Ausbau Frankfurt

freddykr

Mitglied
- oder ist 23 Uhr die ultimative Grenze und Tausende Passagiere müssen -so wie in der Vergangenheit- wieder aus den zahlreichen Großraum-Interkontmaschinen aussteigen?
Da dies derzeit so praktiziert wird, wird sich daran nichts ändern. Die Stimmung ist viel zu explosiv, als dass sich die Fluglärmgegner auf Kompromisse einlassen würden.
 
Da dies derzeit so praktiziert wird, wird sich daran nichts ändern. Die Stimmung ist viel zu explosiv, als dass sich die Fluglärmgegner auf Kompromisse einlassen würden.
Hast du gestern den OB von Raunheim gehört? Der hat sich genau dazu geäußert. Er ist für eine neue Mediation um hier Kompromisse zu finden, dass eben diese Passagiere nicht stranden müssen. Dafür erhofft er sich natürlich, dass die Randzeiten dafür nicht so vollgepackt sind.
 

freddykr

Mitglied
Hast du gestern den OB von Raunheim gehört? Der hat sich genau dazu geäußert. Er ist für eine neue Mediation um hier Kompromisse zu finden, dass eben diese Passagiere nicht stranden müssen. Dafür erhofft er sich natürlich, dass die Randzeiten dafür nicht so vollgepackt sind.
Nein, habe ich nicht. Wenn es dazu kommen sollte, wäre es gut. Allein, mir fehlt der Glaube daran.
 
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Experte

Aktives Mitglied
Hier was zum Thema nachtflugverbot.

http://www.airliners.de/rahmenbedingungen/oeffentlichkeit/fra-streit-um-nachtflug-ausnahmen/27325

Ich habe letzte Woche per Flightradar mir auch so meine Gedanken gemacht und praktisch täglich auch bei normaler Witterung sind Lufthansa Flugzeuge (z.Teil mehr als 10 Stück) nach 23.00 Uhr gestartet. Allerdings war dies ja im Juni, wo dann die Ausnahmegenhemigung wohl deutlich höher als noch im Mai liegen? Wegen der Verkehrsdichte im Sommer wird dieses Problem auch nicht zu beheben sein. schätz ich mal. Obwohl viele Abflüge gegen 22.00 Uhr laut Flugplan geplant sind, finden fast täglich die Starts immer erst kurz vor 23.00Uhr statt.
 

robffm

Mitglied
Hier was zum Thema nachtflugverbot.

http://www.airliners.de/rahmenbedingungen/oeffentlichkeit/fra-streit-um-nachtflug-ausnahmen/27325

Ich habe letzte Woche per Flightradar mir auch so meine Gedanken gemacht und praktisch täglich auch bei normaler Witterung sind Lufthansa Flugzeuge (z.Teil mehr als 10 Stück) nach 23.00 Uhr gestartet. Allerdings war dies ja im Juni, wo dann die Ausnahmegenhemigung wohl deutlich höher als noch im Mai liegen? Wegen der Verkehrsdichte im Sommer wird dieses Problem auch nicht zu beheben sein. schätz ich mal. Obwohl viele Abflüge gegen 22.00 Uhr laut Flugplan geplant sind, finden fast täglich die Starts immer erst kurz vor 23.00Uhr statt.

Da würde ich mich nicht auf Flightradar verlassen, die Daten können verzögert sein.
Laut offizieller Zählung des Ministeriums gab es in den ersten fünf Juni Tagen höchstens nur eine einzige Flugbewegung im Zeitraum von 23 bis 05 Uhr.

Verspätete Stars und Landungen
 

Experte

Aktives Mitglied
Da würde ich mich nicht auf Flightradar verlassen, die Daten können verzögert sein.
Laut offizieller Zählung des Ministeriums gab es in den ersten fünf Juni Tagen höchstens nur eine einzige Flugbewegung im Zeitraum von 23 bis 05 Uhr.

Verspätete Stars und Landungen

Kann nicht sein, weil selbst bei Lufthansa waren die Abflüge nach 23.00Uhr auf Ihrer Homepage angezeigt.
z. B. hier http://www.lufthansa.com/de/de/Ankunft-und-Abflug-Abfrageergebnis
So z. B. Flüge nach Istanbul, Ankara, Algier usw. letzte Woche!
Kein Wunder das die Gegner auf die Barrikaden gehen, wenn Abflüge nach 23.00 Uhr nicht als Abflüge nach 23.00 Uhr in die Liste eingehen. Wohl nur Flüge, die schon vorher beantragt wurden als tatsächlich verspätete Abflüge?
Ich werde mir mal die Flugspuren der DFS genauer ansehen, ob man was ersehen kann. An den selbigen Tagen waren in München die Flüge nicht als verspätet angezeigt bei Flightradar24. Aber möglich ist dies natürlich schon für Frankfurt.
 

Experte

Aktives Mitglied
Harte Worte aus Frankfurt zur Fluglärmsituation.

http://www.fr-online.de/flughafen-f...gel-ums-nachtflugverbot,2641734,16542452.html

Kleine Anmerkung von mir:

Ich verfolge die Situation laufend auch im Vergleich zu München. Wenn man letzten Gewittertage aus der Betrachtung herausnimmt, sind die Abflüge nach 21.30 Uhr in der Masse deutlich pünktlicher in München als in Frankfurt.
Tagsüber kann man genau das Gegenteil beobachten. Die Flüge in Frankfurt haben extrem an Pünktlichkeit gewonnen, warum funktioniert dies ab ca 21.30 Uhr plötzlich nicht mehr?
Die Anmerkung ist nicht böse gemeint und deshalb speziell für die Frankfurter hier im Forum gestellt.
Was sind hier Gründe, warum man die Abendabflüge nicht pünktlich rausbekommt?
 
Zuletzt bearbeitet:

moddin

Mitglied
Harte Worte aus Frankfurt zur Fluglärmsituation.

http://www.fr-online.de/flughafen-f...gel-ums-nachtflugverbot,2641734,16542452.html

Kleine Anmerkung von mir:

Ich verfolge die Situation laufend auch im Vergleich zu München. Wenn man letzten Gewittertage aus der Betrachtung herausnimmt, sind die Abflüge nach 21.30 Uhr in der Masse deutlich pünktlicher in München als in Frankfurt.
Tagsüber kann man genau das Gegenteil beobachten. Die Flüge in Frankfurt haben extrem an Pünktlichkeit gewonnen, warum funktioniert dies ab ca 21.30 Uhr plötzlich nicht mehr?
Die Anmerkung ist nicht böse gemeint und deshalb speziell für die Frankfurter hier im Forum gestellt.
Was sind dir Gründe, warum man die Abendabflüge nicht pünktlich rausbekommt?

Gehen Abends nicht eher Interkont-Flüge raus? Ich könnte mir vorstellen, dass die Zubringer Verspätung haben und man daher auf die Paxe wartet.
 

FlyingT

Mitglied
@Experte

Weder bin ich wirklich sachkundig noch Frankfurter - daher meine Aussage lediglich als Vermutung werten.


Wie du dir vorstellen kannst, wird ja auch in anderen Foren über diese Causa heftig diskutiert.
Im Vielfliegertreff gibt es einen ellenlangen Thread darüber, wie man denn am schnellsten, effektivsten vom Zubringer zu den Langstrecken-Gates gelangt und wieviel Zeit man dafür einzukalkulieren hat.
Was denn der Flughafen und die LH alles so machen, um knapp ankommende Passagiere noch in Time zum Anschluss zu bringen.

Im April hatte ich nach vielen Jahren selber mal wieder das Vergnügen ex FRA zu fliegen, gen SIN, das erste mal überhaupt als Transit-Passagier.
Ich war lediglich mit Handgepäck unterwegs, habe mich vorher über die Gates, die Wege und die Strecken schlau gemacht und war dennoch etwas überrascht, wielang die Wege, wie hoch der Zeitaufwand ist.
Die eingesetzten Maschinen sind sehr häufig doch noch mal etwas größer als die ex MUC und bedürfen etwas mehr Boarding-Zeit.

IMHO kommt es mir auch so vor, dass die Taxi-Zeiten in FRA nicht unerheblich länger sind als in MUC.
 

Experte

Aktives Mitglied
@Experte

Weder bin ich wirklich sachkundig noch Frankfurter - daher meine Aussage lediglich als Vermutung werten.


Wie du dir vorstellen kannst, wird ja auch in anderen Foren über diese Causa heftig diskutiert.
Im Vielfliegertreff gibt es einen ellenlangen Thread darüber, wie man denn am schnellsten, effektivsten vom Zubringer zu den Langstrecken-Gates gelangt und wieviel Zeit man dafür einzukalkulieren hat.
Was denn der Flughafen und die LH alles so machen, um knapp ankommende Passagiere noch in Time zum Anschluss zu bringen.

Im April hatte ich nach vielen Jahren selber mal wieder das Vergnügen ex FRA zu fliegen, gen SIN, das erste mal überhaupt als Transit-Passagier.
Ich war lediglich mit Handgepäck unterwegs, habe mich vorher über die Gates, die Wege und die Strecken schlau gemacht und war dennoch etwas überrascht, wielang die Wege, wie hoch der Zeitaufwand ist.
Die eingesetzten Maschinen sind sehr häufig doch noch mal etwas größer als die ex MUC und bedürfen etwas mehr Boarding-Zeit.

IMHO kommt es mir auch so vor, dass die Taxi-Zeiten in FRA nicht unerheblich länger sind als in MUC.

Danke, deckt sich soweit wie mit meinen bisherigen Infos. Zudem hat sich die letzte Inboundwelle, auch Peak genannt in den letzten zwei Jahren deutlich nach hinter verlagert und ist auch breiter geworden. Dies könnte sich für die jetzige Situation ungewollt rächen. Ein Hochsetzen der MCT ab 20.00 Uhr würde auch Entlastung bringen, weil dann eine Buchungen mit grundsätzlich relativ knappen Umsteigezeiten nicht mehr möglich sind. Nur so eine Idee, aber ab 20.00 Uhr 15 Min. höhere MCT könnte Entlastung bringen.
 

FlyingT

Mitglied
Das Thema MCT wurde im VFT in dem selben Kontext ebenfalls eingehend diskutiert.

Selbst die über FRA wirklich vielfliegenden experten-PAXe halten die teilweise angegebene MCT von teils (schwankt ja je nach Verbindung, Clean- und Schengen-Konstellation) 55min für maßlos untertrieben.
Trotz massiver Terminal-Erweiterungen wird in FRA offensichtlich immer noch sehr viel per Bus abgefertigt, was wohl quasi fast jede MCT für einen Nicht-Leistungs-Sportler ad absurdum führt:
Was hilft mir eine nun pünktliche Landung, wenn ich dennoch eine Ewigkeit herumfahren muss zur Parkposition, dann die Pax-Menge eines A321 per Bus zu den zentralen Einlassstellen des Terminals karre und dann noch den Weg durch Pass und Siko hin zu den C-Gates zu bewältigen habe?
Teils sogar doppelt - in gewissen Konstellationen.
Hier hat sich ja auch in MUC schon einiges verschlechtert, seit wir auf dem Dach den zusätzlichen Gang bekommen haben. Nicht jeder versteht die Wegeführung auf Anhieb und steht unvermittelt an Gepäckbändern anstatt vor seinem Anschluss-Gate.


Ich selber bin weder Schadenfroh noch missgünstig - wirklich!
Ich freue mich über jeden Pax, der lieber in Deutschland umsteigt als irgendwo sonst in Europa.

Aber ich kann sehr gut verstehen, dass speziell im T2 von MUC doch einiges zügiger für den Pax abläuft als in FRA.
Ich sehe hierin auch auch kein spezielles Problem von FRA - es ist ein Problem aller "gewachsenen" Flughäfen im Gegensatz zu den "Reissbrett-Konstruktionen" eines T2 oder ganz neuer Gebilde.
Auch wird sich letztendlich die Umsteigequalität, der Umsteigekomfort und die MCT in MUC mit dem Satelliten aus Sicht des Paxes verschlechtern.


Es ist und bleibt aber auch ein Problem der Airlines in ihrer Zusammenarbeit mit den Airports iVm ihren Vermarktungswegen und -Tools:
Solange "ich" (ich betrachte die Konstellation FRA & LH in gewissen Dingen als Personalunion [gilt auch für MUC]) meine Attraktivität steigern möchte in diversen Buchungsportalen, in dem ich die kürzere Gesamtreisezeit offeriere, muss ich wohl an der Stellschraube MCT und Flugplan drehen.
Wir alle wissen, dass auch schon vor Score & Co die Einsatzpläne von Mensch und Maschine mit immer heisserer Nadel gestrickt wurden. Puffer und Eventualitäten werden kaum mehr vorgesehen/eingeplant, Verspätungen kumulieren sich über den Tag über Gebühr und am Ende steht da ein A380/B748/B744/A346/A343, der theoretisch pünktlich los könnte - wenn man auf die Paxe verzichtet, sie da lässt, wo sie eben sind zum Zeitpunkt der Durchsage: All Doors in Flight Position!

LHR und CDG haben bekanntlich ihren Ruf.
FRA hat auch nicht den allerbesten und dürfte momentan nicht gerade an Beliebtheit bei den Umsteiger-Paxen gewinnen.

An dieser Stelle sollten alle Verantwortlichen mal darüber nachdenken, ob man nicht etwas konservativer plant, vermarktet und verkauft (oder auch einfach realistisch) und auf diesem Weg wieder das Vertrauen der Paxe durch wirklich funktionierende Abläufe zurück gewinnt.

Wie geschrieben:
Dies ist definitiv kein gebasche!
Auch MUC wird sich mit dem T2+SAT auf eine andere Situation einstellen müssen.
Vordergründig wird der Wegfall vieler Busfahrten vieles objektiv positiv verändern.
Pax-Ströme funktionieren aber nicht immer ganz objektiv, rational - Orientierung ist keine Gott-gegebene Eigenschaft. Eine aktuelle, unbequeme, lästige aktuelle Busfahrt hingegen ist fast eine sichere Einbahnstraße.
 

f. st.

Guest
Das Thema MCT wurde im VFT in dem selben Kontext ebenfalls eingehend diskutiert.

Selbst die über FRA wirklich vielfliegenden experten-PAXe halten die teilweise angegebene MCT von teils (schwankt ja je nach Verbindung, Clean- und Schengen-Konstellation) 55min für maßlos untertrieben.
Trotz massiver Terminal-Erweiterungen wird in FRA offensichtlich immer noch sehr viel per Bus abgefertigt, was wohl quasi fast jede MCT für einen Nicht-Leistungs-Sportler ad absurdum führt:
Was hilft mir eine nun pünktliche Landung, wenn ich dennoch eine Ewigkeit herumfahren muss zur Parkposition, dann die Pax-Menge eines A321 per Bus zu den zentralen Einlassstellen des Terminals karre und dann noch den Weg durch Pass und Siko hin zu den C-Gates zu bewältigen habe?
Teils sogar doppelt - in gewissen Konstellationen.
Hier hat sich ja auch in MUC schon einiges verschlechtert, seit wir auf dem Dach den zusätzlichen Gang bekommen haben. Nicht jeder versteht die Wegeführung auf Anhieb und steht unvermittelt an Gepäckbändern anstatt vor seinem Anschluss-Gate.


Ich selber bin weder Schadenfroh noch missgünstig - wirklich!
Ich freue mich über jeden Pax, der lieber in Deutschland umsteigt als irgendwo sonst in Europa.

Aber ich kann sehr gut verstehen, dass speziell im T2 von MUC doch einiges zügiger für den Pax abläuft als in FRA.
Ich sehe hierin auch auch kein spezielles Problem von FRA - es ist ein Problem aller "gewachsenen" Flughäfen im Gegensatz zu den "Reissbrett-Konstruktionen" eines T2 oder ganz neuer Gebilde.
Auch wird sich letztendlich die Umsteigequalität, der Umsteigekomfort und die MCT in MUC mit dem Satelliten aus Sicht des Paxes verschlechtern.


Es ist und bleibt aber auch ein Problem der Airlines in ihrer Zusammenarbeit mit den Airports iVm ihren Vermarktungswegen und -Tools:
Solange "ich" (ich betrachte die Konstellation FRA & LH in gewissen Dingen als Personalunion [gilt auch für MUC]) meine Attraktivität steigern möchte in diversen Buchungsportalen, in dem ich die kürzere Gesamtreisezeit offeriere, muss ich wohl an der Stellschraube MCT und Flugplan drehen.
Wir alle wissen, dass auch schon vor Score & Co die Einsatzpläne von Mensch und Maschine mit immer heisserer Nadel gestrickt wurden. Puffer und Eventualitäten werden kaum mehr vorgesehen/eingeplant, Verspätungen kumulieren sich über den Tag über Gebühr und am Ende steht da ein A380/B748/B744/A346/A343, der theoretisch pünktlich los könnte - wenn man auf die Paxe verzichtet, sie da lässt, wo sie eben sind zum Zeitpunkt der Durchsage: All Doors in Flight Position!

LHR und CDG haben bekanntlich ihren Ruf.
FRA hat auch nicht den allerbesten und dürfte momentan nicht gerade an Beliebtheit bei den Umsteiger-Paxen gewinnen.

An dieser Stelle sollten alle Verantwortlichen mal darüber nachdenken, ob man nicht etwas konservativer plant, vermarktet und verkauft (oder auch einfach realistisch) und auf diesem Weg wieder das Vertrauen der Paxe durch wirklich funktionierende Abläufe zurück gewinnt.

Wie geschrieben:
Dies ist definitiv kein gebasche!
Auch MUC wird sich mit dem T2+SAT auf eine andere Situation einstellen müssen.
Vordergründig wird der Wegfall vieler Busfahrten vieles objektiv positiv verändern.
Pax-Ströme funktionieren aber nicht immer ganz objektiv, rational - Orientierung ist keine Gott-gegebene Eigenschaft. Eine aktuelle, unbequeme, lästige aktuelle Busfahrt hingegen ist fast eine sichere Einbahnstraße.

Ich denke hier muss man einiges relativieren. Ich denke es dürfte einfach klar sein, das ein Flughafen mit 60 Mio. Paxen anders funktioniert als ein Flughafen mit 35 Mio. Die Dimensionen in FRA sind einfach andere. Ich halte 55 Minuten in FRA für jede Kombination ausreichend. Wenn man zwei mal in den Bus muss, wird knapp aber geht schon. Ich denke fairerweise sollte man FRA eher mit LHR, CDG und solchen gewachsenen Airports vergleichen, das hast Du ja bereits angedeutet.



Ich bin mal gespannt wie sich hier das T3 auswirkt und besonders wie es sich entspannt wenn im Oktober A-Plus in Betrieb geht. Ich hoffe, dass man dann die A38o primär dort abfertigt und man nach der Busankunft nicht mehr nach C trotten muss. Man kann nur hoffen, dass man in FRA zügig eine gute Lösung schafft, um die Terminals und ihre Abschnitte besser zu verbinden ( skyline bahn).

Muc halte ich eigentlich für halbwegs gut. Wenn man mal vom völlig verunglückten T1 absieht. Wenn man vom T1 nach 2 umsteigen muss, ist das wahrlich keine Freude ... Aber auch hier hat man sich schon einige Böcke geleistet. In MUC sind die USA Abflüge nervig, wenn man als lokaler Paxe startet.

Die Lufthanse spielt natürlich auch ein recht "vergiftetes" Spiel. Sie versuchen ja schon länger massiv Druck auf die Politik und Öffentlichkeit auszuüben. Sicher häufen sich bei späten Abflügen durch das Ende der Umläufe die Verspätungen von Feedern - aber im Moment trägt man das Problem auf dem Rücken der Paxe aus. Hier denke ich sollte die Politik wirklich nachbessern und startbereiten Jets nicht die Freigabe entziehen. Sicher muss natürlich verhindert werden, dass dann die Airlines anfangen bis zum Ende viele Flüge zu planen und sie dann durch weichere Regeln dauerhaft viel später fliegen zu lassen.
 

Experte

Aktives Mitglied
Ich denke hier muss man einiges relativieren. Ich denke es dürfte einfach klar sein, das ein Flughafen mit 60 Mio. Paxen anders funktioniert als ein Flughafen mit 35 Mio. Die Dimensionen in FRA sind einfach andere. Ich halte 55 Minuten in FRA für jede Kombination ausreichend. Wenn man zwei mal in den Bus muss, wird knapp aber geht schon. Ich denke fairerweise sollte man FRA eher mit LHR, CDG und solchen gewachsenen Airports vergleichen, das hast Du ja bereits angedeutet.


Ich bin mal gespannt wie sich hier das T3 auswirkt und besonders wie es sich entspannt wenn im Oktober A-Plus in Betrieb geht. Ich hoffe, dass man dann die A38o primär dort abfertigt und man nach der Busankunft nicht mehr nach C trotten muss. Man kann nur hoffen, dass man in FRA zügig eine gute Lösung schafft, um die Terminals und ihre Abschnitte besser zu verbinden ( skyline bahn).

Muc halte ich eigentlich für halbwegs gut. Wenn man mal vom völlig verunglückten T1 absieht. Wenn man vom T1 nach 2 umsteigen muss, ist das wahrlich keine Freude ... Aber auch hier hat man sich schon einige Böcke geleistet. In MUC sind die USA Abflüge nervig, wenn man als lokaler Paxe startet.

Die Lufthanse spielt natürlich auch ein recht "vergiftetes" Spiel. Sie versuchen ja schon länger massiv Druck auf die Politik und Öffentlichkeit auszuüben. Sicher häufen sich bei späten Abflügen durch das Ende der Umläufe die Verspätungen von Feedern - aber im Moment trägt man das Problem auf dem Rücken der Paxe aus. Hier denke ich sollte die Politik wirklich nachbessern und startbereiten Jets nicht die Freigabe entziehen. Sicher muss natürlich verhindert werden, dass dann die Airlines anfangen bis zum Ende viele Flüge zu planen und sie dann durch weichere Regeln dauerhaft viel später fliegen zu lassen.



Internationale Befragungen wie Skytrax geben aber @ FlyingT und auch meiner Einschätzung deutlich eher Recht als deiner. Vielleicht liegts an deiner grundsätzlichen eher negativen Einstellung zu München, will dir aber an dieser Stelle nichts unterstellen.
Und die Kategorie Frankfurt und München 40 Mio. - 60 Mio. Paxe ist überall in einer Kategorie abgebildet. Ansonsten spielt bei genauer Betrachtung auch Frankfurt nur, wenn man mit Atlanta vergleicht, in der zweiten Liga. Alles Ansichtssache und man kann sich die Tatsachen auch so hindrehen, wie man es gerade haben will.
Auch in allen Foren, speziell bei a.net und den Amerikaner kommt Frankfurt häufig ziemlich mies weg. Einzelbetrachtungen mit starken Ausschlag nach oben oder unten, kann man hier getrost vergessen. Der Gesamteindruck in Frankfurt hinterlässt einfach wegen der ewigen Baustelle der letzten zwangig Jahre nicht den allerbesten Eindruck. Frankfurt bleibt ein Fleckerlteppich mit vielen ungelösten Themen. Die neue Runway hat sich hier m.E. nahtlos eingereiht und ist wie vielen am Rhein-Main Airport überteuert. Zum Glück gibt's zu Frankfurt keine echte Alternativen, weder München, Düsseldorf noch der neue Flughafen in Berlin.
Die günstige Verkehrslage und die Mr.D.-Investitionen der DB sind ein Glücksfall für den Airport und dessen Betreiber Fraport.

Negativ ist noch zu erwähnen durch die neue Runway haben sich die Flugzeiten geringfügig nach oben geändert, was wiederrum zu verlängerten Gesamtreisezeiten bei Umsteigerverbindungen führt. Dadurch haben in den internationaler Reservierungssysteme andere Umsteigerdrehscheinen und Airlines gegenüber Frankfurt gepunktet. Häufig geht es nur um 10 - 15 Minuten, aber dies genügt. Deshalb wird Lufthansa wohl strikt gegen einer höhere MCT in Frankfurt sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

FlyingT

Mitglied
Ich denke hier muss man einiges relativieren. Ich denke es dürfte einfach klar sein, das ein Flughafen mit 60 Mio. Paxen anders funktioniert als ein Flughafen mit 35 Mio. Die Dimensionen in FRA sind einfach andere. Ich halte 55 Minuten in FRA für jede Kombination ausreichend. Wenn man zwei mal in den Bus muss, wird knapp aber geht schon. Ich denke fairerweise sollte man FRA eher mit LHR, CDG und solchen gewachsenen Airports vergleichen, das hast Du ja bereits angedeutet.



Ich bin mal gespannt wie sich hier das T3 auswirkt und besonders wie es sich entspannt wenn im Oktober A-Plus in Betrieb geht. Ich hoffe, dass man dann die A38o primär dort abfertigt und man nach der Busankunft nicht mehr nach C trotten muss. Man kann nur hoffen, dass man in FRA zügig eine gute Lösung schafft, um die Terminals und ihre Abschnitte besser zu verbinden ( skyline bahn).

Muc halte ich eigentlich für halbwegs gut. Wenn man mal vom völlig verunglückten T1 absieht. Wenn man vom T1 nach 2 umsteigen muss, ist das wahrlich keine Freude ... Aber auch hier hat man sich schon einige Böcke geleistet. In MUC sind die USA Abflüge nervig, wenn man als lokaler Paxe startet.

Die Lufthanse spielt natürlich auch ein recht "vergiftetes" Spiel. Sie versuchen ja schon länger massiv Druck auf die Politik und Öffentlichkeit auszuüben. Sicher häufen sich bei späten Abflügen durch das Ende der Umläufe die Verspätungen von Feedern - aber im Moment trägt man das Problem auf dem Rücken der Paxe aus. Hier denke ich sollte die Politik wirklich nachbessern und startbereiten Jets nicht die Freigabe entziehen. Sicher muss natürlich verhindert werden, dass dann die Airlines anfangen bis zum Ende viele Flüge zu planen und sie dann durch weichere Regeln dauerhaft viel später fliegen zu lassen.

Fliegender Student, eine Frage:

Wieso fällt es eigentlich so schwer zu abstrahieren, zu reflektieren und zweimal zu lesen vor dem nächsten Post?

Abgesehen von der Einschätzung der MCT haben wir exakt das selbe geschrieben.
Ich wünsche FRA ebenfalls alles gute und hoffe, dass die Neuerungen gutes bewirken.
Deine Einschätzung des Terminal-Wechsels in München hat und hatte niemand etwas entgegen zu setzen - hier wurde seitens der "Münchner" vielleicht nicht klar genug heraus gestellt, dass man idR die *A im T2 betrachtet. Der Kontext der Diskussion hat dies offensichtlich nicht klar genug heraus gestellt. Sorry dafür.

Deinem letzten Absatz ist wenig hin zu zufügen.
Außer: Es erscheint, als ob du FRA und LH etwas verteidigst, indem du auf die Politik abstellst (dem stimme ich übrigens zu).
Es ändert aber nichts daran, dass, bis zu einer politischen Lösung, FRA und LH die Wahl haben, entweder auf Kosten der Paxe den Druck aufzubauen, zu erhöhen oder zulasten des eigenen Ergebnisses (wirtschaftlich) Lösungen im Sinne des Paxes zu finden. Schwierig - zugegeben.


Nochmal zur Sache der Einschätzung:

Es ist im Internet ja bekannt, dass FRA deine home-Base ist, du den Flughafen gut kennst und dich dort auch wohl fühlst.
Beantworte mir aber doch bitte folgende Frage:
Was muss ich als "MUC'ler" an MUC noch schlecht machen in einem Post, in dem ich gewisse FRA-Aspekte kritisiere, dass du mit der Kritik an deiner Heimat leben kannst?
Oder anders: Was an meiner Kritik war nicht sachlich?
Oder nochmals anders: Kennst du FRA denn als Umsteige-Pax? - Ja, kennst du - aber kannst du dich in die Kritik ortsunkundiger hineindenken?

Bitte verstehe dies nicht als Angriff.
Wie du nachlesen kannst (auch in den anderen Foren) kritisiere ich durchaus auch einiges am Münchner Flughafen. Auch in einer Art und Weise, dass hiesige Natives damit nicht wirklich klar kommen. Und das, obwohl es meine "Heimat" ist ....
 

f. st.

Guest
Fliegender Student, eine Frage:

Wieso fällt es eigentlich so schwer zu abstrahieren, zu reflektieren und zweimal zu lesen vor dem nächsten Post?

Belehrungen belasse ich mal auf deinem Gebiet

Abgesehen von der Einschätzung der MCT haben wir exakt das selbe geschrieben.
Ich wünsche FRA ebenfalls alles gute und hoffe, dass die Neuerungen gutes bewirken.
Deine Einschätzung des Terminal-Wechsels in München hat und hatte niemand etwas entgegen zu setzen - hier wurde seitens der "Münchner" vielleicht nicht klar genug heraus gestellt, dass man idR die *A im T2 betrachtet. Der Kontext der Diskussion hat dies offensichtlich nicht klar genug heraus gestellt. Sorry dafür.

Ist es nicht schön, wenn man einer Meinung ist?

Deinem letzten Absatz ist wenig hin zu zufügen.
Außer: Es erscheint, als ob du FRA und LH etwas verteidigst, indem du auf die Politik abstellst (dem stimme ich übrigens zu).
Es ändert aber nichts daran, dass, bis zu einer politischen Lösung, FRA und LH die Wahl haben, entweder auf Kosten der Paxe den Druck aufzubauen, zu erhöhen oder zulasten des eigenen Ergebnisses (wirtschaftlich) Lösungen im Sinne des Paxes zu finden. Schwierig - zugegeben.

Naja, wirklich verteidigen tue ich Beide nicht. Sicher muss die Lufthansa sich den geltenden Regeln anpassen. Dies ist ja obendrein noch ein wirtschaftlicher Faktor. Nicht abfliegen, weil man sich nicht an die Regeln hält, ist einfach extrem teuer. Jedoch muss man sich auch schon mal fragen, wo und wie man eben abwiegt. Eine Nacht sind 11 startklare Jets ab Boden geblieben! Also über 800 Leute. Bei drei Startbahnen dürften die im Normalfall ja in 5-10 Minuten abgewickelt sein ...

Hier ist ,denke ich mal, eine falsche politische Regelung getroffen worden, die die Politik und die LH / FRAport verbockt hat. Die Gerichte haben ja nun die Regelungen kassiert. Völlig zu Recht. Koch bzw. seine Nachfolger haben sie nun mal schlicht nicht an das Mediationsverfahren gehalten.


Nochmal zur Sache der Einschätzung:

Es ist im Internet ja bekannt, dass FRA deine home-Base ist, du den Flughafen gut kennst und dich dort auch wohl fühlst.

FRA ist schon länger nicht mehr meine home-base.

Beantworte mir aber doch bitte folgende Frage:
Was muss ich als "MUC'ler" an MUC noch schlecht machen in einem Post, in dem ich gewisse FRA-Aspekte kritisiere, dass du mit der Kritik an deiner Heimat leben kannst?

Muc'ler müssen gar nichts schlecht machen. Jedoch sollten sie "ihren" Airport nicht zu wichtig nehmen bzw. zu rosa sehen. Leider sind die wirklich tollen Zeiten in Muc einfach rum. Ein kleiner mittel ausgelasteter Flughafen ist halt einfach angenehmer als das heute. Schade, dass die Muc'ler nicht für ihren Airport votiert haben.

FRA ist zudem nicht meine Heimat.

Oder anders: Was an meiner Kritik war nicht sachlich?


Ich habe wenig an deiner Kritik auszusetzen. Ich hatte Freude darin einiges zu verstärken und ein zwei neue Ideen aufzugreifen.

Oder nochmals anders: Kennst du FRA denn als Umsteige-Pax? - Ja, kennst du - aber kannst du dich in die Kritik ortsunkundiger hineindenken?


Jupp - kenne FRA als Umsteiger. Verglichen mit ORD, CDG, LHR und Anderen, empfinde ich das Gejammere für überzogen. Ideal ist nicht alles, das ist natürlich klar. Große Airports sind halt, nunja groß :eyeb:


Bitte verstehe dies nicht als Angriff.
Wie du nachlesen kannst (auch in den anderen Foren) kritisiere ich durchaus auch einiges am Münchner Flughafen. Auch in einer Art und Weise, dass hiesige Natives damit nicht wirklich klar kommen. Und das, obwohl es meine "Heimat" ist ....

Mir ist völlig egal ob das nun deine (eine) Heimat ist oder nicht. Was du nun kritisierst oder nicht ist mir auch eigentlich egal. Schön, dass du einen unverbauten Blick auf die Dinge zu haben scheinst.
 
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f. st.

Guest
Internationale Befragungen wie Skytrax geben aber @ FlyingT und auch meiner Einschätzung deutlich eher Recht als deiner. Vielleicht liegts an deiner grundsätzlichen eher negativen Einstellung zu München, will dir aber an dieser Stelle nichts unterstellen.

Ich halte nun nichts von solchen idiotischen Umfragen. Es fängt ja schon damit an wen man wo und wie befragt. Das Problem

Und die Kategorie Frankfurt und München 40 Mio. - 60 Mio. Paxe ist überall in einer Kategorie abgebildet. Ansonsten spielt bei genauer Betrachtung auch Frankfurt nur, wenn man mit Atlanta vergleicht, in der zweiten Liga. Alles Ansichtssache und man kann sich die Tatsachen auch so hindrehen, wie man es gerade haben will.

Drehst du nicht gerade arg was hin? 20 Mio Pax im Jahr halte ich für einen riesigen Unterschied. Überlege dir mal wie Muc mit 20 Mio mehr Paxen aussehen würde. Vermutlich nicht viel besser als FRA heute ...


Auch in allen Foren, speziell bei a.net und den Amerikaner kommt Frankfurt häufig ziemlich mies weg. Einzelbetrachtungen mit starken Ausschlag nach oben oder unten, kann man hier getrost vergessen. Der Gesamteindruck in Frankfurt hinterlässt einfach wegen der ewigen Baustelle der letzten zwangig Jahre nicht den allerbesten Eindruck.

Foren sind Schall und Rauch. Ihre Insassen haben zu 99% einen an der Klatsche. Amerikaner nun als Weltmassstab für die Airport-Benutzerfreundlichkeit heran zu ziehen ist nun gelinde gesagt ziemlicher Blödsinn. Schon mal in JFK, MIA, LAX, ORD oder EWR umgestiegen? Besonders Ausland-Inland oder den Knaller Ausland-Ausland? Da ist Frankfurt ein Träumchen dagegen. Gut, man muss natürlich den Schildern folgen. Dabei könnte es natürlich Probleme geben.

Baustellen gehören halt zu einem wachsenden Airport dazu. Man kann diese natürlich mit Volksentscheiden verhindern. Dann hat man es schön ruhig.

Frankfurt bleibt ein Fleckerlteppich mit vielen ungelösten Themen. Die neue Runway hat sich hier m.E. nahtlos eingereiht und ist wie vielen am Rhein-Main Airport überteuert. Zum Glück gibt's zu Frankfurt keine echte Alternativen, weder München, Düsseldorf noch der neue Flughafen in Berlin.
Die günstige Verkehrslage und die Mr.D.-Investitionen der DB sind ein Glücksfall für den Airport und dessen Betreiber Fraport.

Klar ist FRA ein Flickenteppich. Vieles wird ungelöst bleiben, weil es gar nicht anders geht. Das mit der neuen Runway kann ich nicht nachvollziehen. Das mit dem teuer verstehe ich nicht. Von einem Glücksfall bzgl. der Anbindung würde ich übrigens nicht sprechen. Dies ist eine bewusst gesteuerte Entscheidung gewesen. Damals gab es viel Kritik, dass man eine ICE Linie weg aus der City genommen hat. Frankfurt hat lange vor Muc verstanden, dass man den Flughafen vernetzen muss. Hier haben Fraport, Land, DB und Bund wirklich an einem Strang gezogen. Selbst die Autobahnkreuze sind mittlerweile gut ausgebaut.


Negativ ist noch zu erwähnen durch die neue Runway haben sich die Flugzeiten geringfügig nach oben geändert, was wiederrum zu verlängerten Gesamtreisezeiten bei Umsteigerverbindungen führt. Dadurch haben in den internationaler Reservierungssysteme andere Umsteigerdrehscheinen und Airlines gegenüber Frankfurt gepunktet. Häufig geht es nur um 10 - 15 Minuten, aber dies genügt. Deshalb wird Lufthansa wohl strikt gegen einer höhere MCT in Frankfurt sein.

Die Quadratur des Kreises ist noch nicht erfunden.

Frankfurt ist für die LH das profitabelste Hub und dort wickelt man soviel Verkehr ab wie in der restlichen LH Gruppe zusammen genommen. LH und FRAport (FMG) müssen sich ganz gewiss in MUC und FRA verdammt lang machen um im internationalen Vergleich nicht zurück zufallen. In Istanbul entsteht bis 2016 ein ganz neuer Airport mit einer Kapazität für 120 Mio Paxe und in London könnte es bald ebenfalls zu einem Neubau kommen. Dann verschieben sich auch wieder in Europa die Machtpositionen.
 
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Experte

Aktives Mitglied
Drehst du nicht gerade arg was hin? 20 Mio Pax im Jahr halte ich für einen riesigen Unterschied. Überlege dir mal wie Muc mit 20 Mio mehr Paxen aussehen würde. Vermutlich nicht viel besser als FRA heute ...

Mit einer dritten Bahn und Endausbau Terminal 2 (Vergrößerung 2 Stufe und nicht der derzeitige Ausbau!) verfügt München exakt über die jetzige Frankfurter Kapazität und es gibt dann keine Baustellen mehr. Die Option weiter nach Osten sich auszudehnen besteht dann immer noch und wäre eine Einheit als Midfieldairport mit noch relativ geringen MCT und anderen Vorteilen. Als Umsteigehub wird der Bahnanschluss auch permanent überschätzt. Bei den Inlandflugbewegungen und Paxen ist München ja schon tradionell deutlich besser als Frankfurt aufgestellt. Richtig, Frankfurt hat dies gar nicht nötig durch die pefekte Verknüpfung Schienenverkehr/Flugverkehr. Die Bahn wird in München niemals das gleiche Geld wie in Frankfurt in die Hand nehmen um ähnliches zu Verwirklichen. Die Probleme der Bahn heute liegen in Deutschland an ganz anderen Stellen. Langfristige Untersuchungen gehen davon aus, dass dann sogar 75 Mio. - 80 Mio. Paxe in München abgefertigt werden könnten mit 3-Bahnen im Vollnutzsystem. Paxaustausch erfolgt analog Atlanta von heute!
Durch die Nachtflugeinschränkungen im Cargobereich wird München niemals an Frankfurt hinriechen können. Hier treffen tatsächlich zwei verschiedene Welten aufeinander. Frankfurter Cargohub und Provinzfrachtflughäfchen um es überspitzt zu formulieren.

Und warum ist Frankfurt der profitabelste Hub? Doch nicht weil Frankfurt so gut ist, sondern weil Lufthansa dort ihr Geld verdienen will und ihre operative Basis hat. München hat Lufthansa wirklich viel zu verdanken, aber genau aus wirtschaftlichen Gründen gab es schon viele Korrekturen zu Gunsten der Frankfurter Flüge. Dann aber immer zu behaupten, Frankfurt ist so wirtschaftlich kann ich nicht nachvollziehen. Gerade bei der Verlegung der Kapstadt Flüge sieht man doch mehr als deutlich, für Lufthansa spielt es keine große Rolle, ob Frankfurt oder München der Startflughafen ist.
 
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