Transrapid

Re:Transrapid (Update-Infos)

Was zitierst du da eigentlich.....?
Ich kann dazu nichts in dem von donnergeräusch geposteten Text finden.

zu 1) und 2) und 5) abwarten

zu 3) und 4) und 6) was soll's bei kurzen Strecken

zu 7) und 8) okay

Wo ist der echte Vorteil, wenn das Ding Hbf-Flughafen fährt. Ein bisschen schneller als eine S-Bahn, die nonstop fährt, aber unglaublich teuer.

Seinen Geschwindigkeitsvorteil kann er vor allem auf längeren Strecken ausspielen. Mitteeuropa ist viel zu dicht besiedelt. In Frankreich mahct er schon eher Sinn, dort hat man sich allerdings schon vor Jahrzehnten für den TGV entschieden (der praktisch genauso schnell ist).

Es gibt einfach keinen vernünftigen Markt (mehr) für den Transrapid. Das hat man mind. 20 Jahre verschlafen!
 
Re:Transrapid (Update-Infos)

1) und 2) sind wohl schon belegt (wenn die offiziellen Zahlen stimmen)
5) ist eher unklar, aber einigermaßen offensichtlich

4) und 6) sind wichtig auf kurzen Strecken.

Abgesehen davon ist Berlin-Moskau nicht WIRKLICH ein kurze Strecke. Und je mehr Zwischenstops auf einer Strecke sind, desto schlimmer sieht es für den ICE aus. Heute jedenfalls bummeln wir in knapp 6h nach Hamburg, das ist doch völlig indiskutabel.

Wenn man wirklich nennenswert Kurzstreckeflüge reduzieren will, bleibt eigentlich nur die Altenative Transrapid.

"unglaublich teuer"? Was ist unglaublich teuer? die 50% Aufpreis zu einer Express S-Bahn?

Celestar
 
Re:Transrapid (Update-Infos)

[quote author=Celestar link=board=1;threadid=1131;start=255#msg34926 date=1115037304]
... Und je mehr Zwischenstops auf einer Strecke sind, desto schlimmer sieht es für den ICE aus. Heute jedenfalls bummeln wir in knapp 6h nach Hamburg, das ist doch völlig indiskutabel.

Wenn man wirklich nennenswert Kurzstreckeflüge reduzieren will, bleibt eigentlich nur die Altenative Transrapid.
[/quote]

Ich finde, du verglichst da Äpfel mit Birnen. Der ICE von München nach Hamburg kann eben auch von Leuten benutzt werden, die vielleicht von Augsburg nach Göttingen wollen. Genau da ist das Problem des Transrapid - er konkurriert mit dem ICE, sondern mit dem Flugzeug von München nach Hamburg und ist da nicht besser. Wozu Milliarden in eine neue Punkt-zu-Punkt-Verbindung investieren, die es bereits 25 mal am Tag gibt. Was soll bitte BER-MOW? Da ist der Flieger schneller.....
 
Re:Transrapid (Update-Infos)

Der Sinn am TR ist, dass du in 2h von München nach Hamburg fahren kannst, und TROTZDEM noch in Ingolstadt, Nürnberg, usw. einen Stopp einlegst....

Celestar
 
Re:Transrapid (Update-Infos)

[quote author=Celestar link=board=1;threadid=1131;start=255#msg34990 date=1115108853]
Der Sinn am TR ist, dass du in 2h von München nach Hamburg fahren kannst, und TROTZDEM noch in Ingolstadt, Nürnberg, usw. einen Stopp einlegst....
[/quote]

wie soll das den klappen. Durchschnittsgeschwindigkeit von 400km/h bei mehreren Stopps.....und völliger Ingnorierung bebauter Gebiete....? Na logo...... :-*
 
Re:Transrapid (Update-Infos)

Naja 800km sind es nicht ganz, und dann lass es eben 2:15 oder 2:30 werden. mit 500km/h spitze lässt sich immer noch was anfangen. Mir ist auch klar, dass die Strecke Berlin-Moskau wenig Sinn macht. Aber für Strecken bis etwa 1000km sieht das anders aus.

Celestar
 
Re:Transrapid (Update-Infos)

Ich würde einen Transrapid von München nach Dubai bauen.
Hätte den Vorteil das Emirates ihre A380 in München stationieren kann und die Paxe bequem nach München reisen könnten.
Zusteigemöglichkeiten in Wien, Zagreb, Istanbul und Damaskus. :o
 
Re:Transrapid (Update-Infos)

Folgende Information aus dem bay. Staatsministerium:

Bildung von Planfeststellungsabschnitten beim Planfeststellungsverfahren für den Transrapid / Nach Rechtssprechung des BayVGH nicht zu beanstanden


Wellner: "Protest gegen Planfeststellungsabschnitte ohne rechtliche Grundlage"


MÜNCHEN Als rechtlich einwandfrei hat der Leiter der Verkehrsabteilung im Bayerischen Wirtschaftsministerium, Dieter Wellner, die Bildung von Planfeststellungsabschnitten beim Planfeststellungsverfahren für den Transrapid zwischen Hauptbahnhof und Flughafen München bezeichnet. "Der Protest einiger Anliegergemeinden an der Strecke der Magnetbahn vom Hauptbahnhof zum Flughafen München gegen die Bildung von Planfeststellungsabschnitten und gegen die schrittweise Genehmigung dieser Planfeststellungsabschnitte durch das Eisenbahn Bundesamt (EBA) hat keine rechtliche Grundlage", so Wellner.
Wellner weiter: "Rechtsverluste entstehen durch die Aufteilung in Planfeststellungsabschnitte für die Anliegergemeinden oder andere potentielle private Einwender nicht. Grundsätzliche, das Gesamtkonzept des Projekts betreffende Einwendungen können im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens auch in jedem einzelnen Planfeststellungsabschnitt unabhängig vom Zeitpunkt der Durchführung der einzelnen Planfeststellungsverfahren geltend gemacht werden."
Die Aufteilung in verschiedene Planfeststellungsabschnitte sei darüber hinaus auch aus sachlichen Gründen geboten, so Wellner weiter. "Damit kann den unterschiedlichen planerischen Anforderungen der einzelnen Trassenabschnitte besser Rechnung getragen werden. Schließlich haben die Planungen zum Beispiel für die Trasseneinführung in den Flughafen oder den Hauptbahnhof völlig andere Schwerpunkte als etwa die Untersuchungen für die Querung der Autobahn A9 bei Eching."
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat bereits in einem Urteil von 1995 (BayVGH, Urt. v. 21.02.1995 - 20 A 40080 u.a. - S. 50 f.) klargestellt, daß bei umfangreichen Neubauvorhaben die Bildung von Planfeststellungsabschnitten "nicht nur sachgerecht, sondern unerläßlich" ist, "damit der Planungsvorgang (mit der Berücksichtigung einer Vielzahl von Belangen) praktikabel und effektiv gestaltet werden kann, ansonsten er bei einer Bewältigung sämtlicher mit der Gesamtplanung einhergehender Belange völlig unübersichtlich und nicht nachvollziehbar angelegt wäre und ggf. scheitern müßte".
 
heute, Printausgabe Münchner Merkur:


Transrapid wird nicht vor 2012 fertig, ursprünglich war 2010 geplant.

Info zentrum am Hauptbahnhof wird bis auf weiteres nicht gebaut....:think:
 
[size=-1]ddp[/size]
[size=+1]Transrapid schwebt in Shanghai zum Erfolg[/size]
[size=-1]Mittwoch 22. Juni 2005, 12:01 Uhr [/size]

Berlin (ddp.vwd). Der Transrapid schwebt nach Angaben der Vermarktungsgesellschaft TRI im Shanghai auf Erfolgskurs. Seit Aufnahme des kommerziellen Betriebs auf der weltweit ersten öffentlichen Magnetschnellbahn-Strecke Ende 2003 zwischen dem Finanzzentrum der chinesischen Millionenstadt und dem Flughafen Pudong International seien 3,6 Millionen Passagiere befördert worden, teilte Transrapid International (TRI), ein Gemeinschaftsunternehmen der Magnetbahn-Hersteller Siemens und ThyssenKrupp, am Mittwoch in Berlin mit.

Nach Angaben des örtlichen Betreibers SMTDC seien in Shanghai im Schnitt jeden Tag mehr als 8000 Fahrgäste mit dem Transrapid auf der 30 Kilometer langen Strecke unterwegs, in Spitzenzeiten sogar über 16 000. In einem nächsten Schritt sollten nun die Betriebszeiten stufenweise auf täglich 18 Stunden ausgeweitet werden.

Der Transrapid ist laut TRI in der Lage, auf der Strecke in Shanghai eine Geschwindigkeit von über 430 Stundenkilometern zu erreichen. Durch die beabsichtigte Verlängerung der Strecke nach Hangzhou könne sich das Fahrgastaufkommen deutlich erhöhen.

Die chinesischen Behörden hatten zu Jahresbeginn über den Bau dieser 170 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke mit einem Volumen von rund 30 Milliarden Yuan (knapp drei Milliarden Euro) beraten. Ein Beschluss zum Bau sei aber noch nicht getroffen, sagte eine TRI-Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage der Wirtschaftsnachrichtenagentur ddp.vwd. Auch über eine Beteiligung der deutschen Firmen Siemens und ThyssenKrupp werde noch verhandelt.

Während in Bayern das Planfeststellungsverfahren für eine Trasse zwischen Münchner Stadtzentrum und Flughafen läuft, gibt es zwischen TRI und der britischen Regierung inzwischen erste Gespräche über eine Nutzung der deutschen Magnetschnellbahn-Technik für eine Verbindung zwischen den Ballungszentren in Großbritannien. Voruntersuchungen für eine mögliche Nord-Süd-Hauptstrecke seien sehr positiv verlaufen, hieß es Anfang Juni. Die Gesamtstrecke von rund 800 Kilometer wäre mit einer Fahrzeit von knapp drei Stunden eine hochattraktive Verbindung zwischen den Ballungszentren.
 
Zuletzt bearbeitet:
flymunich hat gesagt.:
[size=-1] ... [/size] Nach Angaben des örtlichen Betreibers SMTDC seien in Shanghai im Schnitt jeden Tag mehr als 8000 Fahrgäste mit dem Transrapid auf der 30 Kilometer langen Strecke unterwegs, in Spitzenzeiten sogar über 16 000. ...

Kann das stimmen? Das wären ja rund 2,4 Mio./Monat oder 28,8 Mio. im Jahr - also deutlich mehr als PVG 2004 an Passagieren hatte ( 21.123.961 ).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast recht flymunich. Nun kann ich rechnen auch schon nicht mehr :mad:

Dann allerdings versteh ich die Zufriedenheit nicht, bei 2,88 Mio im Jahr. :confused:
 
Jetzt wird richtig Gas gegeben. Beim TR spielt wohl ein wenig auch die Angst vor einer möglichen Strecke NRW - Amsterdam eine Rolle. Dort könnten sogar ein paar Euro aus EU-Kasse fliessen. ;)
 
Mal wieder was über den TR
Fuldainfo http://www.fuldainfo.de/page/blank.php?path=content/printable.ph...
1 von 1 19.08.2005 14:01
Fuldainfo.de - Das NewsPortal aus Fulda
Transrapid-Technik wird ausgebaut
19.08.2005 - 11:58
Die Magnetschwebebahntechnik wird nach Angaben des
Bundesverkehrsministeriums weiterentwickelt und soll neue
Anwendungen finden. Ressortchef Manfred Stolpe (SPD)
betonte am Freitag bei der Unterzeichnung eines Vertrags
zur Weiterentwicklung der Systemtechnik in Berlin, die
Bundesregierung stehe zu ihrer Zusage, der
Transrapid-Technik zu weiterer Anwendung zu verhelfen.
Der Vertrag mit Siemens, ThyssenKrupp und Transrapid
International sieht den Angaben nach Aufträge im
Gesamtwert von 113 Millionen Euro vor. Mit ihnen sollen auf
der Technik-Seite die Systeme Fahrzeug, Antrieb und
Betriebsleittechnik angepasst und aus wirtschaftlicher Sicht
Investitionen und Betriebskosten reduziert werden.
Ziel des Programms sei, die Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten für den Transrapid zu fördern. Das
Magnetbahnsystem sei ein hochwertiges, schnelles und umweltfreundliches Verkehrsmittel "nicht nur
für den Fernverkehr", erklärte Stolpe. Es sei auch für Punkt-zu- Punkt-Verbindungen wie zum Beispiel
die Anbindung des Münchner Flughafens an den Hauptbahnhof geeignet. Viele Experten sehen einen
wirtschaftlichen Betrieb des Transrapid bisher nur auf Fernstrecken. (fdi/ddp)
gedruckt am 19.08.2005 - 13:59
© Fuldainfo
 
Hier die Highlights aus einem Artikel des "Münchner Merkur" :
  • Roth, als Mitglied einer Regierungs-Partei mitverantwortlich für die Zuschussgelder aus Berlin für den Transrapid, erteilte schon jetzt dem "völlig irrsinnigen" Projekt eine Absage.
    [*]Alles in allem: Der Transrapid ist für Magerl "Schafscheiß".
    [*]Und weil auch die Kommunen, allen voran das rot-grün regierte München, den Transrapid nicht wollen, werde man in Berlin alles dafür tun, damit SPD und Grüne aus diesem Teil des Koalitionsvertrages aussteigen.
Und jetzt mein persönliches Top:
  • Für Roth war es wichtig, dass bei den Grünen das Zusammenspiel von Land- und Bundestag funktioniere. "Profilierte Leute" wie Magerl seien da wichtig.
:cry: :blowup: :cry:
 
[size=-1]Dow Jones/vwd[/size]
[size=+1]Wiesheu: Transrapid-Strecke in München verbessert Exportchancen[/size]
[size=-1]Freitag 9. September 2005, 19:24 Uhr [/size]

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der bayerische Verkehrsminister Otto Wiesheu hat sich erneut für den Bau einer Transrapid-Verbindung in München zwischen dem Flughafen und dem Hauptbahnhof ausgesprochen und die industriepolitische Bedeutung des Projektes unterstrichen. "Eine Referenzstrecke in Deutschland wirkt als Türöffner für eine Reihe weiterer Auslandsprojekte und verbessert dadurch spürbar die Exportchancen des Transrapid", sagte Wiesheu am Freitag in München. Nach dem im August unterzeichneten Weiterentwicklungsprogramms mit einem Volumen von über 100 Mio EUR müsse die Bundesregierung auch in Zukunft das Projekt unterstützen, forderte Wiesheu. Derzeit läuft das Planungsfeststellungsverfahren für die Transrapid-Strecke in München. Nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, soll in den kommenden zwölf Monaten eine endgültige Wirtschaftlichkeitsrechnung für das Projekt vorliegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Artikel im Münchner Merkur:

Müssen Journalisten eigentlich jeden "Mundstuhl" al`a Roth, Magerl und Konsorten drucken?
 
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