Bahnanschluss MUC

Viel_Flieger

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Soviel dazu....
 

knallebumm

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In letzter Zeit hört man immer nur FRA hier FRA dort. Passiert in MUC eigentlich auch was? Abgesehen davon dass man zum MUC ja nur mit der S-Bahn, dem ÜFEX oder per Auto kommt. Wenn die Zubringer wegfallen und auch kein adäquater Zugverkehr an den Flughafen kommt seh ich unseren Flughafen leider langsam abrutschen und die Langstrecken nach FRA abwandern...
 

Netto

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In letzter Zeit hört man immer nur FRA hier FRA dort. Passiert in MUC eigentlich auch was? Abgesehen davon dass man zum MUC ja nur mit der S-Bahn, dem ÜFEX oder per Auto kommt. Wenn die Zubringer wegfallen und auch kein adäquater Zugverkehr an den Flughafen kommt seh ich unseren Flughafen leider langsam abrutschen und die Langstrecken nach FRA abwandern...
Nein, München bleibt Flughafen währenddessen sich Frankfurt zum Eisenbahndrehkreuz entwickelt. :D
 

Iarn

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Könnte der ÜFEX bis NUE weiterfahren? Wenn ja, wie sieht es mit der Fahrzeit aus?
Der Trassenfinder (https://www.trassenfinder.de/) von DB Netz spuckt eine Fahrzeit von 2 h +- 5 Minuten min mit einem Nahverkehrstriebwagen analog dem heutigen aus, wenn man nur in Landshut und Regensburg hält, bei mehr Halten entsprechend länger. Regensburg - Nürnberg wäre mit dem Triebzug in 55 Minuten fahrbar.
Wenn man den existierenden ÜFEX mit mehr Zwischenhalten verlängert, welcher in der Minute :45 in Regensburg ankommt (Fahrzeit 1:17), wäre bei einer Abfahrt in Regensburg um 14:48 (bisschen Puffer sollte sein) ebenfalls eine Fahrzeit von 55 Minuten nach Nürnberg möglich. Damit wäre man bei einer Gesamtfahrzeit von 2:15h.

PS nur aus Spaß habe ich geschaut, inwieweit die Fahrt über Feldmoching und Ingolstadt mit einer ICE 3 7-Teiler fahrbar wäre. Die Fahrzeit ist mit ca 1:20h sehr attraktiv aber für einen stündlichen Taktverkehr fehlen kompatible Trassen
 
Zuletzt bearbeitet:

oliver2002

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In letzter Zeit hört man immer nur FRA hier FRA dort. Passiert in MUC eigentlich auch was? Abgesehen davon dass man zum MUC ja nur mit der S-Bahn, dem ÜFEX oder per Auto kommt. Wenn die Zubringer wegfallen und auch kein adäquater Zugverkehr an den Flughafen kommt seh ich unseren Flughafen leider langsam abrutschen und die Langstrecken nach FRA abwandern...
MUC wurde halt nicht Multimodal konzipiert.
 

nopilot

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Der Trassenfinder (https://www.trassenfinder.de/) von DB Netz spuckt eine Fahrzeit von 2 h +- 5 Minuten min mit einem Nahverkehrstriebwagen analog dem heutigen aus, wenn man nur in Landshut und Regensburg hält, bei mehr Halten entsprechend länger. Regensburg - Nürnberg wäre mit dem Triebzug in 55 Minuten fahrbar.
Wenn man den existierenden ÜFEX mit mehr Zwischenhalten verlängert, welcher in der Minute :45 in Regensburg ankommt (Fahrzeit 1:17), wäre bei einer Abfahrt in Regensburg um 14:48 (bisschen Puffer sollte sein) ebenfalls eine Fahrzeit von 55 Minuten nach Nürnberg möglich. Damit wäre man bei einer Gesamtfahrzeit von 2:15h.

PS nur aus Spaß habe ich geschaut, inwieweit die Fahrt über Feldmoching und Ingolstadt mit einer ICE 3 7-Teiler fahrbar wäre. Die Fahrzeit ist mit ca 1:20h sehr attraktiv aber für einen stündlichen Taktverkehr fehlen kompatible Trassen
cooles Tool. Und mich würde wirklich interessieren, ob die Strecke nicht eine Option wäre. Es muss ja nicht gleich stündlich sein.
 

knallebumm

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MUC wurde halt nicht Multimodal konzipiert.
Moin, ja eben. Aber was gedenkt man nun zu tun? Von Seiten der Chefetage hört man eigentlich...... nichts..... Wie soll der Flughafen für die Zukunft aufgestellt werden? Macht man sich weiterhin abhängig von einer Airline welche dann (zurecht) ihre Kapazitäten in FRA bündelt. Wo ist die Vision für die Zukunft? Der Flughafen hat auch eine Verantwortung seiner Mitarbeiter gegenüber. Da reicht es nicht der 5***** Airport zu sein. Ohne Paxe bringt einem Flughafen das in Zukunft nichts! Oder hab ich was übersehen? Wo ist die Politik die immer gegen alles war? Verkehrsanbindung, Infrastruktur, Arbeitsplätze usw. Die ganze Region "hängt" am Airport. Wenn sich da zeitnah nichts bewegt überholen uns viele andere ringsrum.

Und: Wenn LH und FRA Kapazitäten bündelt, wird sich niemand 2 Stunden in den Zug setzen um nach MUC zufahren. In der Zeit bin ich aus NUE in FRA und hab im Fernbahnhof schon eingecheckt.... Wie gesagt ich seh MUC zukünftig nur noch eine untergeordnete Rolle spielen...
 

oliver2002

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Na ja, MUC konzentriert sich halt auf sein Einzugsgebiet und den Umsteigerverkehr, das alles lief recht gut, insbesondere weil FRA für die LH ziemlich eng wurde. Wenn in 2023-25(?) wieder alles beim alten ist läuft die Kiste eben wieder. Das Einzugsgebiet von FRA ist halt ganz West Deutschland von D bis FR, da geht es nicht ohne Zuganbindung. Wen willst Du mit einer Zuganbindung nach MUC locken? Da fällt mir nur die Region um NUE, AGB und STR ein, der Kosten/Nutzen hält sich in Grenzen.
 

yogibear_II

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Aber was gedenkt man nun zu tun? Von Seiten der Chefetage hört man eigentlich...... nichts
Sehr viel kann man auch nicht machen außer versuchen attraktive Rahmenbedingungen zu bieten wie den T1 Umbau.
Ansonsten hängt einfach sehr viel an der Politik: 3. Startbahn, Bahnanbindung, Nachtflugverbot.
Und im Moment weiß vermutlich auch einfach niemand, wie und wann es weiter geht. Da ist es schwer, Ankündigungen über die Zukunft zu machen.
 

Netto

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Sehr viel kann man auch nicht machen außer versuchen attraktive Rahmenbedingungen zu bieten wie den T1 Umbau.
Ansonsten hängt einfach sehr viel an der Politik: 3. Startbahn, Bahnanbindung, Nachtflugverbot.
Und im Moment weiß vermutlich auch einfach niemand, wie und wann es weiter geht. Da ist es schwer, Ankündigungen über die Zukunft zu machen.
Das ist schon richtig, aber man kann doch durch eine Krise nicht alles für die Zukunft in Frage stellen.
Autobahnen werden auch weiter ausgebaut, obwohl Homeoffice vielleicht 15% weniger Verkehr auf die Straßen bringt. Dies ist genauso wenig gestützt an Basisdaten wie der Flugverkehr.
Bei den extrem langen Realisierungsphasen in Deutschland hinterlässt derartiges politisches Handeln und an anderer Stelle Stillschweigen zu wirtschaftlichen Schäden, die man nicht mehr so einfach glattbügeln kann. Leider ist der Trend in der Politik auch schon vor Corona zum politischen Nichtstun verkommen. Die Pandemie bringt dies ja an vielen Stellen zum Vorschein!
 

yogibear_II

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Das ist schon richtig, aber man kann doch durch eine Krise nicht alles für die Zukunft in Frage stellen.
Ich finde halt nur den Flughafen ein sehr schwieriges Beispiel, weil dort eben so viel von der Politik abhängt. Und dort wo das Management was machen kann, macht es ja was zum Beispiel mit dem T1 Umbau.
Aber schon bei der Eventhalle geht es ja los, wo die ersten Politiker schon wieder fragen, ob das denn im Flughafenvorranggebiet überhaupt gebaut werden darf.
Und sicherlich würde der Flughafen gerne eine ICE-Direkttrasse zwischen dem Flughafen München und Nürnberg ankündigen, die wird es aber auch in 100 Jahren noch nicht geben.
Natürlich kann man versuchen, sich von der Abhängigkeit der Lufthansa etwas zu lösen aber in der Pandemiezeit wird keine einzige Fluggesellschaft irgendeine Zusage für eine zukünftige Bedienung machen können und wollen. Also was sollen die Verantwortlichen am Flughafen machen? Was schlägst du vor?
 

Netto

Mitglied
Ich finde halt nur den Flughafen ein sehr schwieriges Beispiel, weil dort eben so viel von der Politik abhängt. Und dort wo das Management was machen kann, macht es ja was zum v m T1 Umbau.
Aber schon bei der Eventhalle geht es ja los, wo die ersten Politiker schon wieder fragen, ob das denn im Flughafenvorranggebiet überhaupt gebaut werden darf.
Und sicherlich würde der Flughafen gerne eine ICE-Direkttrasse zwischen dem Flughafen München und Nürnberg ankündigen, die wird es aber auch in 100 Jahren noch nicht geben.
Natürlich kann man versuchen, sich von der Abhängigkeit der Lufthansa etwas zu lösen aber in der Pandemiezeit wird keine einzige Fluggesellschaft irgendeine Zusage für eine zukünftige Bedienung machen können und wollen. Also was sollen die Verantwortlichen am Flughafen machen? Was schlägst du vor?
Zuerst wollte ich sagen, du vermengst in deiner Antwort das Gesagte von anderen Usern, was nicht meine Meinung ist und deshalb der Bezug nicht ganz korrekt.
Aber klar, es ist aktuell sehr schwierig. Trotzdem denke ich der Flughafen und sein Chef sollte in den Medien viel offensiver sein.
Gleichen Fehler hatte man schon bei der Abstimmung zur Dritten Bahn in München gemacht und ist dann kläglich gescheitert. Jetzt geht es zwar um keine Abstimmung, aber man muss der Öffentlichkeit die Situation genau schildern wie sie ist, also in welcher bedrohlichen Lage sich der Flughafen unverschuldet befindet.
Wenn man bedenkt welche Konzerne Mr.D. an Finanzhilfen bekommen haben, aber der Flughafen München wohl gänzlich leer ausgeht, geht mir schon die Hutschnur hoch.
Also die Beteiligungen von Bundesrepublik Deutschland, Land Bayern und Stadt München fallen den Flughafen bereits zum zweiten Male auf die Füße.
Wäre der Flughafen mittlerweile vollständig in Privatbesitz, gäbe es Finanzhilfen?
Eigentlich sollte die Stadt München und das Land Bayern die Ausbaumaßnahmen finanzieren und nicht der Flughafen selbst, dann würde die Stadt ziemlich schnell ihre Beteiligung aufgeben.
Das Minus am Flughafen wird geschätzt für 2020 und 2021 schon einen höheren dreistelligen Millionen Betrag ausmachen, dafür sollte die öffentlich Hand ihrer Beteiligungen herangezogen werden.
 

yogibear_II

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Zuerst wollte ich sagen, du vermengst in deiner Antwort das Gesagte von anderen Usern, was nicht meine Meinung ist und deshalb der Bezug nicht ganz korrekt.
Du hattest auf mein Kommentar zu @knallebumm geantwortet und dein
an anderer Stelle Stillschweigen
ging doch genauso vorwurfsvoll in Richtung FMG, dass von dort nichts kommt, oder nicht? Zumindest habe ich dich so verstanden.

Deswegen ging mein Beitrag auch an dich, was man von seitens FMG denn tun solle, wenn man die Vorhaben, die die Leistungsfähigkeit des Flughafens und damit seine Attraktivität steigern würden oder diejenigen, die die Abhängigkeit vom Aviation Sektor reduzieren würden, gar nicht selbst in der Hand hat. Insofern kann man, was neue Vorhaben angeht, meiner Ansicht nach im Moment wirklich nur Schweigen. Alles andere wäre Kaffeesatzleserei.

Und ob lautes Klagen über die wirtschaftlichen Probleme so hilfreich ist, das wage ich auch zu bezweifeln. Dem Flughafen fehlen Flüge. Aber keine Fluggesellschaft wird den Flughafen im Moment aus Mitleid anfliegen. Somit bleiben die wirtschafltichen Problem einfach mal bestehen, wie vermutlich bei fast jedem Flughafen weltweit. Aber im Gegensatz zu nicht-öffentlichen Unternehmen, dürfte die FMG in der komfortablen Situation sein, dass das Land Bayern sie nicht pleite gehen lassen wird. Lautes Klagen und Jammern dürfte aus so einer Position heraus angesichts einer drohenden oder bereits beginnenden Welle von Unternehmenspleiten ziemlich kontraproduktiv sein. Natürlich ist die Situation nicht schön, aber für einen Magerl und seine Subventionierungsbehauptungen wäre eine klagende und jammernde FMG, die aber andererseits bereit wäre Milliarden für eine dritte Startbahn auszugeben, doch in jeder Hinsicht sofort wieder ein gefundenes Fressen.
Im Gegensatz zum Vorfeld des Bürgerentscheids, wo wirklich zu wenig gemacht wurde, halte ich das aktuelle Verhalten der FMG daher für sehr angemessen und ich denke, man kann sicher sein, dass die bayerische Staatsregierung über ihren Aufsichtsratsvorsitz sehr genau im Bilde über die Situation am Flughafen ist. Mehr braucht es nach meiner Vorstellung da im Moment auch nicht.
 
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