was vom B.U.N.D. ?

Gruss von 707 !
 

Justinian

Mitglied
BND und BKA - Umzug nach Berlin : 1.1 Mrd. Euro
Du kannst Dir vorstellen, dass wir uns die Frage in Wiesbaden auch stellen!

Ich denke wir haben im Moment eine völlig bescheuerte Situation. Auf der einen Seite muss alles billiger werden und so bequem wie möglich. Auf der anderen Seite darf es möglichst nichts kosten und schon gar niemanden stören.

Man baut z.B. Flughäfen auf dem Land und wundert sich, warum die Leute dort hin wollen und somit Straßen und ÖPNV auslasten.
Wir haben bei uns im Stadtteil eine ähnliche Diskussion um eine S-Bahnstation. Platz wäre da, sie müsste nur noch gebaut werden. Da haben die Leute aber Angst, dass die Straßenbahn deswegen eingestellt wird. Verständlich.
Aber wenn wir - sei es aus ökologischen Gründen oder anderen - den ÖPNV attraktiver gestalten wollen, dann müssen wir Alternativen anbieten - zu einem vernünftigen Preis.
Wenn ich mich selbst betrachte, ich fahre mit dem PKW nach Wiesbaden. Ich brauche von Tür zu Tür ca. 40 Minuten. Per ÖPNV wären es wohl mindestens 90 Minuten. Wäre die S-Bahnstation da, müsste es in 60-70 Minuten zu schaffen sein... was den ÖPNV deutlich attraktiver erscheinen lassen würde.

Gerade in München stellte sich mir von Anfang an aber die Frage, wer das alles bezahlen soll mit dem Transrapid. Ich hatte es woanders hier schon mal geschrieben, wenn man ein reines Prestigeprojekt will, okay. Das kann schon mal kosten. Aber es als notwendiges Verkehrsmittel zu verkaufen... ich weiß nicht!

Aber ich denke viele Städte in Deutschland haben in den letzten Jahren nicht alles richtig gemacht!
 

Kwashiorkor

Mitglied
Gerade in München stellte sich mir von Anfang an aber die Frage, wer das alles bezahlen soll mit dem Transrapid. Ich hatte es woanders hier schon mal geschrieben, wenn man ein reines Prestigeprojekt will, okay. Das kann schon mal kosten. Aber es als notwendiges Verkehrsmittel zu verkaufen... ich weiß nicht!

Naja, die Finanzierung bis etwa 2 Mrd. war ja gesichert. Es stellt sich jetzt eher die Frage: wer soll eine Express-S-Bahn bezahlen? Denn da müsste München selbst kräftig mitinvestieren, den Transrapid hätte es quasi geschenkt gegeben.

Noch dazu gingen alle Berechnungen davon aus, daß sich der Transrapid selbst trägt, also letztendlich wenn keinen Gewinn, so zumindest keinen Verlust produziert. Eine S- oder U-Bahn ist immer ein Zuschußgeschäft und ich frage mich, wo da der gesunde Menschenverstand ist?
 

takeoff

Mitglied
... Zweites Problem ist das Lichtraumprofil, also das Wagenkastenaußenmaß. Der U Bahn Tunnel ist kleiner als der Bahntunnel, allerdings die Oberleitung sehr weit oben...
Wird also auch sehr aufwendig,...
Hatte irgendwo mitbekommen, dass Teile der U-Bahntunnel ein Lichtraumprofil haben, dass ein nachträglicher Einbau von Oberleitung möglich sein soll. Ob das stimmt, werde ich versuchen rauszufinden falls nicht jemand die 'Quellen' schon parat hat...

grüßle
 

Cloakmaster

Mitglied
Hatte irgendwo mitbekommen, dass Teile der U-Bahntunnel ein Lichtraumprofil haben, dass ein nachträglicher Einbau von Oberleitung möglich sein soll. Ob das stimmt, werde ich versuchen rauszufinden falls nicht jemand die 'Quellen' schon parat hat...

grüßle

Ja, die ersten Teilstrecken waren noch so konzipiert - zum einen deshalb, weil für den Bau der U6-Stammstrekce ein bereits in den 30er jahren erstellter Nord-Süd-Tunnel wiederverwendet wurde . Dieser hat sogar Aussparungen in den Seitenwänden für die Oberleitungsmasten. Zum anderen war man sich bis zuletzt (also schon während die Schachtarbeiten leifen) nicht vollkommen einig, ob die U-Bahn nicht doch mit Oberleitung fahren soll, denn schliesslich sollte die U-Bahn ja allen Trambahnen zumindest in der Innenstadt den Garaus machen. Vielen wäre ein Stadtbahn-konzept, bei dem die Trams (also mit Oberleitung) im Zentrum unter Tage, aber in den Randgebieten auf ihren gewohnten Strecken verkehren lieber gewesen, als ein komplett eigenständiges drittes System neben der S-Bahn und der Tram.
 
Zuletzt bearbeitet:
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