Condor, TUI und dt. Chartergesellschaften

Unternehmertum? Wäre schön, wenn es das gäbe.

Heute ist eher der austauschbare BWLer auf Bonusjagd in Mode.

Nach ihn die Sinnflut.

Für immer weiter sparen, auslagern und alles in Kostenstellen einteilen, aber das Gesamtbild völlig zu ignorieren muss man tatsächlich studieren...könnt ich auch ohne Studium. Vlt bin ich ja sogar billiger?

Bei der Tui reagieren sie offensichtlich allergisch auf Verarsche, ob es was bringt, wird man sehen.


Leider hilft als einziges augenöffnendes Mittel mittlerweile nur noch, das es die Firma richtig viel kostet.

Und ja, unternehmerische Entscheidung, blabla Bullshit.

Sieht man ja, wie man mit krankgemachten Arbeitnehmern arbeiten kann.


Alles zu pauschal? Wahrscheinlich. Aber halt meine deprimierende Erfahrung der letzten 10 Jahre.

 
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Ist ja noch gar kein "Deal" beschlossen. Und da das alles AGs sind, sollten die Verhandlungen auch erst abgeschlossen sein bevor man was verkündet. Jetzt schon wieder zu auf das böse Unternehmertum zu hetzen, wie manchmal zu lesen, bringt ja nicht viel. Aber manche Leute hier in diesem Land wünschen sich anscheinend den Kommunismus...
Hahaha super Beitrag! Tuifly schließt vor Wochen Tarifverträge ab welche dankend (weil sehr gut) von der VC und der Tarifkommission angenommen werden. Ein paar Wochen später wird der Plan eines defacto Betriebsübergang in eine österreichische Stiftung und u.U. Überführung in ein österreichisches AOC veröffentlicht. Deutsche Tarifverträge sind dann m.W. nicht mehr unbegrenzt gültig oder werden von dem Unternehmen ignoriert. (siehe alt-OS zu VO). Als Arbeitnehmer kann man sich nicht mehr wehren, da tariflich gesehen jetzt Friedenspflicht herrscht. Um das als Arbeitnehmer asozial zu finden, muss ich kein Kommunist sein. Wäre ich bei der Tuifly wäre ich extremst angepisst, eine absolute Frecheit die Leute so zu veraschen.

Ich weiß liebe Experten, der Markt treibt die Tuifly vor sich her, das arme Management hat gar keine andere Wahl. Diese bösen bösen Arbeitnehmer, sollen sie doch auf 50% verzichten und die Klappe halten und schön weiter brav die Flugzeuge fliegen, mit denen ja eh kein Geld verdient wird...
 
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Aber nochmal: Es ist doch noch gar nichts beschlossen oder sehe ich das falsch? Ich sehe ja ein wenn die Mitarbeiter da nicht begeistert davon sind (währe ich auch nicht), aber ich melde mich doch nicht einfach krank wenn irgendwann es einen Betriebsübergang gibt? Sorry, das kann ich nicht verstehen. Ich glaube ja jetzt wird es noch viel schlimmer kommen, man macht den Laden einfach zu. Die Tui will die Airline wohl eh nicht haben. Ryanair und EasyJet freuen sich.
 
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Es ist noch nix beschlossene Sache, nur ein Wunsch von Etihad's CEO, der den Touristikteil der airberlin ausgliedern will und mit TUIfly verschmelzen will. Wegen tarifrechtlicher Konstellationen hat er sich für sein neues Konstrukt 'Etihad Europe' eben Österreich ausgesucht.
 
Warum sollte man warten, bis alles entschieden ist und man dann vor vollendete Tatsachen gestellt wird?
Ich halte es für nachvollziehbar, dass man auf diese Weise ein Zeichen ans Managment sendet.
Warum schafft es das Managment denn nicht, die Mitarbeiter mit belastbaren Fakten / Versprechungen zu beruhigen?
Ist das überhaupt versucht worden? Vielleicht gibt es ja nichts, was zur Beruhigung beitragen könnte.

Mich wundert es, dass hier im Forum noch nicht gejammert wurde, wieviele Paxe und Movements der FMG verloren gehen...
 
Condor gibt wohl 3 757 an Thomas Cook ab und erhält dafür eine 767. (Zahlen laut Wiki, ev. nicht mehr aktuell). Das sieht nach einem weitern Ausbau der Fernziele bei Condor aus.

Siehe auch hier:
http://www.aero.de/news-25475/Tuerkeikrise-zieht-Condor-in-die-roten-Zahlen.html
Ist richtig. Und es kommen zwei B763: G-TCCA und G-DAJC, wenn mich nicht alles täuscht. Die sollen aber als Reserve-Flieger dienen, um die häufigen AOGs besser abfangen zu können. Allein heute sind zwei Münchner B763 auf Außenstationen stehen geblieben und haben aktuell je 24 Stunden Delay. In CPT hat eine Frankfurter B763 beim Start einen Vogelschlag erlitten und einen RTO hingelegt.
 
Ist richtig. Und es kommen zwei B763: G-TCCA und G-DAJC, wenn mich nicht alles täuscht. Die sollen aber als Reserve-Flieger dienen, um die häufigen AOGs besser abfangen zu können. Allein heute sind zwei Münchner B763 auf Außenstationen stehen geblieben und haben aktuell je 24 Stunden Delay. In CPT hat eine Frankfurter B763 beim Start einen Vogelschlag erlitten und einen RTO hingelegt.
Und dann will Thomas Cook eine einzelne 767 behalten? Macht iwie recht wenig Sinn, oder ?
 
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