Sonstiges rund um MUC

Wo ist denn der Link? Die Suchfunktion des Bundesamtes lässt etwas zu wünschen übrig. 48% Anteil hat die Bahn glaube ich nicht erreicht (und widerspricht auch den eigenen Pressemeldungen)
 
Also wenn man einigermaßen gleich viele Passagiere insgesamt annimmt, sollte die Passagierzahl bei der Bahn also doppelt so groß sein. Bei der Bahn ist die Frage, ob sie nur die Relation München-Berlin ansieht oder alles auf der Strecke (München-Leipzig, Nürnberg-Berlin, etc)

Nürnberg-Berlin zeigt einen Rückgang (September, wir brauchen noch andere Datenpunkte) von 60%. Deckt sich mit der allgemeinen Annahme, dass die Bahn bei einer Fahrzeit von etwa 2:45 einen großen Teil des Modal-Spilt abbekommt.
 
Zur Zählung der Bahn: Soweit ich mitbekommen habe, hat die DB offenbar wohl einfach die Fahrgäste gezählt, die in Erfurt vorher und nachher durchkamen und dann daraus diese riesige Steigerung konstruiert. Jedoch wäre diese Zählweise an diesem Punkt völlig unlogisch. Denn die Züge München-Berlin fuhren ja bisher per Altstrecke über Jena und erst durch die NBS fahren sie über Erfurt. Wo zuvor noch nix aus der Richtung durchgefahren ist, hätte man freilich eine massive Steigerung. Wenn dies also so stimmt, dass dabei einfach in Erfurt gezählt wurde, dann hätte sich die DB das Ergebnis einfach schöngerechnet, denn gleichzeitig müsste man ja die massive Fahrgastzahlabnahme über Jena gegenrechnen. Da stimmt also sehr viel nicht in dieser Bahn-Studie.
 
Der Merkur glaubt doch grundsätzlich alles, was den Flughafen negativ dastehen lässt.

Dazu dann noch eine reißerische Überschrift in der entweder „Sie werden nicht glauben“, „erstaunlich“ oder „überraschend“ auftaucht und fertig ist der „Artikel“

Vor ein paar Jahren, als die tz ganz am Abgrund zum absoluten Schundblatt stand, ist der Merkur mit Anlauf von hintengekommen und hat sie zusammen dann runtergestürzt. Tut mir Leid für die harten Worte, aber das online-Programm der beiden geht für mich gar nicht mehr
 
Der Merkur glaubt doch grundsätzlich alles, was den Flughafen negativ dastehen lässt.

Dazu dann noch eine reißerische Überschrift in der entweder „Sie werden nicht glauben“, „erstaunlich“ oder „überraschend“ auftaucht und fertig ist der „Artikel“

Vor ein paar Jahren, als die tz ganz am Abgrund zum absoluten Schundblatt stand, ist der Merkur mit Anlauf von hintengekommen und hat sie zusammen dann runtergestürzt. Tut mir Leid für die harten Worte, aber das online-Programm der beiden geht für mich gar nicht mehr
Hart aber wahr. Von journalistischer Qualität kann man da nicht mehr sprechen. Wobei das in diesem Fall für die DPA gilt, andere Zeitungen, wie Zeit haben diese Fakenews auch übernommen.
 
Hart aber wahr. Von journalistischer Qualität kann man da nicht mehr sprechen. Wobei das in diesem Fall für die DPA gilt, andere Zeitungen, wie Zeit haben diese Fakenews auch übernommen.
Ich wundere mich schon lange nicht mehr über Agenturmeldungen...was da an Schund unkritisch im ganzen Land verbreitet wird, ist abenteuerlich. Und in den Redaktionen fehlt häufig entweder die Zeit (Personalmangel) oder die nötige kritische Grundhaltung, um zu erkennen, was Mist ist.
 
Ich wundere mich schon lange nicht mehr über Agenturmeldungen...was da an Schund unkritisch im ganzen Land verbreitet wird, ist abenteuerlich. Und in den Redaktionen fehlt häufig entweder die Zeit (Personalmangel) oder die nötige kritische Grundhaltung, um zu erkennen, was Mist ist.
Du sagst es. Man muss/kann ja nicht alles wissen aber wenigstens Nachfragen kann man ja. Da ist es schon peinlich so eine Eigenwerbung der Bahn ohne jede Recherche einfach zu übernehmen. Aber wenn es gegen Trump geht oder gegen die Konkurrenz von Bloggern, dann kann diese Zunft gar nicht vehement genug behaupten, was für großartige journalistische Standards sie bei ihrer Arbeit einhält. Dabei sehe ich für gute Recherche und kritische Nachfrage in der heutigen Zeit echten Bedarf. Schon traurig, dass die dann "nur" vom Forum hier und von airliners.de - u.a. von einem Blogger - kommt. Das ist keine gute Werbung für die ach so professionell ausgebildeten Journalisten, bei denen man oft das Gefühl hat, dass sobald die Wörter Studie, Experte oder Statistik auftauchen, nicht mehr selbst gedacht wird.
 
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