Re:Transrapid (Update-Infos)
[quote author=munich link=board=1;threadid=1131;start=195#msg28984 date=1109826265]
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Was ist mit den Leuten, die im Bereich der jetzigen S-Bahnlinien liegen? Ich kann mir beispielsweise nicht vorstellen, dass ein Moosacher, Feldmochinger oder bei der anderen Linie Daglfinger, Englschalkinger, Johanneskirchner erst in die Gegenrichtung zum HBF fährt, um dann den TR zum Airport zu nehmen.
So kommt eben ein Problem zum anderen. ???
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aber die machen ja auch nicht die riesige masse aus.
[quote author=A380 for MUC link=board=1;threadid=1131;start=195#msg28987 date=1109833785]
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@ IMGLASHAUS: Nach Erding fährt übrigens zwischenzeitlich die S6.
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nach neuem fahrplan ist es die S2.
wär auch für einen ringschluss. auf öpnv angewiesene personen aus z.b. erding fahren vom airport in die stadt und wieder zum airport, um abzufliegen. in den 1,5 h sind sie dann immerhin vom zaun an der runway ins terminal gekommen und bekommen vorher noch das gefühl, eine beschwerde über fluglärm wäre doch lächerlich, wo man doch so weit von muc weg wohnt.
[quote author=A380 for MUC link=board=1;threadid=1131;start=195#msg28987 date=1109833785]
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Die neue Trasse wird für Vmax 200km/h trassiert. Es kommt also gar keine S-Bahn zum Einsatz, sondern ein vom ICE abgeleitetes oder auch sonst. Fahrzeug. Damit dürfte eine Fahrzeit von ca. 15-20 min realistisch sein. Der Zeitvorsprung des TR schmilzt also auf 5 - 10 min.
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dass für eine express-s-bahn ein komplett neuer zu konstruiert wird hab ich noch nie gehört. das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. außerdem müsste, wenn der zug tatsächlich 200 fahren soll, wirklich ein ICE eingesetzt werden, da kein anderer zug, auch kein interregio, etc., an die speed rankommt. aber nur zwischen muc und hbf wird garantiert kein ICE zum einsatz kommen. es wir m.e. auf nen s-bahn-zug rauslaufen.
[quote author=munich link=board=1;threadid=1131;start=195#msg28990 date=1109835093]
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Die andere Frage für mich ist noch, was wäre, wenn MUC tatsächlich einen ICE-Bahnhof hätte bzw. bekommen würde.
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Beides, sowohl ein ICE, als auch ein TR-Anschluss ist eben ein gewisser Luxus. (Wobei dies allerdings auch für Bahnhöfe wie in CGN und LEJ gilt, bzw. gegolten hat. Im Vergleich dazu sehe ich sogar für MUC große Vorteile. Aber weil man dort Geld rausgeschmissen hat muss man es natürlich nicht weiterhin machen.)
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das klingt, als wäre ein fernbahnanschluss in muc lediglich unwahrscheinlich. aber selbst wenn man mal nicht wüsste, wohin mit dem ganzen geld, glaub ich einfach nicht, dass man das überhaupt in betracht ziehen würde. wohin soll es denn dann weitergehen? welche trasse soll denn je zu welchem ziel (in der brd) in diese richtung führen (ICE nach prag/warschau???)? die bahn hat gerade noch neue strecken weiter westlich gebaut. dann wird doch auch nie ein ICE über muc irgendwo hinfahren.
denke außerdem auch, dass man riskieren, oder zumindest einfach was machen muss. es gibt immer 2 möglichkeiten:
gute situation:
a) was tun
b) nichts tun
resultat: drang, möglichst viel zu tun, inclusive streitereien durch meinungsverschiedenheiten, da einige der ansicht sind, die gute lage darf nicht überschätzt werden, was getan wird, ist genug
schlechte situation:
a) was tun
b) nichts tun
resultat: streitereien durch meinungsverschiedenheiten, in welchem maße zu sparen ist, wenige sagen, man muss was tun
tendenz: nichts tun (= sparen)
resultat durch verzögerung durch konflikte: nichts tun
annahme: nichts tun = sparen
ich will auf keinen fall sagen, dass die methode falsch ist. mal kurz abwarten, bis sich die widrigen umstände von selbst verzogen haben. wenn eine zeit, in der man wegen schlechter situation stehen bleibt, aber zu lange andauert, dann muss man doch irgendwann überlegen, ob man nicht mal weitergehen sollte. stehenbleiben hilft am anfang, aber irgendwann drückt auch des aufs geld, weil man nämlich so nie mehr aus der situation rauskommt. man steht vielleicht noch am hang, hat das tal möglicherweise sogar noch vor sich, aber wenn man nicht weitergeht, wird man den nächsten berg nie erreichen. das ist wie, sich für ein ewiges leben im vorgarten der hölle zu entscheiden. aber das kann einem nicht gewährt werden, ewiges leben gibts bekanntlich nur in der hölle, oder im paradies. folglich ist ein stehenbleiben nicht nur der noch direktere weg in den abgrund, sondern auch unmöglich. letztlich wird es zum weitergehen keine alternative geben. es bleibt nur die wahl, ob man den langen weg durch tiefebenen zum mount everest nimmt, oder den kürzeren und sich mit dem kilimanjaro zufrieden gibt (express-s-bahn).
q.e.d.
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nach einem berühmten philosophen
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[quote author=munich link=board=1;threadid=1131;start=195#msg28990 date=1109835093]
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Und was die Urlauber anbetrifft: grade bei den Urlaubern ist der Preis oftmals der entscheidende Bereich - und da ist die Bahn bereits bei einer 3-köpfigen Familie dem Auto gegenüber hoffnungslos im Nachteil. Wenn man dann noch die Bequemlichkeit mit einbezieht, dann wird kaum jemand, der ein Auto besitzt (und wer ist das heute nicht?) mit der Bahn anreisen. Ich kann mir auch da nicht vorstellen, dass sich das große Verkehrsaufkommen generieren lässt.
Es ist eben ein Prestigeobjekt.
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familien machen meist keine geschäftsreise zusammen, sondern fahren eher in urlaub. 2 wochen auto parken macht auch was aus.
der transrapid zieht außerdem auch publikum. o.k., vielleicht nicht mehr als 2 personen pro woche. aber: attraktivitätssteigerung münchens -> vermehrt fremdenverkehr -> zuwachs in muc -> transrapid überlastet
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[quote author=A380 for MUC link=board=1;threadid=1131;start=225#msg29042 date=1109854882]
@fluhu:
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Das Problem ist, dass langsame und schnelle Verkehre auf der gleichen Trasse verkehren, das führt immer zu Kolissionen...
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na so weit wirds doch hoffentlich nicht wirklich jedes mal kommen. ziemlicher zugverschleiß also in münchen!? das kostet natürlich auch...
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