Sommer 2021 MUC - Lufthansa

moddin

Mitglied
... und genau das ist leider ungenügend und beschleunigt die Abwärtsspirale in der sich die LH befindet.

Ist doch nicht nur bei LH so. Und eh man heiße Luft durch die Gegend fliegt, wird halt ausgedünnt. So spart man auch Geld. Und die Auslastungszahlen vor allem auf Langstrecke sind mehr als dürftig, nicht nur bei LH. Ich schau mir gern mal die Zahlen an, und vor allem eine arabische Airline fällt da negativ auf. Da haben die meisten Flüge eine 1 vorne stehen, und sind aber nur zweistellig. Aber solange man staatlich ist, ist es ja egal.
 

Machrihanish

Global Moderator
Mitarbeiter
Lufthansa empfiehlt übrigens fünf Tage nach Rückankunft in Deutschland einen weiteren Test zu machen.

Der Medizinische Dienst der Lufthansa ist ja nicht nur arbeitsvertraglich an Lufthansa, sondern auch eidgebunden. Daher stellt sich die Frage, was diese Empfehlung eigentlich soll, wenn man die Entbehrlichkeit des bloß empfohlenen Tests ausschließt.

Ganz offenkundig handelt es sich um ein Mißtrauensvotum an die gesetzlichen Einreiseregeln (Crews reisen ungetestet ein) und die LH-internen (Tests outbound und inbound). Schon bei letzteren beiden stellt sich die Frage, was diese eigentlich bezwecken, wenn die Bedenken des MD in den verpflichtenden LH-Regeln nicht vollumfänglich umgesetzt wurden – und die Entstehung der gesetzlichen Regeln ist ohne Mitwirkung großer deutscher Fluggesellschaften eigentlich nicht denkbar.

Der bloß empfohlene Test am fünften/sechsten Tage nach Rückkehr (Kostentragung?) mag geeignet sein, Fähnchen in eine Karte zu stecken, wo gerade mit einem familiären P1-Ausbruch zu rechnen ist oder er schon stattfindet. Den Familien der Hanseaten nützt das nichts.

So sinnvoll wie Schwangerschaftstests zur Schwangerschaftsverhütung, so sagt es auch dieser kanadische Arzt in einem Gespräch anläßlich des P1-Ausbruchs bei den Vancouver Canucks:
"Basically we know that testing is not intervention in and of itself.

"It's able, perhaps to identify people who are infected earlier than if we were just waiting for the development of symptoms alone, but if it's not also implemented with other safeguards and restrictions, it's basically like relying on a pregnancy test to prevent an unwanted pregnancy.

"So I think it's probably expecting too much for the testing alone to be able to prevent the infection."
Dieses Team wurde täglich PCR-gestestet.

Austrainierte Athleten:
A number of Canucks players are reportedly in "rough shape", while one player told ESPN that he had heard of teammates receiving IV treatments for severe dehydration.

“Fatigue, dehydration - the symptoms are intense,” an agent of one Canucks player told the site.

“It’s knocked a lot of guys out. Some can’t even get out of bed.”

Westkanada ist gerade der zweitgrößte Hotspot P1 nach Brasilien selbst; ausgesät wurden die Infektionen höchstwahrscheinlich von einem großen Arbeitgeber in Westkanada (Alberta und BC).

P1 ist in Brasilien völlig außer Kontrolle, tötet mehr und mehr junge Menschen, allein mehr als 2030 30–39jährige im Monat März.

Als Bedienstete/r im Kundenkontakt würde ich keine dienstlich veranlaßte Reise nach Brasilien mehr antreten ohne schriftliche Übernahme der uneingeschränkten Haftung für alle aus der Reise entstehenden Schäden, unterzeichnet vom Justitiar der Deutsche Lufthansa AG.
 

MatthiasKNU

Mitglied
Ich habe irgendwo gerüchteweise gehört/gelesen (ich glaube sogar hier...), dass in diesem Sommer LH wieder mit dem A330 ab MUC fliegen wird.
Weiß man da etwas genaueres, ob das überhaupt stimmt, und wenn ja, ab wann und zu welchen Zielen der eingesetzt wird?
 

tobi

Mitglied
Ich habe irgendwo gerüchteweise gehört/gelesen (ich glaube sogar hier...), dass in diesem Sommer LH wieder mit dem A330 ab MUC fliegen wird.
Weiß man da etwas genaueres, ob das überhaupt stimmt, und wenn ja, ab wann und zu welchen Zielen der eingesetzt wird?
Das könnte besonders dann für die Langstrecke positiv sein, wenn gleichzeitig alle A350 nach MUC zurückkehren sollten. Wobei der A330 z. B. auch auf stark nachgefragten Urlaubsrouten auf der Mittelstrecke eingesetzt werden könnte. Bezüglich der Wiederaufnahme vieler Langstrecke in diesem Sommer muss man ja derzeit eh zunehmend skeptisch sein und glauben, dass es eher so wie letztes Jahr läuft. Denver scheint z. B. jetzt auch nicht ab Anfang Mai wiederaufgenommen zu werden.
 

pkautzsch

Mitglied
Der Medizinische Dienst der Lufthansa ist ja nicht nur arbeitsvertraglich an Lufthansa, sondern auch eidgebunden. Daher stellt sich die Frage, was diese Empfehlung eigentlich soll, wenn man die Entbehrlichkeit des bloß empfohlenen Tests ausschließt.

Ganz offenkundig handelt es sich um ein Mißtrauensvotum an die gesetzlichen Einreiseregeln (Crews reisen ungetestet ein) und die LH-internen (Tests outbound und inbound). Schon bei letzteren beiden stellt sich die Frage, was diese eigentlich bezwecken, wenn die Bedenken des MD in den verpflichtenden LH-Regeln nicht vollumfänglich umgesetzt wurden – und die Entstehung der gesetzlichen Regeln ist ohne Mitwirkung großer deutscher Fluggesellschaften eigentlich nicht denkbar.

Der bloß empfohlene Test am fünften/sechsten Tage nach Rückkehr (Kostentragung?) mag geeignet sein, Fähnchen in eine Karte zu stecken, wo gerade mit einem familiären P1-Ausbruch zu rechnen ist oder er schon stattfindet. Den Familien der Hanseaten nützt das nichts.

So sinnvoll wie Schwangerschaftstests zur Schwangerschaftsverhütung, so sagt es auch dieser kanadische Arzt in einem Gespräch anläßlich des P1-Ausbruchs bei den Vancouver Canucks:

Dieses Team wurde täglich PCR-gestestet.

Austrainierte Athleten:


Westkanada ist gerade der zweitgrößte Hotspot P1 nach Brasilien selbst; ausgesät wurden die Infektionen höchstwahrscheinlich von einem großen Arbeitgeber in Westkanada (Alberta und BC).

P1 ist in Brasilien völlig außer Kontrolle, tötet mehr und mehr junge Menschen, allein mehr als 2030 30–39jährige im Monat März.

Als Bedienstete/r im Kundenkontakt würde ich keine dienstlich veranlaßte Reise nach Brasilien mehr antreten ohne schriftliche Übernahme der uneingeschränkten Haftung für alle aus der Reise entstehenden Schäden, unterzeichnet vom Justitiar der Deutsche Lufthansa AG.
So richtig vieles hiervon ist, hinkt der Vergleich zwischen Coronatest und Schwangerschaftstest doch etwas.
Ja, ein Schwangerschaftstest verhindert genausoviele Schwangerschaften der getesteten Person wie ein Coronatest eine Infektion der getesteten Person verhindert, nämlich gar keine.
Trifft sich die Schwangere mit ihren Freundinnen, wird allein davon aber keine der Freundinnen selbst schwanger.

Will heißen: häufiges Testen entdeckt mehr asymptomatische Virusträger und verhindert, dass diese unwissentlich ihr Virus weiterverbreiten.
 

coppi

Mitglied
So, scheint so als ob LH (und auch die anderen Konzerntöchter) die Änderungen für Mai eingespielt haben. Wie zu erwarten war wird erneut deutlich gekürzt, wenn auch im kleineren Rahmen (vermutlich aufgrund der EU slot waiver Politik die sich sehr unterscheidet von 2020 als man praktisch alles streichen konnte und die Slots trotzdem sicher behielt, das ist in 2021 anders).
 
Oben