Lufthansa Lockheed L1649A Super Star Constellation, Restaurierung

#81
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Machrihanish

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#82
Flashnews!

... Superconnie demontiert damit sie nach Deutschland gebracht und die Restaurierung hier abgeschlossen werden kann.
Könnte auch ein wenig klingen, als wäre die FAA nicht ganz happy mit dem Erreichten bzw. als wäre FAA-happiness too far down the road. Bislang war mein Verständnis immer: Erstflug ab Maine. Möglicherweise ist aber auch die Risikobewertung für den Betrieb eines einzigen Hochleistungs-Kolbentriebwerkflugzeugs von maximaler Sichtbarkeit in bzw. nächst einem Turbinenkonzern unter dessen Namen überarbeitet worden? :think:

Lufthansa Sprecher Wolfgang Weber erklärte am Freitag gegenüber der FLUG REVUE, [es] sei noch offen, ob eine flugfähige Restaurierung des Oldtimers möglich sei.
:shut:
 
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#83
Hallo,

Herr Reichel, der Geschäftsführer der Lufthansa Super Star gGmbH hat überraschend schnell geantwortet und sein ok gegeben dass ich sie hier posten darf. Entgegen anders lautenden News auf conniesurvivors.com ("pulled the plug") kann er die Einstellung des Super Star Restaurationsprojekts nicht bestätigen.
"Richtig ist vielmehr, dass kürzlich entschieden wurde, das Flugzeug von Auburn im US-Bundesstaat Maine, wo bislang daran gearbeitet wurde, nach Deutschland zu überführen und die Pläne, das Flugzeug einmal im kommerziellen Flugbetrieb - also mit zahlenden Fluggästen - zu betreiben, bis auf Weiteres nicht weiterzuverfolgen. Davon ist die Herstellung der Flugfähigkeit zunächst nicht betroffen. Das Flugzeug wird in den kommenden Wochen für den Transport nach Deutschland vorbereitet. Dann wird auch über die endgültige Nutzung entschieden."

Mit den besten Grüßen

CL289
 

whoops

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#84
Danke CL289 für die Erkundigungen!

Trotzdem, unschöne Zukunftsaussichten. Für mich zu viele "zunächst" und "bis auf weiteres", um an einen SuperStar in der Luft noch zu glauben.

Leider
Whoops
 
#86
Hallo,

Herr Reichel, der Geschäftsführer der Lufthansa Super Star gGmbH hat überraschend schnell geantwortet und sein ok gegeben dass ich sie hier posten darf. Entgegen anders lautenden News auf conniesurvivors.com ("pulled the plug") kann er die Einstellung des Super Star Restaurationsprojekts nicht bestätigen.
"Richtig ist vielmehr, dass kürzlich entschieden wurde, das Flugzeug von Auburn im US-Bundesstaat Maine, wo bislang daran gearbeitet wurde, nach Deutschland zu überführen und die Pläne, das Flugzeug einmal im kommerziellen Flugbetrieb - also mit zahlenden Fluggästen - zu betreiben, bis auf Weiteres nicht weiterzuverfolgen. Davon ist die Herstellung der Flugfähigkeit zunächst nicht betroffen. Das Flugzeug wird in den kommenden Wochen für den Transport nach Deutschland vorbereitet. Dann wird auch über die endgültige Nutzung entschieden."

Mit den besten Grüßen

CL289
Genaueres zu den Gerüchten, dass, wenn die Flügel vom Rumpf getrennt werden, der Flieger nicht mehr flugfähig ist, hat er nichts gesagt? Weiss jemand mehr dazu?

LG
 
#87
Weitere Infos in flyingmag.com
Project manager Oliver Sturm told the paper that the reason for the move is because “the airplane is too complex to finish here.” But part of that complexity, at least, could be a class action lawsuit that was settled last year. A complaint by one mechanic, Christopher Venegas, against Lufthansa Technik North America Holding Corp. and Global Aircraft Services Inc., alleged that...
 
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Machrihanish

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#88
60 years ago

Im heute vor 60 Jahren beginnenden Sommerflugplan 1958 hatte die L1649 ihren ersten planmäßigen Auftritt, nachdem sie bereits seit dem 17.3.58 in Umläufen der L1049 auf dem Nordatlantik unterwegs gewesen war. Lufthansa lag damit gut neun Monate hinter TWA, die ihre Jetstream genannte L1649 bereits im Sommer 1957 ab Deutschland flog. Nach nur einem Sommer, im Oktober 1958, war die L1649 bereits altbacken, als BOAC ihre Comet 4 auf dem Atlantik einführte. Bei Lufthansa herrschte die L1649 zwei Jahre lang über ihn (sekundiert von der L1049 auf der Chicagostrecke sowie einigen Saisonverstärkern nach N.Y.) und übernahm 1960 noch kurz Chicago, bevor genügend 707 zugelaufen waren, um auch diese Strecke zu verjetten und nach SFO zu verlängern. Von August 60 bis Januar 62 probierte LH die L1649 kurz als Frachter zwischen FRA und N.Y., aber unbefriedigend - womit die Plandienste für LH beendet wurden. Das Abstoßen der unattraktiven Flotte zog sich bis 1966.

Gefettet in der folgenden Übersicht sind die Flüge, die - neu - planmäßig nonstop zwischen Kontinentaleuropa und N.Y. operieren; die Blockzeitberechnung gelingt mir nicht besser als 18:20 für FRA>IDL und 12:40 retour (Im Sommer 1959 galten dann 15:50 und 13:00.). Da Lufthansa 1958 noch keinerlei Bekenntnis zur bayerischen Landeshauptstadt abgelegt hatte und alle ihre atlantikgehenden Kunden zu einem unattraktiven Umstieg im Hessischen zwang, habe ich die beiden mit Glump operierten Hauptfeeder ab/bis Riem hinzugefügt:



Mit einer Flotte von vier Maschinen waren also neun wöchentliche Roundtrips im Plan, im Sommer 1959 - at full swing - dann deren elf. Bemerkenswert die Kennzeichenphilosophie:

D ALAN L1649A-98-17 70760 1040 20.12.57
D ALER L1649A-98-17 70760 1041 09.01.58
D ALOL L1649A-98-17 70760 1042 17.01.58
D ALUB L1649A-98-17 70760 1034 25.09.57

"D ALAN" L1649A-98-20 ___ 1018 06.01.58 TWA N7316C
 

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